AT215715B - Abfühleinrichtung für bei Buchungs- und Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen - Google Patents

Abfühleinrichtung für bei Buchungs- und Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen

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AT215715B
AT215715B AT388560A AT388560A AT215715B AT 215715 B AT215715 B AT 215715B AT 388560 A AT388560 A AT 388560A AT 388560 A AT388560 A AT 388560A AT 215715 B AT215715 B AT 215715B
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Ruf Buchhaltung Ag
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  Abfühleinrichtung für bei Buchungs- und Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abfühleinrichtung für bei Buchungs-und Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen. Durch das Zusammenwirken eines   Abfühlorganes   mit an den Blatträndern vorgesehenen Markierungen werden bei solchen Vorsteckeinrichtungen die Blätter auf die vorgesehene   Schre1bzeile   eingestellt. 



   Bei bekannten Vorsteckeinrichtungen dieser Art werden zur Markierung der zuletzt beschriebenen Zeile Schuppen in den Blattrand eingestanzt. Um diese Papierschuppen abfühlen zu können, muss die Schuppe so weit aus dem Blatt herausragen, dass der Widerhaken des an einem Prüfschieber angeordneten   Abfuhlorganes   daran anstehen kann. 



   Ist eine Schuppe durch unzweckmässiges Lagern eines Buchungsblattes in dieses hineingedrückt, so muss die Schuppe vor dem Auftreffen auf das   Abfühlorgan   wieder herausgedrückt werden. Um dies zu erreichen, wurde bis dahin der Blattrand durch die Federkraft des Abfühlorganes über eine im   Papieiführungs-   schlitz vorgesehene Kante   geführt.   Dabei musste die Federkraft des   Abfuhlorganes   so bemessen sein, dass sie einerseits ausreichte, um die Markierungen herauszudrücken und anderseits musste verhindert werden, dass das   Abfühlorgan   durch die Federkraft an einer Unebenheit der Papieroberfläche ansteht und dadurch ungewollt den Prüfvorgang einleitet. 



   Die Erfindung bezweckt, die Vorgänge des Herausdrückens und   desabfühlens dermarkterungen zu   trennen.   Hiefür ist an der Abfuhlvorrichtung gemäss der Erfindung   eine Wippe vorgesehen, mit der die Markierungen am Blattrand derart   vorbereitet werden, dass   sie vom   nachgeschaltetenAbfühlorgan   abgetastet werden können, ohne dass das Abfühlorgan einen Druck auf das Blatt ausüben muss, um die Markierungen herauszudrücken. 
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 ber von vorn und von der Seite in grösserem Massstab, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V - V in Fig. 2 in grösserem Massstab und Fig. 6 und 7 einen Blattrandteil von vorn und von der Seite. 



   Die Fig. 1, 2 und 5 zeigen eine Abfühleinrichtung für zwei Blätter,   z. B. für   ein Journalblatt J und ein Kontrollblatt K, auf der gleichen Schiene. In der Fig. 1 sind nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile der Vorsteckeinrichtung dargestellt. 



   Auf der Rückwand 1 der   Vorsteckeinrichtung   sind die beiden Plexiglasplatten 2 und 3 angeordnet. Durch die beiden Plexiglasplatten 2 und 3 werden die Blattführungsschlitze J4 und K4 gebildet. Die Transporträder J5 und K5 ragen mit ihren Zähnen in die   BlattführungsschlitzeJ4   und K4 hinein und kommen dort mit den an den Blatträndern 33 vorgesehenen Löchern 31 zum Eingriff. Zur Beschriftung eines Journaloder Kontoblattes 30 wird dieses in den entsprechenden Blattführungsschlttz J4 oder K4 eingeworfen und anschliessend durch das Transportrad 5 auf nicht näher beschriebene Weise in die Vorsteckeinrichtung eingezogen. 



   Auf der einen Stirnseite der als Mittelwand dienenden Plexiglasplatte 2 ist zwischen den beiden Blatt-   führungsschlitzen J4 und   K4 die Schiene 6 der Abfühleinrichtung eingebaut. Auf beiden Seiten der Schiene 6 sind LängsnutenJ7 und K7 vorgesehen, in denen die   PrufschieberJ8   und K8 auf und ab gleiten können. 

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 unternSchlitzen J16 und K16 werden die Blattränder 33 durch die Stanzklötzchen geführt. Durch die Längsnuten J7 und K7 in der Schiene 6 und die Rückwände der   Stanzklötzchen   J14 und K14 werden Taschen J17 und K17 gebildet, in die die Blattfeder-Widerhaken   JI0   bzw. K10 hineingeschoben werden können. 



   Unmittelbar über den   StanzklötzchenJ14 undK14   sind die beiden SupportsJ18 und K18 an derSchiene 6 befestigt. Jeder Support 18 weist eine quer über den   Pxtifachieber   8 reichende Auflagefläche 19 auf, die mit einer Rille 20 versehen ist. Die Längsnut 21 in den Supports 18 dient dem Durchlass der seitlich am   Prüfschieber   8 angeordneten Rampe 11. Die Öffnung 22 an den Supports 18 mündet in die Längsnut 21 ein. Weiter sind die Supports 18 mit Lagerzapfen 23 ausgerüstet, auf denen die Wippen J24 und K24 drehbeweglich gelagert sind. Jede dieser Wippen weist eine Warze 25 und einen rechtwinklig abgebogenen Gleitsteg 26 auf. Die Warze 25 ist gegenüber der Rille 20 in der Auflagefläche 19 angeordnet.

   Der rechtwinklig abgebogene Gleitsteg 26 reicht in die Öffnung 22 hinein, so dass er sich auf die Rampe 11 abstützen kann. Durch die auf den Lagerzapfen 23 angebrachten Torsionsfedern 27 werden die Wippen24 gegen die Auflageflächen 19 bzw. gegen die   Blattränder   33 gepresst. 
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 des Kontoblattes K in seiner obersten Stellung dargestellt. 



   In der untersten Stellung des Prüfschiebers 8 ist der Blattfeder-Widerhaken 10 in die Tasche 17 hineingeschoben und damit unwirksam gemacht. Die Rampe 11 am Prüfschieber 8 bewirkt über den Gleitsteg 26, dass die Wippe 24 von der Auflagefläche 19 abgehoben ist. In dieser Stellung des Prüfschiebers 8 ist die Abfühleinrichtung unwirksam gemacht, so dass die unterste Kante des Blattes30 ungehindert von der Wippe 24 und dem nachgeschalteten Widerhaken 10 passieren kann. 



   Durch das Hochziehen des Prüfschiebers 8 in seine oberste Stellung wird die Abfühleinrichtung wirksam gemacht. In dieser, in Fig. 5 links dargestellten Stellung ist die Rampe 11 aus dem Bereich des Gleitsteges 26 weggerückt, so dass die Torsionsfeder 27 die Wippe 24 gegen die Auflage 19 bzw. gegen den Rand 33 des Blattes 30 drücken kann. Beim Einziehen eines Blattes 30 drückt nun die Warze 25 von der Rückseite her gegen die schuppenförmigen Markierungen 32. Da die Markierungen in Richtung der Rille 20 ausweichen können, werden sie in die in Fig. 7 dargestellte Schräglage gebracht. 



   Dieses Ausstossen der schuppenförmigen Markierungen 32 ist besonders dann von Wichtigkeit, wenn ein Blatt 30 nach langer und eventuell unzweckmässiger Lagerung, bei der die Markierungen flachgedrückt worden sind, wieder in die Vorsteckeinrichtung eingeworfen wird. 



   Beim weiteren Durchlauf des Blattes 30 durch die Vorsteckeinrichtung treffen die Markierungen 32 auf den Widerhaken 10 auf und ziehen den Prüfschieber 8 nach unten, bis das Blatt 30, von der Kante 12 des Prüfschiebers in nicht näher erläuterter Weise gesteuert, auf der vorgesehenen Schreibzeile angehalten wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abfühleinrichtung für bei   Buchungs- und   Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen, die in Zusammenwirken mit an den Blatträndern vorgesehenen Markierungen die Blätter auf die vorgesehene Schreibzeile einstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wippe (24) vorgesehen ist, mit   oer   die Markierungen am Blattrand derart vorbereitet werden, dass sie vom nachgeschalteten Abfilblorgan (10) abgetastet werden können, ohne dass das Abfühlorgan (10) auf das Blatt einen Druck ausüben muss, um die Markierungen herauszudrücken.

Claims (1)

  1. 2. Abfühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (24) mit einer Warze (25) ausgerüstet ist, die die Markierungen von der Rückseite her in die Rille (20) einer Auflagefläche (19) hineindrückt.
    3. Abfühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (24) und das Abfühl- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> erst4. Abfühleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Wippe (24) durch eine an einem Prüfschieber (8) vorgesehene Rampe (11) erfolgt.
AT388560A 1960-03-23 1960-05-23 Abfühleinrichtung für bei Buchungs- und Schreibmaschinen verwendete Vorsteckeinrichtungen AT215715B (de)

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