AT21666B - Formglühofen. - Google Patents

Formglühofen.

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AT21666B
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Austria
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furnace
annealing furnace
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cracks
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Otto Bomsdorf
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Otto Bomsdorf
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Dieser Glühofen dient zum Trocknen von nach dem bekannten Wachsausschmelzverfahren in Kunsterzgiessereien hergestellten   Gussformen.   



   Bei den bisher gebräuchlichen Öfen dieser Art ist die Feuerung in gleicher Höhe des Ofenraumos an einer Seite angebracht, weshalb die der Heizung zunächst stehenden Formen zu viel Hitze und dadurch Risse und Sprünge bekamen, auch teilweise verbrannten, welcher Umstand oft schadhafte oder Fehlgüsse zur Folge hatte. 



   Die Formen werden nun gegen die direkte strahlende Glut durch die Wölbung   G   geschützt. 



   Aber auch die im Ofeninnern zwischen Feuerung   und-Kamin   bestandene Zugluft veranlasste   obgenannte Risse   und Sprünge, ferner trat durch den Kaminabzug ein grosser Verlust an Hitze ein. 



   Da dieser Formglühofen ohne jeden Kaminabzug funktioniert, so sind schädliche Sprünge oder Risse bezw.   Hitzeverluste   ausgeschlossen. 



   Eine Bedienung des Ofens während der Nachtzeit wie bisher ist nicht nötig, da das Fenerungsmaterial die   Nachtstunden   hindurch gleichmässig fortbrennt. 



   Der Ofen ist in
Fig. 1 zum Teil in Vorderansicht, zum Teil in Vertikalschnitt   z   e dargestellt. 



   Fig. 2 zeigt den Schnitt   b, f und  
Fig. 3 die Draufsicht bei entfernter Decke des Ofens. 
 EMI1.2 
 übereinander gestellt werden, so dass der innere Ofenraum O in jeder   gewünschten Grosse   hergestellt werden kann. 



   Die Ausmündungen der die Heizgase dem Trockenraume zuführenden Kanäle g h,   i, k usw.   können der jedesmal notwendigen   Hcrdnäche   entsprechend durch   Verstehen der   beweglichen Wände und   Verdeckung   mit feuerfesten Ziegeln vergrössert oder verkleinert worden. 



   Durch dieses Anpassen des   Ofenraumcs   0 an die jeweilige Grösse und Gestalt der vorhandenen Formen ist der zu heizende   Raum   auf das Mindeste beschränkt und muss ein   unnützer   Raum nicht mitgehoizt werden, was bei den bisher gebräuchlichen Ofen mit feststehenden Mauern immer der Fall war. 



   Die gebrannten oder geglühten Formen mussten bisher mit Eisenbändern und einem Gipsmantel versehen werden, um den Transport aus dem Ofen in die Giessgrube aushalten 
 EMI1.3 
 vermeidlich. 



   Bei diesem   Glühofen werden   jedoch nur die Wände entfernt und die Formen an Ort und Stelle, ohne dieselben zu bewegen,   abgegossen.   



   Erschütterungen sind unmöglich und da die Giessgrube nicht mehr nötig, wird   Raum   in der Werkstätte gewonnen, überdies die Arbeiten vermindert und erleichtert, da das Entfernen der Wände viel schneller und einfacher getan ist, als das Hinaustransportieren der zerbrechlichen Formen aus dem Ofen in die Giessgrube. 

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    Dadurch, dass dieser Glühofen ohne Kaminabzug eingerichtet ist, verbrennt das Fouerungsmateriat auch viel langsamer, : was'fUr die Formen sehr zuträglich ist und in   Verbindung mit dem Umstande, dass nur der notwendigste Raum geheizt wird, zu allen bereits genannten Vorteilen des Ofens eine bedeutende Feuerungsmaterialersparnis ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Formglühofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungen der die Heizgase dem Trockenraum 0 zuführenden Kanäle 9 h, i t usw. durch Verstollung der beweglichen Wände MI'M2 usw. des Ofens bezw. durch Vordeckung mit feuerfesten Ziegeln auf das entsprechende, notwendige Flächenausmass vergrössert bezw. verkleinert werden können, zum Zwecke, um die eingesetzten Formen unabhängig von ihrer Gestalt und Grösse gleichmässig von den entwickelten Heizgasen umspülen zu lassen und zum Glühen zu bringen. EMI2.1
AT21666D 1904-03-26 1904-03-26 Formglühofen. AT21666B (de)

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