AT21681B - Verfahren zur Herstellung von Bromlezithin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bromlezithin.

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  Verfahren zur Herstellung von Bromlezithin. 



    Der bei der Lezithindarreichung beabsichtigte therapeutische Zweck, Lezithin direkt   in den Geweben des menschlichen Körpers anzureichern, lässt sich bei der innerlicllen Anwendung von reinem Lezithin nur sehr unvollkommen erreichen, weil letzteres in den Verdauungswegen zum grossen Teil in Glyzeinphosphorsäure und Fettsäuren gespalten wird. 



  Man ist daher genötigt, das Lezithin vorzugsweise durch Injektionen in den Organismus   einzuführen.   



   Es wurde nun die Beobachtung gemacht, dass Lezithin sich leicht mit Brom zu   Uromlezithin verbindet, welches   widerstandsfähiger gegen die Verdauungstätigkeit ist bezw. auch bei innerlicher Verabreichung in ungespaltener Form vom Organismus aufgenommen wird, so dass sich mittels dieser Verbindung eine viel grössere therapeutische Lezithinwirkung   erzielen lässt, als   dies bisher möglich war. Die verschiedenen Lezithinsorten des Handels zeigen eine   grössere   oder geringere Aufnhamsfähigkeit für Brom, welche nach den diesbezüglich angestolltell Versuchen etwa bis zu   500/u Brom   vom Gewicht des Lezithins beträgt. Zur Herstellung eines Bromlezithins verfährt man z.   B.     folgendermassen   : 10 Gew.-Tl. Lezithin werden in 50 Gew.-Tl.

   Chloroform gelöst und Brom bis zur Sättigung zugegeben.   Das Reaktionsprodukt wird kurze Zeit stehen gelassen   und sodann im   Vakuum   zur Trockne gebracht. Man erhält so das   Bromlezithin   in Form von fast farblosen, wachs-   artigcn Massen. Der Bromgehatt   des aus   Eigelblezithin   gewonnenen   Bromtezithins wurde   zu etwa 30% gefunden. Durch Variierung des Zusatzes von Brom innerhalb des   Brom-   aufnahmevermögens des   betreffenden Lezithins   lassen sich Produkte verschiedenen Brom-   gchaltfs erzielen.   



   Bei der in Rede stehenden Reaktion zwischen Brom und Lezithin wirkt ersteres auf letzteres zunächst in ähnlicher Weise ein, wie auf   andere ungesättigte   Fette, indem nämlich einfache Addition erfolgt. Wenn daher kein Überschuss von Brom verwendet wird, so ist eine zu weitgehende Einwirkung bezw. ein Abban des Lezithins nicht zu   befürchten,   vorausgesetzt, dass dafür Sorge getragen wird, die Reaktionstemperatur nicht zu hoch steigen zu lassen. Dieser Bedingung wird schon   Rechnung   getragen, wenn man das Lezithin, 
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 wird   naturgemäss   einer über den Siedepunkt des Chloroforms hinausgehenden Erhitzung der Masse vorgebeugt.

   Es ist abr selbstverständlich zweckmässig, behufs Erzielung möglichst reiner Endprodukte, bei Verarbeitung grösserer Mengen von Lezithin auch noch äussere   Kühtung anzuwenden, um sotcherart   die Reaktionsmasse vorteilhaft auf einer Temperatur von 10-20  C zu erhalten. Immerhin lassen sich auch bei etwas höherer Temperatur, sofern nur kein Überschuss von Brom angewendet wird, gute Resultate erzielen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Bromlezithin, dadurch gekennzeichnet, dass man Brom auf Lezithin unter Vermeidung eines Überschusses an ersterem, bezw. unter Hintanhaltung EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT21681D 1903-07-27 1904-07-14 Verfahren zur Herstellung von Bromlezithin. AT21681B (de)

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