AT216938B - Zielscheibentransporteinrichtung - Google Patents

Zielscheibentransporteinrichtung

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AT216938B
AT216938B AT670759A AT670759A AT216938B AT 216938 B AT216938 B AT 216938B AT 670759 A AT670759 A AT 670759A AT 670759 A AT670759 A AT 670759A AT 216938 B AT216938 B AT 216938B
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AT
Austria
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target
transport device
pull rope
actuator
circuit breaker
Prior art date
Application number
AT670759A
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English (en)
Inventor
Ernst Karl Ing Spieth
Original Assignee
Ernst Karl Ing Spieth
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  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


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    Zielscheibentransporteinrichtung   
Die Erfindung betrifft eine Zielscheibentransporteinrichtung, bei der ein die Zielscheibe auf einer z. B. von zwei Tragseilen gebildeten Fahrbahn von einem Zugseil elektromotorisch gezogen wird, dessen Enden am Wagen angeschlossen sind und das am Schützenstand und   am Scheibenstand durch Rollen umge-   lenkt ist, von denen eine die Treibrolle ist, wobei der Elektromotor durch ein oder zwei ortsfeste im Motorstromkreis liegende und anschlaggesteuerte Stromkreisabschalter mit Stellglied umgesteuert wird.

   Erfindungsgemäss befindet sich das bzw. befinden sich die Stellglieder des bzw. der Stromkreisabschalter im Bereiche zwischen den Endstellungen des sich   hebendcn   und senkenden Endes des Zugseiles, so dass eines der Enden des Zugseiles das zu betätigende Stellglied durch Anschlagen oder Entlasten verstellt und infolgedessen den Stromkreisschalter aus-oder einschaltet. 



   Damit ist der Vorteil erzielt, dass das Abschalten des Elektromotors in besonders einfacher Weise vollzogen wird. Die Steuervorrichtung benötigt   keine : Bauteile,   die aus   nichtmetallischem Isolierstoffbe-   stehen und deren Enden durch Überfahren des Wagens scherend oder quetschen beansprucht sind. Es wird ferner der Vorteil erreicht, dass keine Teile des rasch fahrenden Wagens an das Stellglied des Stromkreis-   abschalters   anschlagen. 



   Beim Erfindungsgegenstand führt das sich quer   zur Fahrtrichtung und sich verhältnismässig langsam be-   wegende Zugseil den Schaltimpuls aus. 



   Ferner befindet sich nach der Erfindung zwischen dem Stellglied des bzw. der Stromkreisabschalter und dem Zugseil ein bzw. je ein z. B. zapfengelagerter Schwinghebel, der mit seinem freien Ende auf dem Zugseil ruht und nur einen einzigen Freiheitsgrad um die Achse seines Gelenkbolzens hat. Diese mittelbare Schaltbetätigung vermeidet Beschädigungen des Zugseiles. 



   Schliesslich ist nach der Erfindung jedem der aus Stromkreisabschalter und aus Schwinghebel bestehenden Kontaktgeber ein Justierglied zum Verstellen des Schaltzeitpunktes zugeordnet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung, während die Fig. 2 die Seitenansicht einer Justiervorrichtung für einen Stromkreisabschalter veranschaulicht. 



   Die Fahrbahn wird von den beiden Tragseilen l gebildet, auf denen der Wagen in Richtung des Pfeiles A zum Schützenstand S oder in Richtung des Pfeiles B zum Scheibenstand Z hinfährt. Der Wagen besteht aus dem Rahmen 3, den Rädern 4, den Führungsrollen 5 und der Zielscheibe 6. Am Rahmen 3 greifen die Enden des Zugseiles 7 an, das über die Treibrolle 8 des Elektromotors 9 und über die Laufrolle 10 geführt ist. Die der Treibrolle 8 zugeordnete Bremse,   z.   B. eine Backenbremse, ist nicht dargestellt. 



   Ortsfest sind   die Stromkreisabschalter 10, 11, 12, 13   gelagert, dessen federbelastete Stellglieder 11,13 die Kontaktgeber der Schalter bedienen. Auf den Enden des Zugseiles ruht das. Ende je eines um Gelenkbolzen 14, 15 schwenkbar gelagerten Schwinghebels 16, 17 mittels der Rollen 18, 19. Die Fernsteuerungselemente befinden sich im Tisch 2 (Betonklotz mit Holzverkleidung), an dem auch die als Stromleiter für den Stromkreisabschalter dienenden Tragseile verankert sind. 



   Fährt die Zielscheibe 6 in Richtung A und nähert sie sich dem   Schützenstand   S, dann beginnt sich das schützenstandseitige Ende des Zugseiles 7 samt Schwinghebel 16 entgegen der Richtung D anzuheben. 



  Der Schwinghebel drückt das Stellglied 11 entgegen seiner Federung nach oben, schaltet den Fahrstromkreis ab und löst eine Bremsung der Treibrolle 8 aus, so dass die Zielscheibe 6 rasch zum Stillstand kommt. 



   Betätigt der Schütze einen nicht dargestellten Ausfahrschalter, wird der Fahrstromkreis umgesteuert 

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 geschlossen, so dass die Zielscheibe in Richtung B   fährt.   Nähert sich die Zielscheibe dem Scheibenstand, dann hebt das scheibenstandseitige Ende des Zugseiles den Schwinghebel17 in Richtung C hoch, so dass das Stellglied 13 den Fahrstromkreis abschaltet und die Bremsung einschaltet. DasEinholen der Zielscheibe zum Schützenstand S erfolgt dann wieder durch Druckknopfbetätigung. 



   Die Justiervorrichtung für die Einrichtung nach Fig.   l   besteht aus den Verschraubungen 20, denen 
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 dass dieser nach dem Lösen der Verschraubungen auf dem Träger 23 (Flacheisen) in Richtung des Pfeiles A bzw. B verschoben werden kann. Die Tragseile l können bei Verwendung von Endisolierstücken als Stromleiter für die Stromkreisabschalter dienen. 



   Die Justiervorrichtung nach Fig. 2 benutzt einen Exzenter 24 am Schwinghebel K zum Verändern der Stellung des Stellgliedes 11 gegenüber dem Zugseil, so dass auch damit ein genaues Einstellen der Bremsung bzw. des Bremsauslaufweges der Zielscheibe erreicht und das erwünschte Halten der Zielscheibe an einem bestimmten Ort erzielt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Zielscheibentransporteinrichtung,   bei der ein die Zielscheibe tragender Wagen auf einer z. B. von 
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 Wagen angeschlossen sind und das am   Schützenstand   und am Scheibenstand durch Rollen umgelenkt ist, von denen eine die Treibrolle ist, wobei der Elektromotor durch ein oder zwei ortsfeste im Motorstromkreis liegende und anschlaggesteuerte Stromkreisabschalter mit Stellglied umgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Stellglieder (11, 13) des bzw. der   Stromkreisabschalter (10, 11, 12,   13) im Bereiche zwischen den Endstellungen des sich hebenden und senkenden Endes des Zugseiles (7) befinden, so dass das eine der Enden des Zugseiles das zu betätigende Stellglied durch Anschlagen oder Entlasten verstellt.

Claims (1)

  1. 2. Zielscheibentransporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Stellglied (11, 13) des bzw. der Stromkreisabschalter und dem Zugseil (7) ein bzw. je ein z. B. zapfengelagerter Schwinghebel (16, 17) befindet, der mit seinem freien Ende auf dem Zugseil (7) ruht und nur einen einzigen Freiheitsgrad um die Achse seines Gelenkbolzens (14, 15) hat.
    3. Zielscheibentransporteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem aus Stromkreisabschalter (10, 11, 12, 13) und aus Schwinghebel (16, 17) bestehenden Kontaktgeber ein Justierglied zum Verstellen des Schaltzeitpunktes zugeordnet ist.
AT670759A 1959-09-15 1959-09-15 Zielscheibentransporteinrichtung AT216938B (de)

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