AT218398B - Tragvorrichtung für einspurige Fahrzeuge - Google Patents

Tragvorrichtung für einspurige Fahrzeuge

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AT218398B
AT218398B AT800659A AT800659A AT218398B AT 218398 B AT218398 B AT 218398B AT 800659 A AT800659 A AT 800659A AT 800659 A AT800659 A AT 800659A AT 218398 B AT218398 B AT 218398B
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vehicle
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AT800659A
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Hans Ogrisegg
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Hans Ogrisegg
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  Tragvorrichtung für einspurige Fahrzeuge 
Die Arbeiten an einspurigen Fahrzeugen müssen vom Arbeiter meist in gebückter oder kniender Körperhaltung verrichtet werden. Zur Beseitigung dieses Nachteiles wurde vereinzelt dazu übergegangen, als   Tragvorrichtung für einspurige Fahrzeuge   am oberen Ende eines vertikal verstellbaren Tragorganes, insbesondere einer axial verstellbaren Säule, eine Einspannvorrichtung   laos-fund   verschwenkbar anzuordnen, welche als Lager für einen vorzugsweise nahe der unteren Mitte,   d. h.   nahe dem Schwerpunkt des Fahrzeuges sich befindenden Fahrzeugteil ausgebildet ist. 



   Die Erfindung betrifft die Weiterentwicklung bzw. Vervollkommnung einer solchen Tragvorrichtung und besteht im wesentlichen darin, dass die Einspannvorrichtung aus einer am oberen Eade der Säule lösbar von diesem Ende diametral und senkrecht wegragenden Führungsplatte besteht, auf der zwei zueinander parallele Backen fixierbar und gegeneinander einstellbar vorgesehen sind, welche als Träger für eine Tragachse ausgebildet sind, die einer Ausnehmung, einem Achslager od. dgl. Lagerteil des Fahrzeuges zugeordnet sind. Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einer solchen Vorrichtung. 



   Die Zeichnung stellt in den Fig. l und 2 zwei beispielsweise Ausführungen der Vorrichtung schematisch im Schaubild dar. Die Fig. 3 zeigt deren beispielsweise Tragachse. 



   Auf einem vertikal verstellbaren Tragorgan, insbesondere einer axial verstellbaren Säule   1,   ist, wie bekannt, am oberen Ende eine Einspannvorrichtung 2   laos-fund   verschwenkbar vorgesehen. Sie ruht beispielsweise mit einem konischen Zapfen 14 auf einem axial verschiebbaren Rohr 1. Die erfindungsgemä- sse Einspannvorrichtung 2 besteht aus einer am oberen Ende der Säule 1 lösbar, diametral und senkrecht von   ihm wegragendenFührungsplatte,   welche zwei parallele, gegeneinander einstellbare Backen 3 fixierbar und gegeneinander verstellbar vorgesehen hat, die als Träger für eine Tragachse 4 ausgebildet sind, die einer Ausnehmung, einem Achslager od. dgl.

   Lagerteil des Fahrzeuges zugeordnet ist, der sich vorzugsweise nahe der Mitte des unteren Fahrzeugteiles, insbesondere nahe dem Motor,   d. h.   nahe dem Schwerpunkt, befindet. In der Zeichnung ist bei den beiden Fig. 1 und 2 beispielsweise die von der Tragvorrichtung festgehaltene Rahmenschwinge eines Mopeds strichliert eingezeichnet und wird von einer Tragachse 4 getragen, welche beispielsweise die in den Fig. 2, 3 dargestellte Form aufweist. Diese Tragachse 4 hat an einem Ende eine in der Backe geführte und dadurch gegen Verdrehung geschützte Abschlussplatte 4'angeordnet, welche einen Handgriff trägt. Am andern Ende ist sie mit einem Gewinde versehen, zur Befestigung einer Abschlussmutter.

   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist an einer Backe 3 ein zylindrisches Stützlager angeordnet, das am inneren Ende bei 8 zu einem solchen mit ovalem Querschnitt verjüngt ist. Auch die Achse 4 weist anschliessend an die Abschlussplatte 4', bei 9 einen ovalen Querschnitt auf, der eine Fixierung der Schwinge 19 gegen Verschwenken in der Tragvorrichtung bezweckt. Entsprechend der Fig. 1 kann die Fixierung auch durch Lagerschalen 7 erfolgen, die dem Umfang des in ihnen anzuordnenden Fahrzeug-, insbesondere Schwingenteiles 19. angepasst sind. Zum gleichen Zweck der Fixierung des Zweirades können auch   z.

   B.   eine an das Ende eines zylinderförmigen Schwingenteiles 19'anliegende Rast 10 oder eine Ausnehmung 6 eines Backenvorsprunges für eine von der Schwinge wegragende Mutter oder ein Schlitz 5 für eine wegragende Niete oder ähnlich wirkende Fixiervorrichtungen einzeln oder mehrere nebeneinander angeordnet sein. Die Backen 3 sind auf einer Querplatte 3'gegen-   einanderverschiebbar   vorgesehen und erhalten ihre richtige Lage zueinander durch beidseitiges   Aufk1em-   men auf das Fahrzeug, wobei die endseitige Mutter der Achse 4 verschraubt wird. Zur Entlastung von deren Gewinde können nach dem Festziehen der Mutter die beiden Backen 3 durch je eine   Fixierschraube   auf der Platte 3'festgestellt werden.

   Zur zusätzlichen Fixierung der Schwinge 19 kann auch eine Stütze 

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 11 angeordnet sein, die mit ihrem Endteil 12 an der Backe 3   kardangelenkartig, d. h.   um zwei zueinander senkrechte Achsen schwingbar befestigt ist und am freien Ende eine   Klemmvorrichtung 13 trägt.   



   Bei der dargestellten Ausführung besteht der Antrieb zur Axialverschiebung der Säule 1 aus einem selbsthemmenden Schneckentrieb 15,16, dessen Schneckenrad 16 in Eingriff steht mit einer, längs der Säule 1 angeordneten Zahnstange 17. Die Teile 16, 17 weisen somit schräg geschnittene Zähne auf. Die Säule 1 hat vorzugsweise Bohrungen 18 od. dgl. Vorrichtungen vorgesehen, zur lösbaren Aufnahme von Trageinrichtungen für Werkzeuge od. dgl. Sie weist auch beispielsweise eine Fixierschraube 20 zur Feststellung des Tragzapfens 14 der Vorrichtung 2 auf, sowie eine Schraube   21,   zur Festlegung der Säule 1 am Ständerfuss.

Claims (1)

  1. Jedem Fahrzeugtyp wird eine besonders ausgebildete Einspannvorrichtung 2 zugeordnet sein, die an dem am Boden stehenden Fahrzeug befestigt und samt diesem auf den Ständer 1 gehoben wird, worauf sie mit dem Ständer in die gewählte Höhe, z. B. einen Meter hoch, verstellt wird. Die Befestigung und Einstellung nimmt blots wenige Minuten in Anspruch. Der Arbeiter braucht während der Arbeit nicht mehr am öligen Boden knien oder liegen. Da er bei der Arbeit steht, ist er auch nicht mehr der Gefahr durch eventuell herabfallende Werkzeuge ausgesetzt und kann bequemer und dadurch auch genauer arbeiten, d. h. untersuchen, reparieren u. dgl., wobei Kraft gespart und Kleider geschont werden.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Tragvorrichtung für einspurige Fahrzeuge, bestehend aus einer am oberen Ende eines vertikal verstellbaren Tragorganes, insbesondere einer verstellbaren Säule, lös- und verschwenkbar vorgesehenen Einspannvorrichtung, welche als Lagerfüreinenvorzugsweise nahe der unteren Mitte, d. h. nahe dem Schwerpunkt des Fahrzeuges sichbefindenden Fahrzeugteil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannvorrichtung aus einer am oberen Ende der Säule (1) lösbaren, von diesem Ende diametral und senk- recht wegragendenFührungsplatte (3') besteht, auf der zwei zueinander parallele Backen (3) fixierbar und gegeneinander einstellbar vorgesehen sind, welche als Träger für eine Tragachse (4) ausgebildet sind, die einer Ausnehmung, einem Achslager od. dgl.
    Lagerteil des Fahrzeuges zugeordnet ist.
    2. Tragvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (3) mit Ausnehmun- EMI2.1 6, 10),zuordnenden Fahrzeugteiles nachgeformt sind.
    3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (3) Tragzapfen angeordnet haben, die mindestens an ihrem innerseitigen Ende einen ovalen Querschnitt aufweisen.
    4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Backe (3) mittels Kardangelenk (12) einen Schwenkarm (11) angeordnet hat, an dessen freiem Ende eine Klemmvorrichtung (13) vorgesehen ist.
    5. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungplatte (3') einen konischen Zapfen (14) trägt, zur lösbaren Auflage am oberen Ende der Säule (1).
    6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der axial verschiebbaren Säule (1) aus einem selbsthemmenden Schneckentrieb (15, 16) besteht, dessen Schnekkenrad (16) mit einer längs der Säule (1) angeordneten Zahnstange (17) in Eingriff steht.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (1) Boh- EMI2.2
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