AT217397B - Walzmaschine für walzbares Material - Google Patents

Walzmaschine für walzbares Material

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AT217397B
AT217397B AT675558A AT675558A AT217397B AT 217397 B AT217397 B AT 217397B AT 675558 A AT675558 A AT 675558A AT 675558 A AT675558 A AT 675558A AT 217397 B AT217397 B AT 217397B
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rolling machine
machine according
cam
unit
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AT675558A
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Gustave A Seewer
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Gustave A Seewer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Walzmaschine für walzbares Material 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    gegensinnig angetriebener Walzen unddigkeit laufen,   die zur Umfangsgeschwindigkeit der Walzen im gleichen   Verhältnis steht   wie die Dicke des Teigstückes nach der Walzung zur Dicke des Teigstückes vor der Walzung, da sich die Dickenverminderung in einer entsprechenden   Längenvergrösserung   auswirkt. 



   Das Kettengetriebe 26, 27, 28, 29 mit deu Freilaufkupplungen 30,31 dient zum Antrieb des jeweils auf 
 EMI2.1 
 z. B. die Walze 2 im Uhrzeigersinn (Fig.   1).   so arbeitet nur die Freilaufkupplung 30. 



   Die Aufgabe, das jeweils auf der Einlaufseite des Walzspaltes gelegene Transportband mit der im oben erwähnten Verhältnis reduzierten Geschwindigkeit anzutreiben, ist schwierig zu lösen, wenn die Grösse der sukzessiven Walzspaltverminderungen nicht zum vornherein festgestellt, sondern bei jedem Walzschritt frei wählbar sein soll. Es scheint vorerst, dass hiezu es unumgänglich notwendig ist, bei jeder Oberwalzenzustellung den Quotienten aus "Walzspaltgrösse nach der Zustellung' durch "Walzspaltgrösse vor der Zustellung" zu bilden und den Quotient irgendwie zur Steuerung des Antriebes des auf der Walzspalteinlaufseite gelegenen Transportbandes heranzuziehen, was auch bedingen würde, dass   die "Walz-   spaltgrösse vor der Zustellung' in einem "Gedächmis" behalten werden müsste, bis die "Walzspaltgrösse nach der Zustellung" überhaupt festgelegt ist.

   Doch wäre die Aufgabe auf diesem Wege vielleicht überhaupt nicht zu lösen, oder nur unter Zuhilfenahme von xehr komplizierten Rechengeräten. 



   Damit ist das Problem beleuchtet, das mit vorliegender Erfindung einer Lösung, u. zw. einer sowohl in der Theorie als in der praktischen Verwirdichung verblüfend einfachen Lösung zugeführt worden ist. 



  Diese Lösung basiert auf folgenden   Überlegungen ;  
Wenn von einer anfänglichen   Walzspaltgrösse Wo ausgegangen wird, kann   jede andere   Walztpaltgrd-   sse Wx wie folgt ausgedrückt werden : 
 EMI2.2 
 wobei a eine bestimmte Zahl ist, die im folgenden "Einheitsübensetzungswechältnis" oder auch "Einheits-   regulierverhältnis"genannt   wird, je nachdem, ob im engeren Sinne daran gedacht wird, das gesuchte Verhältnis durch Verwendung eines Veriators (oder eventuell eines Stufen getriebes) oder im weiteren Sinne durch Verwendung   irgendeines drehzahlregullerbafen Antriebsaggregates zu   erzielen. 



   In unserem Beispiel ist a =   0.   87 gewählt. 



   Um die Erklärungen einfach zu gestalten, sei ein vollständiges numerisches Beispiel   gewählt, u.   zw. 



    1,   = 50 mm und Uo (Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 1 und 2)'= 50 m/min. 



   Es ist dann 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> für <SEP> W <SEP> = <SEP> 
<tb> x <SEP> = <SEP> 2, <SEP> x <SEP> = <SEP> (mm) <SEP> 
<tb> Xo=0 <SEP> 1 <SEP> W <SEP> 50
<tb> xl <SEP> = <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 87 <SEP> 43, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> x2 <SEP> = <SEP> 2 <SEP> 0,757 <SEP> 37,8
<tb> X3 <SEP> = <SEP> 3 <SEP> 0. <SEP> 659 <SEP> 32, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> x <SEP> =4 <SEP> 0,572 <SEP> 28,05
<tb> x <SEP> = <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 498 <SEP> 24, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> x6= <SEP> 6 <SEP> 0, <SEP> 434 <SEP> 21.

   <SEP> 65 <SEP> 
<tb> x= <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 377 <SEP> 18, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Xs <SEP> = <SEP> 8 <SEP> 0, <SEP> 328 <SEP> 16, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> x <SEP> = <SEP> 9 <SEP> 0, <SEP> 285 <SEP> 14, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Wird das Teigstück in einem einzigen Durchgang von Wo = 50 auf   Wg   = 16,4 reduziert, so hat U = Umfangsgeschwindigkeit des auf der Einlaufseite des Walzspaltes befindlichen Transportbandes zu betragen :

   
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 und im   -zweiten   Schritt 
 EMI3.3 
 zu betragen. 
 EMI3.4 
 z.einem zweiten Schritt von 43, 5 auf 32, 9 mm und in einem dritten Schritt von 32,9 auf   16,   7 mm herabgewalzt, so hätte U im ersten Schritt 
 EMI3.5 
 im zweites Schritt 
 EMI3.6 
 im dritten Schritt 
 EMI3.7 
 zu betragen. 
 EMI3.8 
 
 EMI3.9 
 oder 
 EMI3.10 
 auf eine Addition oder eine Subtraktion von Beträgen zurückgeführt. 



   Das gezeigte Ausführungsbeispiel weist zur Erzielung der reduzierten Umfangsgeschwindigkeit U ausgehend von der Umfangsgeschwindigkeit   Uo   der Walzen 2,3 einen stufenlosen Variator auf, u. zw. wurdelediglich zur Erleichterung des Verständnisses - ein Reibradgetriebe gewählt, das ein auf der Welle 17 festsitzendes Reibrad 32,   dessen Aussendurchmesse ? demjenigen   der Walze 2 gleich ist, und ein Reibrad 33 aufweist, das auf einer zur Welle 17 senkrecht stehenden Vierkantwelle 34 längsverschiebbar ist und dessen   Aussendurchmesser   demjenigen der Bandantriebsrollen 22,23 gleich ist.

   Vom Reibrad 33 wird das Antriebsdrehmoment durch die Welle 34, ein Kugelradpaar 35 mit einem   Übersetzungsverhältnis   von   l ; l,   eine Welle 36, ein Kettengetriebe 37, 38,39, 40 mit einem Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 und durch die beiden elektromagnetischen Kupplungen 41,42 auf die Bandantriebsrollen 22, 23 übertragen. Die zuge-   hörigen Schalter   sind mit dem Wendeschalter des Antriebsmotors 16 gekuppelt. Die zur Rolle 22 und zum Band 20 gehörende Kupplung 41 arbeitet, wenn die Walze 2 im Uhrzeigersinn dreht, während die zur Rolle 23 und zum Band 21 gehörende Kupplung 42 arbeitet, wenn die Walze 2 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. 



   Aus obigem ergibt sich, dass, wenn das Reibrad 33 sich in der gezeigten Lage befindet, nämlich an der Peripherie des Reibrades 32 anliegt,   das Übersetzungsverhältnis ag   = 1 beträgt. 



   Zur Verstellung des Reibrades 33 gegen das Zentrum des Reibrades 32 entgegen dem Widerstand einer 
 EMI3.11 
 
43sowie eine mit einer Rolle 46 diese Nockenkurve abfühlende, in einem feststehenden Lager 47 in vertikaler (also zur Welle 34 paralleler) Richtung verschiebbare und mit einer Gabel in eine Ringnut des Reibra- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 des 33 eingreifende Verstellstange 48.

   Wie unten gezeigt wird, ist die Form der Nockenkurve 45 lediglich von der   Verstellcharakteristik   des im Einzelfalle verwendeten Variators abhängig ; demzufolge kann bei entsprechender Bestimmung der Form dieser Nockenkurve 45   jeder, handelsübliche Variator verwendet   werden, dessen Übersetzungsverhältnis in einem genügend   grossen Bereich verändert   werden kann und im gaizen Bereich ein genügend grosses Drehmoment zu übertragen in der Lage ist. 



   Das Regulierorgan 44 ist beim gezeigten Beispiel als Kulisse ausgebildet, die zwei Längsschlitze, 49 hat, mittels welcher sie auf den feststehenden Führungsbolzen 50,51 in ihrer horizontalen Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Auf dem   Führungsbolzen   51 ist auch ein Nockenfühlorgan 52 mittels seines Schlitzes 53 in derselben Richtung   geführt ; dieses Organ   hat in der Verlängerung des Schlitzes 53 einen zweiten Schlitz 54, mittels welchem es auf der Hebelspannschraube 55 geführt ist, die in ein Gewinde- 
 EMI4.1 
 Ende seines Armes 52a das Profil einer auf der   Verstel1weUe   12 festsitzenden Nockenscheibe 56 ab. Die Hebelspannschraube 55 dient in erster Linie als Kupplungsglied zum lösbaren Zusammenkuppeln der Organe 44, 52.

   Ist diese Kupplung im Eingriff und wird das Organ 52 samt dem Organ 44 durch die Nockenscheibe 56 nach rechts verschoben, so wird mittels derNockenkurve 45 und der Verstellstange 48 das Reibrad 33 angehoben, also das Übersetzungsverhältnis des Variator 32, 33 verkleinert. Wird die durch die   Hebelspannschraube   55 gebildete Kupplung daraufhin gelöst, so führt eine amRegulierorgan 44angreifen.de Feder 57 dieses Organ, und mit ihm das Reibrad 33, in seine gezeigte, dem   Übersetzungsverhältnis     U ! Uo   = 1 entsprechende Nullage zurück, in welcher eine Schulter 44a dieses Organes 44 an einem feststehenden Anschlag 58 anliegt. 



   Das Profil 59 der höchst wichtigen,   zur Verstellung desRegulierorganes   44 dienenden Nockenkurve 56 ist unter Zugrundelegung der weiter oben dargelegten Erkenntnisse und unter Einbeziehung der Tatsache festgelegt, dass in den Mechanismus zur Verstellung der Oberwalze 3 das Kurbelgetriebe 6,7 einbezogen ist.

   Diese Nockenkurve 56 (bzw. ihr Profil 59) ist so   ausgebildet, dass   sie zur Verstellung des Regulierorganes 44 aus der Nullage (dieses Organ wird vor jeder   neuenOberwalzenzustellung   dadurch in die Nullage 
 EMI4.2 
 tritt), um sukzessive gleiche Teilungen (die in Fig. 2 als Radiusteilungen der Kreise 60 und als Längstelungen der   Kurve 45 des Regulierorganes   44 erscheinen) selbst von einer beliebigen Lage (in der Zeichnung die Lage Nr. 2, weil vorausgesetzt wird, dass bereits einmal mit der um eine Einheitsteilung von 50 auf 43,5 m zugestellten Oberwalze gewalzt worden ist) aus um Wegabschnitte (im Beispiel um Drehwinkel) bewegt werden muss, von denen jeder von dem Produkt aus der Grösse des vorhergehenden Wegabschnittes mal dem Einheitsregulierverhältnis abhängt. 



   Im gezeigten Beispiel ist die Nockenkurve 59 mit   der Betriebsgrösse"Walzspalt"durch   das Kurbelgetriebe 6,7 in eine vorbestimmte Beziehung gesetzt ; der Beziehungswert, welcher der jeweiligen Nocken- 
 EMI4.3 
 32,33) durch   die Wegverschiebung desRegulierorganes   44 aus seiner Nullage durch die Nockenkurve 59 in demselben   Verhältnis   reduziert wird. Im gezeigten   Ausführungsbeispiel   wirkt sich der Umstand, dass die Kurbelbeziehungswerte im Produkt auch als Faktor erscheinen, dahin aus, dass bei nach einer geometrischen Reihe abnehmenden Werten der   Betriebsgrösse"Walzspalt"die KurbelbEZiehungswerte   zunehmen, die Nockenkurve 59 also weniger stark ansteigt, als dies der Fall wäre, wenn an Stelle des Kurbeltriebesz. B. ein Zahnstangengetriebe verwendet würde. 



   Praktisch ist die Bestimmung der Nockenkurve sehr einfach. Wenn bei 61 (Fig. 2) die   iinangenomme-     nen   Einheitsverhältnis 0,87 abnehmenden Werte der   Betriebsgrösse "Walzspalt" aufgezeichnet werden,   können die entsprechenden Lagen des Kurbelarms 7 aufgezeichnet werden. Es können dann die Kurbel- 
 EMI4.4 
 des Kettengetriebes 9, 10, 11 multipliziert, vom   Ausgangsradius der Nocksnkurve 59 ausgehend,   als Winkel ss aufgetragen werden. Die Schnittpunkte der Kreise 60 mit dem wandernden Schenkel der zugehörigen Winkel ss ergeben die einzelnen Punkte des Nockenprofils. 



   Auch die Bestimmung des Profils der Hubkurve 45 der   Regulier- bzw Variatorverstellorgane   44 ist sehr einfach : Über dem Punkt o dieser Hubkurve wird die Verstellcharakteristik 63 des verwendeten Variators eingezeichnet, u. zw. so, dass der dem   Regulier- bzw. Übersetzungsverhältnis 1 zugeordnete Punkt   der Charakteristik mit dem Nullpunkt der Nockenkurve 45   zusammenfällt   und die Abszissenachse, über welcher die Umfangsgeschwindigkeit oder die Drehzahl der Ausgangswelle   34 des Variators   aufgetragen sind, zur Verschiebungsrichtung des Organes 44 parallel verläuft.

   Auf dieser Abszissenachse werden die 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Punkte 64 markiert, welche die den einzelnen Walzspaltwerten entsprechenden Werte der   Umfangsge-   schwindigkeit U, der Drehzahl n bzw. des   Übersetzungsverhältnisses   i angeben. Es kann dann, wie für die Punkte 64 Nr. 1 und Nr. 8 gezeigt, eine zur Ordinatenachse parallele Linie 65 zur Charakteristik 63 und anschliessend vom Schnitt dieser Linie mit der Charakteristik ausgehend eine zur Abszissenachse parallele Linie 66 gezogen werden. Der Schnittpunkt dieser Linie 66 mit der vom zugehörigen Teilungspunkt 67 nach oben gezogenen Linie 68 ergibt den zugehörigen Punkt der Hubkurve 45 des   Regulier-bzw. Vari-   atorverstellorganes. 



   Dank dieser Nockenkurve 45 des zum Variator gehörenden Regufier- bzw. Verstellorganes ist erreicht, dass bei Verstellung dieses Organes um 1,   2, $....   n gleiche Einheitsteilungen aus einer (dem Regulier- bzw. Übersetzungsverhälmis 1 : 1 entsprechenden) Nullage, das   Regulier- bzw. Übersetzungsver-     hältnis   gleich der 1., 2., S., ... n. Potenz der vorbestimmten   Regulier-bzw. Übersetzungsverhältnis-   einheit a ist. 



   Bei dem nur der Einfachheit der Darstellung halber gewählten   Reibradgetriebe 32, 33   ist die Verstellcharakteristik 63 eine Gerade. Aus der eben erfolgten Beschreibung der Konstruktion der Nockenkurve 45 
 EMI5.1 
    Verstellcharakteristiktriebsaggregat   mit stetig ansteigenderverstellcharakteristik (und genügend grossem Drehzahlbereich) verwendet werden. Es müsste dam lediglich die Verstellcharakteristik dieses Aggregates bei 63 eingesetzt werden. Als   Beispiele hiefür seien erwähnt :   elektrische Regel- und Reversierantriebe,   z.

   B.   solche in Leonardschaltung, sowie hydraulische Antriebe (darunter solche mit einem zwischen einer Pumpe und einem Flüssigkeitsmotor eingeschaltetem und mit dem Regulierorgan 44 zu steuernden Mengenreguliervertil, solche mit einer durch das Regulierorgan 44 zu steuernden   Taumelscheibenpumpe   und solche mit einem durch das Regulierorgan zu steuernden Taumeischeibenflüssigkeitsmotor). 



   Zurückkommend auf das dargestellte Ausführungsbeispiel soll gezeigt werden, dass und wie die bei der Darlegung des Erfindungsgedankens angeführten Abwalzbeispiele durchgeführt werden können. 



     Beispiel l : Abwälzung von   50 auf 16,4 mm. 



   Durch entsprechende Verstellung des Handrades 13, also Verkleinerung des Walzspaltes direkt von 50 auf 16,4 mm, wird auch die Nockenscheibe 56 um acht Drehwinkelabschnitte gedreht und das Nockenfühlorgan 52 samt dem Regulierorgan 44 um acht Einheitsteilungen nach rechts bewegt, was gemäss Ver-   stellcharaktoristik   63 auch eine Verminderung des   Antriebsverhälmisses-   von 1 auf a8 =   0, 328   bewirkt. 



     Beispiel 2 : Abwälzung von 50   auf 37, 8 mm, dann von 37, 8 auf 16, 4 mm. 



   Im ersten Schritt werden ähnlich wie oben   die Organe 52, 44   zusammen von der Nullage aus um zwei Einheitsteilungen nach rechts verschoben, wodurch nach Verstellcharakteristik 63 das Antriebsverhältnis von 1 auf   a2     = 0,   757 reduziert wird. 



   Im zweiten Schritt, nach Lösen und Wiederanziehen der Kupplungsspannschraube 55, also nach Rückführung des Regullerorganes 44 in die Nullage wird das Nockenfühlorgan 52 bei der Zustellung der Oberwalze von 37,8 auf 16, 4 mm um sechs Einheitsteilungen von der Lage 2 in die Lage 8 und das   angekup-   
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 
Lage 0Im zweiten Schritt wird das Fühlorgan 52 um zwei Einheitsteilungen von der Lage 1 in die Lage 3 und das Regulierorgan 44 um gleich viele Einheitsteilungen von der Lage 0 in die Lage 2 verschoben, das Regulierverhältnis also von 1 auf 
 EMI5.6 
 vermindert. 



   Im dritten Schritt wird das Fühlorgan 52 um fünf Einheitsteilungen von der Lage 3 in die Lage 8 und das Regulierverhältnis um gleich viele Einheitsteilungen von   der Lage 0   in die Lage 5 verschoben, das Re- 
 EMI5.7 
 
 EMI5.8 
 
 EMI5.9 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   ! : alm vnn"f MtfWenn ein stufenlos regulierbares Antriebsaggregat verwendet wird, können auch beliebige Zwischenwerte des Walzspaltes eingestellt werden, denn die mathematische Gleichung   aisy.     aZ = aY auf wel-   cher das Funktionsprinzip der ganzen Einrichtung beruht, gilt bekanntlich auch, wenn y und z keine ganzen Zahlen sind. 



   Wenn auf die   Einstellung von Zwischenwerten   des Walzspaltes verzichtet wird, könnte an Stelle von 
 EMI6.1 
 die für die sukzessiven Walzverminderungen in geometrischer Reihe geltenden Übersetzungsverhältnisse aufzuweisen hätten. 



   Bei dem   gezeigten Ausführungsbeispiel   muss zur Erzielung eines dem jeweiligen Abwalzgrad   entspre-   chenden Antriebsverhältnisses für das auf der Einlaufseite gelegene Transportband vor jeder   neuenZustel-   lung der Oberwalze die Kupplungsspannschraube 55 gelöst und nach Rückkehr des Regulierorganes wieder angezogen werden. Es versteht sich aber, dass bei praktischen Ausführungen dieses vorübergehende   Entkup-   peln selbsttätig erfolgen kann. Meistens wird das Handrad 13 mit einem Arretierglied versehen sein, das unter Überwindung des Widerstandes einer Feder od. dgl. ausser Wirkung gebracht werden kann. Ist z.

   B. die Kupplung zwischen den Organen 44,52 (die natürlich, anstatt verschiebbar, um. eine gemeinsame 
 EMI6.2 
 elektromagnetischen Kupplung unterbrechen, um es der Feder 57 zu ermöglichen, das Regulierorgan in seine Nullage zurückzubringen. 



   Auf weitere konstruktive Einzelheiten wird hier absichtlich nicht eingegangen, da diese offensichtlich frei gestaltet werden können. Unter anderem liegt es auf der Hand, dass Vorkehrungen getroffen werden können, die es ermöglichen, dass nach einem vorbestimmten Walzprogramm gearbeitet werden   ka11 ! l.   



  Bei der zeichnerischen Darstellung wurde in erster Linie auf   grösstmögliche   Klarheit Gewicht gelegt. 



   Bisher war nur von der Anwendung der Einrichtung an einer Teigauswallmaschine die Rede. Es versteht sich aber, dass die Einrichtung überall da angewendet werden kann, wo die Voraussetzungen für ihren nützlichen Einsatz vorliegen. Als Beispiele seien erwähnt :
Ein Blechbandwalzwerk mit Haspeleinrichtungen, die in ähnlicher Weise mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wären wie das jeweils auf der Einlaufseite   des Walzspaltes gelegene Teigtrans-   portband der Teigauswallmaschine. 



   Ein kontinuierliches Walzwerk, bei dem die jeweils einem   letzten Walzgerüst   vorgeschalteten Walzgerüste mit entsprechend herabgesetzter Umfangsgeschwindigkeit anzutreiben waren. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Walzmaschine für walzbares Material, insbesondere Teigband, mit einem Paar gegensinnig angetriebener Walzen und einer auf der Einlauf- sowie auf der Auslaufseite angeordneter   Fördereinrichtung,   die mit dem Walzenanrieb beispielsweise   über   ein Getrieb8 in Antriebsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Walzenanstellvorrichtung eine Nockenscheibe (56) od. dgl. verbunden ist, welche mit Hilfe eines Kurvenelementes (44) od. dgl. über ein Gestänge, einen Schieber od. dgl. ein in Abhängigkeit von der jeweiligen   Walzspaltvermindenmg   das   Verhältnis   der   Arbeitsgeschwind. gkeit der ein-   laufseitigen   Fördereinrichtung   zur Umfangsgeschwindigkeit der Walzen bestimmendes Aggregat steuert..

Claims (1)

  1. 2. Walzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zwischen der Nockenschei- be (56) und dem Kurvenelement (44) angeordneten Gestänge eine lösbare Kupplung (55) vorgesehen ist, bei deren einer Walzspaltänderung vorangehenden Lösung das Kurvenelement (44) durch eine Federod. dgl. Rückstellkraft (57) in die Ausgangsstellung zurückkehrt, in der die Arbeitsgeschwindigkeit der einlaufseitigen Fördereinrichtung gleich gross ist wie die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen.
    3. Walzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellweg des Kurvenelementes (44) um l, 2, 3,... n gleiche Einheitsteilungen aus der Ausgangslage, bei einer Verstellung der Nockenscheibe (56) aus einer beliebigen Lage, einer entsprechenden (l, 2, 3,... nten) Potenz einer ausgewählten Verhältniseinheit (a) entspricht.
    4. Walzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der Nocke (56) in Abhängigkeit von der Potenz der ausgewählten Verhältniseinheit (a) und der Bewegungsfunktion eines zur Walzenanstellvorrichtung gehörenden Kurbeltriebes (6,7) steht..
    5. Walzmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der Kurve (45) des Kurvenelementes (44) in Abhängigkeit von der Charakteristik des Steueraggregate5 (32,33, 48) steht. <Desc/Clms Page number 7>
    6. Walzmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steueraggregat ein stufenlos verstellbares Getriebe (32, 33) aufweist.
    7. Walzmaschine nach Anspruch 2, bei welcher ein zur Walzenanstellvorrichtung dienendes Handrad od. dgl. mit einem unter Überwindung des Widerstandes einer Feder od. dgl. ausser Wirkung bringbaren Arretierglied versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Arretierglied in der Weise mit der Kupplung verbunden ist, dass diese bei jeder Betätigung des Arretiergliedes vorübergehend gelöst und sofort nach Rückkehr des Kurvenelements (44) in seine Nullage wieder eingerückt wird.
AT675558A 1957-10-31 1958-09-26 Walzmaschine für walzbares Material AT217397B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169382B (de) * 1963-01-22 1964-05-06 Weisert Loser & Sohn K G Teigausrollmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169382B (de) * 1963-01-22 1964-05-06 Weisert Loser & Sohn K G Teigausrollmaschine

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