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Belichtungsmesser mit Kernmagnetmesswerk
Vorliegende Erfindung betrifft einen Belichtungsmesser mit Kernmagnetmesswerk, dessen Magnetisierungswinkel justierbar ist.
Um für z. B. als Messpunkte gewählte Helligkeiten des Objektes vorgegebene Ausschlagwinkel der Drehspule, die bekanntlich vom Magnetisierungswinkel und vom Aussenwiderstand des Photoelementes abhängig sind, zu erreichen, wurden bisher Messwerke mit verschiedenen Magnetisierungswinkeln zur Auswahl beim Einbau in Kameras bereitgehalten oder den Messwerken durch Ummagnetisierung eine andere Magnetisierungsrichtung gegeben. Eine weitere Methode war das Verändern des Aussenwiderstandes des Photoelementes durch in Reihe zum Messwerk geschaltete auswechselbare Widerstände, deren Widerstandswerte auf Grund der unterschiedlichen Empfindlichkeit der Photoelemente individuell durch Versuche ermittelt werden mussten. Diese Massnahmen waren jedoch insbesondere hinsichtlich ihrer Handhabung äusserst zeitraubend und demzufolge unwirtschaftlich.
Es sind auch Messwerke bekanntgeworden, deren Kernmagnete gegenüber den Rückschlussringen verstellt werden können. Dabei muss aber der Kernmagnet im Messwerk gelöst werden. Es treten daher zwangsläufig Veränderungen des mit äusserster Sorgfalt justierten Spaltes zwischen besagtem Kernmagnet und dem Rückschlussring ein, was ausser eventuell infolge des Anzugsvermögens des Magneten Einklemmungen der sich in diesem Spalt bewegenden Drehspule noch ungewollte und nur schwer zu korrigierende Veränderungen der Charakteristik zur Folge hat.
Aufgabe dieser Erfindung ist es, die vorstehenden Nachteile durch eine zweckmässigere Justiermög- lichkeit für den Magnetisierungswinkel zu vermeiden.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der den Kernmagnet starr mit dem Rückschlussring verbindende Systemträger im Gehäuse des Belichtungsmessers drehbar gelagert und in verschiedenen relativen Lagen gegenüber dem Gehäuse feststellbar angeordnet ist, während die freien Enden der mit der Drehspule verbundenen Rückstellfedern am Gehäuse befestigt sind. Durch diese Massnahme ergibt sich die vor- teilhafte Möglichkeit, Kernmagnet und Rückschlussring gemeinsam gegenüber der Nullage der Drehspule verstellen zu können. Ferner ist zweckmässigerweise das freie Ende wenigstens einer Rückstellfeder gegen- über dem Gehäuse in verschiedenen relativen Lagen feststellbar angeordnet, wodurch die Nullage justierbar ist.
Die Einzelheiten der Erfindung sind an Hand dargestellter und beschriebener Ausführungsbeispiele zu ersehen.
Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Anordnung des Messwerkes, Fig. 2 die Befestigung eines Federendes am Gehäuse und Fig. 3 eine weitere erfindungsgemässe Anordnung.
In einem Gehäuse 1 ist der Rahmen 16 befestigt (Fig. l), an dem mittels Zapfen 7 der den Kernmagnet 3 mit dem Rückschlussring 5 verbindende Systemträger 11 drehbar gelagert ist. Koaxial zu dem Zapfen 7 ist die Drehspule 9 drehbar angeordnet, deren Enden durch Leitungen 15 in bekannter Weise über Rückstellfedern 12, von denen nur die obere sichtbar ist, mit dem Photoelement 10 verbunden sind. Die Rückstellfedern 12 sind mit ihrem einen Ende an der Drehspule 9 befestigt und ragen mit ihrem andern Ende 2, über das ein Isolierschlauch 13 geschoben ist, durch den Rahmen 16 (Fig. 2). Die Drehspule 9 trägt den Stift 4, welcher mit dem zur Anzeige von Lichtwerten oder zur Einstellung eines Belichtungsfaktors dienenden Arm 14 eines Hebels in Eingriff steht.
Im Rahmen 16 sitzt ferner die Klemmschraube 6, welche gegen den Ritckschlussring 5 drückt.
Nach Lösen der Schraube 6 kann der Rückschlussring 5 zusammen mit dem Kernmagnet 3 gegenüber dem Rahmen 16 und der Drehspule 9 verdreht werden, so dass sich der Winkel zwischen der Nullstellung
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der Spule 9 und der Magnetisierungsrichtung des Kernmagneten 3 ändert.
Einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 3) zufolge, wird der RÜckschlussring 32 zwischen Klemm- backen 17, 18 gehalten, In dem Backen 18 sitzt die Klemmschraube 19, die gegen den Rtickschlussring 32
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trägt den Steg 23, der den Stift 24 aufweist. Dieser Stift 24 greift in den Schlitz des Armes 25 eines He- bels. welcher zum Anzeigen des Lichtwertes oder zum Einstellen z. B. der Blende dient.
Während die einen Enden der Rückstellfedern 26 mit den beiden Enden der Drehspule 22 verbunden sind, ist das andere Ende der (in Fig. 3) verdeckten Rückstellfeder an der Gabel 27 und das andere Ende der (in Fig, 3) sichtbaren Rückstellfeder 26 am Hebel 28 befestigt. In diesem Hebel 28 sitzt die Schraube 29, die durch einen Schlitz der Gabel 30 ragt. Beide Gabeln 27 und 30 werden durch im Gehäuse 31 befestigte Stifte 33 und 8 gehalten.
Auf Grund dieser Anordnung kann nach Lösen der Schraube 29 durch Drehen des Hebels 28 gegenüber der Gabel 30 die Lage des Nullpunktes der Drehspule 22 gewählt werden. Diese Nullage wird durch Anziehen der Schraube 29 an der Gabel 30 fixiert.
Nach Lösen der Klemmschraube 19 ist es möglich, den Rückschlussring 32 zusammen mit dem Systemträger 20 und dem Kernmagneten 21 gegenüber dieser gewählten Nullage zu verstellen, so dass der Winkel zwischen der Magnetisierungsrichtung und der Nullage verändert wird, was die gewünschte Verände- ruhg des Anschlagwinkels zur Folge hat.
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:träger (11, 20) im Gehäuse (1, 18) des Belichtungsmessers drehbar gelagert und gegenüber dem Gehäuse (1, 18) in verschiedenen relativen Lagen feststellbar ist, während die freien Enden der mit der Drehspule (9, 22) verbundenen Rückstellfedern (12,26) am Gehäuse (l, 18) befestigt sind.