AT218237B - Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk

Info

Publication number
AT218237B
AT218237B AT6459A AT6459A AT218237B AT 218237 B AT218237 B AT 218237B AT 6459 A AT6459 A AT 6459A AT 6459 A AT6459 A AT 6459A AT 218237 B AT218237 B AT 218237B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
compounds
treated
fibrous materials
triphenylmethane
process according
Prior art date
Application number
AT6459A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Dr Schwab
Leopold Dr Rippel
Original Assignee
Semperit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Semperit Ag filed Critical Semperit Ag
Priority to AT6459A priority Critical patent/AT218237B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT218237B publication Critical patent/AT218237B/de

Links

Landscapes

  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur-und/oder
Kunstkauts chuk 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und/oder Kunstkautschuk,seidecord wird mit einer   110   wässerigen Lösung dieser Verbindung imprägniert, 4 Minuten bei   150 C   getrocknet, mit einer Merkapto-beschleunigten Naturkautschukmischung belegt und vulkanisiert. 



   Wird anstelle der Imprägnierung mit   dieser Triphenylmethanverbindung der Cord   mit einer Resorcin-   Formaldehydharz-Latexmischung   behandelt, so ist die Haftfestigkeit geringer. 



   Beispiel 2 : Fuchsin, in verdünnter Salzsäure gelöst, wird mit der Lösung eines Rhodanides,   z. B.   



  Rhodankalium, im normalen Verhältnis   l : l   vermischt und durch Puffern mit Natriumacetat eine Fällung 
 EMI2.1 
 lösung eine Kondensation und Fixierung auf der Faser bewirkt. Man kann aber auch schon in der salzsau- ren Lösung pro Mol Fuchsin bis zu 6 Mol Formaldehyd zusetzen und mit einer Lösung dieses Kondensates die Faser tränken. Die bei   1500C   getrockneten imprägnierten Fäden in Gummimischung eingelegt und vulkanisiert ergeben eine gute Haftverbindung. 



   Bei Ersatz der Rhodanidlösung durch eine   Ferrocyanidlösung   können Ansätze von Fuchsin   zu Ferrocyanid,   in den   Molverhältnissen 1 : 1, 1 :   2 und 1 : 3 angewendet, im wesentlichen zu gleichen Ergebnissen führen. 



    Beispiel 3 : 4, 4'-Diaminotriphenylmethan,   hergestellt durch Kondensation von 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 50 <SEP> Teilen <SEP> Anilin
<tb> 1 <SEP> Teil <SEP> Anilinchlorhydrat <SEP> und
<tb> 6 <SEP> Teilen <SEP> Benzaldehyd
<tb> 
 beil40-150 C wird   nach Umkristallisieren aus Äthylalkohol mit der 10 fachen Menge Harnstoff bzw.   Thio- harnstoff bei 140 C zu seinem   Harnstoff- bzw. Thioharnstoffderivat   umgesetzt. Diese Derivate werden nach Reinigung mit verdünnter Salzsäure und Umkristallisieren aus Äthylalkohol wie in Beispiel 1 und 2 in Lösung als Imprägnierung eingesetzt.   Die bei 1500C getrockneten Fäden ergeben in Gummimischungen   eingelegt und vulkanisiert gute Haftverbindungen. 



   Das vorliegende Verfahren soll bei der Herstellung aller Gegenstände Anwendung finden, welche aus   mit Gewebeeinlagen   verstärktem Kautschuk bestehen, wie Fahrzeugreifen, Mehrschichtschläuchen, ins- besondere Hochdruckschläuchen, Treibriemen, Förderbändern, Ballonhüllen, Bootshäuten, Brennstoff- und   Wasserbehältern   usw. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren   zur Verbesserung derFaserhaftung anNatur-und/oder Kunstkautschuk,   dadurch gekenn- zeichnet, dass Textilien aus natürlichen und/oder künstlichen Faserstoffen vor dem Aufbringen des Kaut- schuks mit Triphenylmethanverbindungen behandelt werden, welche keine Isocyanatgruppen im Molekül enthalten.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit Triphenylmethan- farbstoffen oder mit Leukoverbindungen dieser Farbstoffe oder mit den Ausgangsstoffen zur Herstellung die- ser Verbindungen oder mit Derivaten der genannten Stoffe behandelt werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit Tri- phenylmethancarbinolen behandelt werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit acety- lierten Triphenylmethanverbindungen behandelt werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit Tri- phenylmethanverbindungen behandelt werden, die mit Thiocyan- oder Thioisocyanverbindungen umge- setzt worden sind.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit Tri- phenylmethanverbindungen behandelt werden, die mit Ferrocyanaten umgesetzt worden sind.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe mit Trii phenylmethanverbindungen behandelt werden, welche, die Harnstoff-bzw. Thioharnstoffgruppe enthalten.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Triphenylmethanver- bindungen vor dem Aufbringen auf die Faserstoffe der Einwirkung von Aldehyden in Form von Gasen oder Lösungen ausgesetzt oder mit reaktionsfähigen Aldehydverbindungen behandelt werden.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung der Triphenylmethanverbindungen mit Thiocyanate, Thioisocyanaten oder Ferrocyanaten auf der Faser erfolgt.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Triphenyl- methanverbindungen behandelten Faserstoffe einer Nachbehandlung mit gasförmigen Aldehyden oder Al- dehydlösungen oder mit Lösungen reaktionsfähiger Aldehydverbindungen ausgesetzt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Haftverfahren auch in Kombination mit Latexemulsionen durchgeführt werden.
AT6459A 1959-01-05 1959-01-05 Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk AT218237B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT6459A AT218237B (de) 1959-01-05 1959-01-05 Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT6459A AT218237B (de) 1959-01-05 1959-01-05 Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT218237B true AT218237B (de) 1961-11-27

Family

ID=3480564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT6459A AT218237B (de) 1959-01-05 1959-01-05 Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT218237B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT218237B (de) Verfahren zur Verbesserung der Faserhaftung an Natur- und/oder Kunstkautschuk
DE910284C (de) Verfahren zur Verringerung der Dehnbarkeit kaltgezogener Polyamidfaeden
AT147008B (de) Kunstdarm.
DE2108391A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschuk oder Gummilaminaten
DE833707C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Kondensationsprodukten aus Harnstoff und Aldehyden
DE911604C (de) Verfahren zur Veredlung von kuenstlichen Gebilden
DE924511C (de) Verfahren zum Verbessern von Echtheitseigenschaften von Faerbungen oder Drucken, hergestellt aus wasserloeslichen Farbstoffen
DE907456C (de) Durch Fasereinlagen verstaerkte Gegenstaende aus Kautschuk oder aehnlichen Stoffen
DE910163C (de) Verfahren zur Veredelung von umgefaellter Cellulose
DE863973C (de) Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen
DE715306C (de) Verfahren zum Fixieren von Gerbstoffen im Leder
AT163226B (de) Verfahren zur Herstellung von Schläuchen, insbesondere für künstliche Wursthüllen, aus mit gehärteten Eiweißstoffen überzogenen oder getränkten Papierbahnen
DE930924C (de) Verfahren zur Hochveredlung, insbesondere zum Knitterfestmachen von Textilien
DE887332C (de) Verfahren zum Veredeln von Textilien
AT166040B (de) Verfahren zur Herstellung von Chromleder, insbesondere von Oberleder durch reine Chromgerbung
AT145815B (de) Verfahren zum Beschweren von Kunstseide.
DE551680C (de) Verfahren zum Faerben und Drucken tierischer Stoffe, wie Wolle oder Leder, mit Farbstoffen der Indigo- oder indigoiden Reihe
DE864435C (de) Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden Fuellmaterialien
DE732021C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen auf tierischen Fasern und natuerlichen oder kuenstlichen Cellulosefasern, auf Mischungen von tierischen Fasern mit Cellulosefasern sowie auf Bahnen aus regenerierter Cellulose
DE578413C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen
DE1128394B (de) Verfahren zum Kondensieren von in der Textilindustrie zu verwendenden saeurehaertbaren Verbindungen
DE738015C (de) Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von Cellulosefasern fuer saure Farbstoffe
AT114531B (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Kautschuk.
DE905603C (de) Verfahren zum Veredeln von Fasergut
DE702278C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen auf Celluloseestern und -aethern jeder Verformungsart