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Flüssigkeitsbehälter für Scheibenwaschanlagen von
Kraftfahrzeugen
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsbehälter für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen, der aus einem an oder zwischen Karosserieteilen anzubringenden elastischen Kunststoffbehälter besteht.
Es sind beutelförmige, aus einem Plastikstoff bestehende Flüssigkeitsbehälter bekannt, die an einem inneren Wandungsteil der Karosserie angehängt werden. Aus einem formsteifen, elastischen Kunststoff bestehende Behälter sind meist an einem besonderen Träger, beispielsweise durch Einknöpfen von am Behälter vorgesehenen Vorsprüngen befestigt oder rasten am Träger mittels im Behälter vorgesehener Vertiefungen ein.
Beim Einbau solcher Behälter in kleine Fahrzeuge entstehen mitunter Schwierigkeiten, weil für diese relativ grossen Behälter in der Nähe der Scheibe kein Platz vorhanden ist oder anderweitig besser nutzbarer Raum in Anspruch genommen werden muss. Es ist zwar bekannt, einen Plastikbehälter für die Spülflüssigkeit in der Stirnwölbung des Karosseriedaches oberhalb der Windschutzscheibe unterzubringen und die ihm anliegende Behälterwand dem Dach entsprechend zu wölben, wobei jedoch besonders am Dach angebrachte Stützen den Behälter festhalten. Es besteht also weder die Möglichkeit, den zwischen Dach und innerer Dachverkleidung vorhandenen Raum für eine sich selbsthaltende Anordnung des Behälters, noch diesen Raum durch die Formgebung des Behälters zum Festhalten auszunutzen.
Beim Einbau dieser Behälter muss auch darauf geachtet werden, dass'der Einfüllstutzen sich in einer günstigen Lage befindet, so dass das Nachfüllen ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden kann.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Plastikbehälter für die Spülflüssigkeit so auszubilden, dass er in einem sonst nicht nutzbareh und durch bauliche Vorsprünge od. dgl. für andere Zwecke kaum zugänglichen Raum eingesetzt und wegen der beschränkten Zugänglichkeit in einfacher Weise befestigt werden kann.
Gemäss der Erfindung ist ein Flüssigkeitsbehälter aus elastischem Kunststoff so gestaltet, dass die zur Festlegung des Behälters dienenden Haltemittel von mindestens einem der an sich vorhandenen Karosserieteile durch Zusammenwirken mit einer den betreffenden Karosserieteilen angepassten Formgebung des Behälters gebildet sind, wodurch er sich durch seine Formgebung im wesentlichen dem durch bauliche Einengung und Vorsprünge nicht nutzbaren Raum anpasst und sich zugleich durch eigene Formbebestandteile darin festhält. Insbesondere kann der Behälter aus seiner Wandung gestaltete Vorsprünge oder Vertiefungen aufweisen, die ein klemmendes Einrasten in Raumvorsprüngen od. ähnl. Teilen der Karosserie ermöglichen.
Beispielsweise wird der Flüssigkeitsbehälter in den Zwischenraum zwischen einer inneren Karosseriewand und einer Strebe durch vorübergehende elastische Verformung eingesetzt, wobei die Strebe den mit Wülsten versehenen Behälter in seiner Lage eindeutig fixiert. Vorzugsweise liegt zumindest die eine Behälterwand in an sich bekannter Weise an einer Wand des durch Karosserieteile gebildeten Raumes an, während die gegenüberliegende Behälterwand Ausnehmungen und/oder Wülste zur Festlegung an den Karosserieteilen aufweist.
Bei dieser Einbauweise ist der Einfüllstutzen meist durch einen überstehenden Karosserieteil verdeckt.
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Um dennoch ein Nachfüllen leicht durchführen zu können, wird im Einfüllstutzen ein Trichter angeordnet, der in ein elastisches Rohr übergeht. Das vom Trichter ausgehende Rohr liegt im betriebsfertigen Zustand im Behälter. Zum Nachfüllen wird die Abdeckung des Nachfüllstutzens abgenommen und der Trichter herausgezogen. Das am Trichter befestigte Rohr besitzt an seinem Ende eine Verdickung, die beim Herausziehen an einem Ansatz im Einfüllstuten anliegt. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass die in den Trichter eingefüllte Flüssigkeit in den Behälter läuft. Zur Prüfung des Wasserstandes wird der Behälter aus einem durchsichtigen Kunststoff hergestellt.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Behälter mit der an der Karosseriewand anliegenden Seite ; Fig. 2 zeigt die Ansicht des Behälters von der an der Strebe anliegenden Behälterseite.
Der in einer länglichen, schmalen Form ausgebildete Behälter 1 besteht aus einem durchsichtigen, elastischen Kunststoff. Auf der Oberseite des Behälters 1 ist der Einfüllstutzen 11 angeordnet. In dem Einfüllstutzen 11 befindet sich der Trichter 2, der in das elastische Rohr 3 übergeht. Der Trichter 2 liegt auf dem Ansatz 12 des Einfüllstutzens 11 auf. Das Rohr 3 weist an seinem Ende eine Verdickung 31 auf, deren Durchmesser grösser ist als die durch den Ansatz 12 im Einfüllstutzen 11 gebildete Öffnung. Zur Abdeckung des Einfüllstutzens wird der Deckel 4 verwendet. An der der Windschutzscheibe zugewendeten Seite des Behälters wird der zur Waschanlage führende Schlauch 5 durch das Loch 6 in den Behälter 1 eingeführt. Zur sicheren Halterung des Schlauches 5 wird im Behälter 1 eine ringförmige Wulst 13 vorgesehen.
Zur sicheren Halterung des Behälters werden in diesem Ausnehmungen, wie z. B. bei 16 in Fig. 1, und entsprechend der Fig. 2 auf der der Strebe zugewendeten Seite des Behälters die beiden Wülste 14 und 15 vorgesehen. Sobald der Behälter in seine vorgesehene Einbaulage gebracht wird, verläuft zwischen den beiden Wülsten 14 und 15 die nicht dargestellte und mit der Karosserie verbundene Strebe. Da der Behälter einerseits an der Karosseriewand anliegt und anderseits durch die zwischen den beiden Wülsten 14 und 15 liegende Strebe fixiert wird, ist die sichere Halterung des Flüssigkeitsbehälters auch bei erschütterungsreichen Fahrten gesichert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitsbehälter für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen, der aus einem an oder zwischen Karosserieteilen anzubringenden elastischen Kunststoffbehälter besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Festlegung des Behälters dienenden Haltemittel (14, 15) von mindestens einem der an sich vorhandenen Karösserieteile durch Zusammenwirken mit einer den betreffenden Karosserieteilen angepassten Formgebung (16) des Behälters gebildet sind.