AT21431B - Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser quellender Stärke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser quellender Stärke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser quellender Stärke. Das vorliegende Verfahren bezweckt die Darstellung einer Stärke, welche die charakteristische und technisch wertvolle Eigenschaft besitzt, bereits Illit kaltem Wasser eine starke, kleisterähnliche Quellung zu geben. Durch diese Eigenschaft unterscheidet sich dieses Produkt sehr wesentlich von der gewöhnlichen Stärke selbst, welche bekanntlich nur mit heissem Wasser Kleister bildet, dagegen von kaltem Wasser nicht angegriffen wird. Dieses neue Ergebnis wird dadurch erreicht, dass Stärke beliebiger Art und Herkunft mit konzentriertem oder verdünntem Alkohol verrührt und darauf mit Atzalkali in wässeriger Lösung behandelt wird. Die Stärke kann auch mit Wasser statt mit Alkohol verrührt und das Alkali dann in alkoholischer Lösung zugesetzt werden, wobei man zweckmässig dafür Sorge trägt, dass die gesamte Flüssigkeit mindestens 50% Alkohol enthält. Beispiel : Fein pulverisierte Stärke beliebiger Art wird bei beliebiger Temperatur. EMI1.1 getrocknet und schliesslich gemahlen. Wenn dieses Produkt in die zehnfache Menge kalten Wassers eingerührt wird, so entsteht in ganz kurzer Zeit eine starke kleisterähnliche Quellung. Gegenüber der bekannten, z. B. in Poggendorff's"Annalen", Band 32, Seite 149, erwähnten Tatsache, dass wässeriges Ätzalkali die Fähigkeit besitzt Stärke unter Aufquellen in einen Kleister zu verwandeln, weist das vorliegende Verfahren, wonach Atzalkali in wässerig-alkoholischer Lösung zur Anwendung gelangt, den wesentlichen Unterschied auf, dass bei ihm gerade eine Kleisterbildung vermieden wird. Während bei der Behandlung mit wässerigem. tzalkali das Stärkekorn völlig gesprengt und verkleistert wird, bleibt bei dem neuen Verfahren die Stärke äusserlich unverändert. Diese anscheinend unveränderte Stärke hat dann aber. auch nachdem das Ätzalkali durch Neutralisieren und Auswaschen völlig entfernt ist, die Eigenschaft erhalten, sich im Gegensatz zu der nicht in dieser Weise behandelten Stärke direkt mit kaltem Wasser zu einem Kleister zu lösen. Vermöge dieser Eigenschaft ist sie zu den verschiedensten technischen Zwecken, z. B. als Ersatz der ge- bräuchlichen Klebe- und Appreturmittel, wie Dextrin und Tragant usw. ; sehr gut verwendbar. Man darf aber auch nicht etwa annehmen, dass man das gleiche praktische Ergebnis erzielen könnte, wenn man Stärke zunächst mit wässerigem Ätzalkali verkleistern und diesen so gewonnenen Kleister dann durch Zusatz von Alkohol fällen würde, denn die praktische Ausführung dieses Verfahrens scheitert daran, dass zu dieser Fällung unverhältnismässig grosse Mengen Alkohol erforderlich sind, die eine praktische Ausführung eines solchen Verfahrens im Grossbetriebe ausschliessen. Es sind daher auch, trotzdem dieses Ausfällen des wässerigen Kleisters mit Alkohol längst bekannt ist, derartige Präparate nicht in den Handel gekommen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser quellender Stärke, dadurch gekennzeichnet, dass man Stärke beliebiger Art und Herkunft in Gegenwart eines Gemisches von Wasser und einem mit Wasser mischbaren Alkohol mit Ätzalkalien behandelt, darauf in bekannter Weise neutralisiert und abschleudert oder abpresst.
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