AT214855B - Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft

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AT214855B
AT214855B AT898959A AT898959A AT214855B AT 214855 B AT214855 B AT 214855B AT 898959 A AT898959 A AT 898959A AT 898959 A AT898959 A AT 898959A AT 214855 B AT214855 B AT 214855B
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AT
Austria
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flaps
space
goods
compressed air
air
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Application number
AT898959A
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Inventor
Otto Dipl Ing Muellner
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige
Güter mittels Druckluft 
Es sind verschiedene Einrichtungen bekannt, die das Entleeren von Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft gestatten. Dabei gibt es zwei Hauptgruppen von Systemen. Die erste Gruppe eignet sich nur für stehende Behälter. Das Fördergut fliesst in derartigen Einrichtungen innerhalb des Behälters durch das Eigengewicht und infolge des auf seine Oberfläche aufgebrachten Luftdruckes zu der im konisch zugespitzten Unterteil befindlichen Auslauföffnung. Zur Auflockerung des Gutes können noch an verschiedenen Stellen des Behälters zusätzliche Luftdüsen eingebaut sein.

   Beispielsweise besitzt eine derartige bekanntgewordene Bauart eines stehenden zylindrischen Vorratsbehälters mehrere übereinanderliegende im Sinne des Gutabflusses verlaufende Luftzuführungen an der Innenwand des trichterförmigen Unterteiles aus schuppenartigen, kegelstumpfförmigen Ringen, welche unten einen Schlitz oder eine Reihe von Öffnungen für die Luftzuführung haben. 



   Bei einer andern Gruppe, die sich auch für liegende Behälter eignet, wird das Fördergut von unten her von durch poröse Platten einströmender Druckluft aufgelockert und fliesst dann durch das eigene Gewicht über verhältnismässig stark geneigte Rinnen ab, in deren Boden die Auflockerungsplatten liegen. 



  Hiefür kann der Behälter selbst eine entsprechende Neigung aufweisen. Dies ist bei auf Fahrzeugen aufgebauten Behältern ungünstig, da eine grosse Gesamthöhe mit hochliegendem Schwerpunkt entsteht. Bei einer andern Ausführung dieser Gruppe liegt der Behälter horizontal und   istdieFörderrinne   mit den Auf-   lockerungsdüsen   stark schräg eingebaut, damit das Gut sicher zur Auslaufstelle gleiten kann. Dadurch entsteht aber im Behälter ein grosser Totraum der für das Speichervolumen am Füllgut verloren geht. 



   Es sind auch verschiedene Konstruktionen von Behältern, insbesondere in liegender Bauart, bekanntgeworden, bei denen Zwischenwände den Innenraum in einen grösseren Raum zur Aufnahme des Speichergutes und in einen oder mehrere kleinere Räume zur Aufnahme von Druckluft für die Auflockerung des Gutes teilen. Die Zwischenwände bilden zum Teil den Boden des Speicherraumes und sind bei einigen Ausführungen liegender Behälter beiderseitig nach der in Längsmitte unten am Behälter liegenden Abflussöffnung geneigt. Für den Durchtritt der Druckluft in den Speicherraum sind die Zwischenwände bei den bekannten Ausführungen aus luftdurchlässigem Material gefertigt oder besitzen düsenartige Bohrungen.

   Um die Raumausnützung für das Speichergut und den Abfluss desselben zu begünstigen. sind in einer derartigen bekannten Ausführung die Zwischenwände seitlich zur Bildung von trichterwandartig schräg nach unten gegen die Entleerungsöffnung hin verlaufenden Gleitflächen elastisch dehnbar ausgeführt und mit ihren oberen Kanten an den Behälterseiten und den unteren Kanten am Boden im Bereich der Abfluss- öffnung befestigt. Durch die Pressung der in den Raum zwischen Behälterwänden und den genannten elastischen Zwischenwänden geleiteten Druckluft soll das Speichergut gegen die   Abflussöffnung   hin gedrückt werden. Eine andere bekanntgewordene Bauart benützt zur Zuführung von Druckluft in das Speichergut als Zwischenwände luftdurchlässige Schläuche, die im Behälter-Innenraum auf zur Abflussöffnung geneigten Rinnen liegen. 



   Die Erfindung betrifft eine verbesserte Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft. In dem Behälter sind geneigte Abflussrinnen für das Speichergut eingebaut, die den Behälterinnenraum in bekannter Weise in zwei voneinander getrennte Räume teilen, von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 denen der obere grössere als Speicherraum zur Aufnahme des Gutes dient, während der untere kleinere Raum die Druckluft zur Auflockerung des Gutes aufnimmt. Erfindungsgemäss sind in   demBoden der Rinnen   Rückschlagklappen eingebaut, die sich gegen den oberen Behälterraum derart öffnen, dass Druckluft aus dem Unterraum durch die Klappen in den Oberraum gegen die Abflussstelle des Gutes zu gerichtet einströmen kann. 



   Die Öffnung der Klappen nach oben erfolgt dabei durch den aus dem Luftraum unterhalb der Rinnen wirkenden Luftdruck gegen das Gewicht des darüber lagernden Gutes. Wenn erfindungsgemäss ferner die Gewichts- bzw. Federbelastung der einzelnen Klappen so bemessen wird, dass auch bei nur wenig gefülltem Speicherraum unter Wirkung des Luftdruckes im Unterraum der Klappen nur die zur Auflockerung des Speichergutes erforderliche Luftmenge durchtritt,   so wird beisparsamem Luftverbrauch ausser dem Effekt   der Lockerung des Gutes, Infolge der Richtung der Klappenöffnung auch bewirkt, dass das Fördergut längs der Rinne zur Austrittsöffnung hin geblasen wird. Dadurch ist es möglich, Rinnen mit verhältnismässig schwach geneigtem Boden einzubauen.

   Die Menge des durch die Einblaseluft gegen die Austrittsöffnung getriebenen Gutes nimmt bei jeder in dieser Richtung aufeinanderfolgenden Klappe zu. Es ist deswegen vorteilhaft, erfindungsgemäss die Gewichts- bzw. Federbelastungen, bezogen auf gleiche Klappenfläche, verschieden gross zu bemessen, u. zw. so, dass   der Abflussstelle nähergelegene   Klappen unter Wirkung des Luftdruckes im Unterraum grössere Luftmengen durchtreten lassen, als weiter entfernte. Dies ist dann der Fall, wenn sich die näheren Klappen unter gleicher Druckwirkung mehr öffnen als die entfernteren. Besonders günstig werden die Verhältnisse, wenn der gesamte Rinnenboden aus Klappen besteht und erfindungsgemäss die Klappen über den ganzen Rinnenboden hin dachziegelförmig aneinanderschliessen.

   Die Klappen können in Zapfenlagern   od. dgl.   drehbar ausgeführt, aber auch in einer vorteilhaften Variante der Erfindung selbstfedernd und an ihrem der Abflussöffnung   für das   Speichergut abgekehrten Ende eingespannt sein. Die freien Enden dieser Federklappen liegen dann bei der Dachziegelreihung jeweils auf den Einspannstellen der gegen die Abflussstelle hin folgenden Klappe auf. 



   Diese Bauart ist besonders da zweckmässig, wo es auf niedrige Bauhöhe des liegenden Behälters ankommt und grosse nutzbare Speicherräume gewünscht werden, also in erster Linie für Montage der Behälter auf Fahrzeugen für Strasse oder Schienen. 



   Eine beispielsweise Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäss ausgebildeten Behälters samt dem Rohrschema für die Förderluft und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Behälter. 



   Im liegenden Behälter 1 für staubförmige Güter mit der Einfüllöffnung 2 befindet sich ein rinnenför-   miger-Einbau   6, der den Innenraum des Behälters in den oben befindlichen grossen Speicherraum 12 und einen unterhalb der Rinne befindlichen Unterraum 13 teilt. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Boden der Rinne 6 symmetrisch gegen die in Längsmitte des Behälters 1 unten angeordnete Abflussöffnung 17 schwach geneigt. Dieser Rinnenboden besteht aus dachziegelartig übereinanderliegenden federnd durchbiegefähigen Rückschlagplatten 4, die sich gegen den Speicherraum 12 zu öffnen, wenn in den Unterraum 13 über die Luftzuführungsleitung 7 und die Absperrventile 15,   15' bzw. die   Leitungen 14,   14'   bei 16 und 16'Druckluft eintritt.

   Die Klappen öffnen sich erfindungsgemäss auf der gegen die Abflussöffnung 17 zugewendeten Seite 5, und lassen die Druckluft in das Gut eintreten, wobei dieses aufgelockert und gleichzeitig durch die Luftströmung gegen die Austrittsöffnung 17 getrieben wird. Das Fördergut tritt aus 17 in den Ablaufkrümmer 9 mit Förderdüse, aus welcher über das Ventil 20 von der Druckluftleitung 7 her Förderluft austritt und von dort weiter über das Absperrorgan 10 in die Förderleitung 11. Eingespannt sind die Rückschlagklappen 4 mit beispielsweise umgebogenen Enden 3, die mittels Schrauben 19 an Querträgern 18 befestigt werden. Jedes freie Ende 5 einer Klappe liegt im Reihenverband auf dem Einspannende 3 der gegen die Austrittsöffnung 17 folgenden Platte auf. 



   Das beschriebene Beispiel erschöpft nicht den Inhalt der Erfindung ; es sind vielmehr noch andere Ausführungsmöglichkeiten möglich. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft mit eingebauten, zur Abflussöffnung für das Gut geneigten Abflussrinnen, die den Behälterinnenraum in zwei voneinander getrennte Räume teilen, von denen der obere, grössere, als Speicherraumzur Aufnahme des Gutes dient und der untere, kleinere Raum die Druckluft für die Auflockerung des Gutes aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass in den Boden der Rinne (6) Rückschlagklappen (4) eingebaut sind, die sich <Desc/Clms Page number 3> gegen den oberen Behälterraum derart öffnen, dass Druckluft aus dem Unterraum (13) durch die Klappen in den Oberraum (12) gegen die Abflussstelle (17) des Gutes zu gerichtet einströmen kann.
    2 Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichts-bzw. Federbelastung der einzelnen Klappen (4) so bemessen wird, dass auch bei nur wenig gefülltem Speicherraum (12) unter Wirkung des Luftdruckes im Unterraum (13) die Klappen (4) nur die zur Auflockerung des Speichergutes erforderlichen Luftmengen durchtreten lassen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichts-bzw. Federbelastung der einzelnen Klappen (4), bezogen auf gleiche Klappenfläche, verschieden gross bemessen ist, u. zw. so, dass der Abflussstelle (17) nähergelegene Klappen unter Wirkung des Luftdruckes im Unterraum (13) grössere Luftmengen durchtreten lassen, als weiter von der Abflussstelle entfernte Klappen.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass über den ganzen Boden der Rinne (6) hin die Klappen (4) dachziegelförmig aneinander schliessen.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (4) selbst elastisch federnd an ihrem der Abflussöffnung (17) für das Speichergut abgekehrten Ende (3) eingespannt sind.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (5) jeder Klappe (4) auf der Einspannstelle (3,18) der gegen die Abflussstelle (17) hin folgenden Klappe aufliegt.
AT898959A 1959-12-11 1959-12-11 Einrichtung zum Entleeren von liegenden Behältern für staubförmige Güter mittels Druckluft AT214855B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1283147B (de) * 1965-11-03 1968-11-14 Polysius Gmbh Verfahren zum pneumatischen Entleeren eines mit koernigem oder staubfoermigem Gut gefuellten Druckgefaesses und Anlage zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE10246456B4 (de) * 2001-10-04 2014-12-24 Vsr Industrietechnik Gmbh Ausblaselement zum Fluidisieren von Schüttgütern und Behältern hierfür

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DE1283147B (de) * 1965-11-03 1968-11-14 Polysius Gmbh Verfahren zum pneumatischen Entleeren eines mit koernigem oder staubfoermigem Gut gefuellten Druckgefaesses und Anlage zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
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