AT214198B - Vorrichtung zum Auslesen von Unkrautsamen aus Getriede oder andern Sämereien nach Längsunterschieden - Google Patents

Vorrichtung zum Auslesen von Unkrautsamen aus Getriede oder andern Sämereien nach Längsunterschieden

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AT214198B
AT214198B AT901858A AT901858A AT214198B AT 214198 B AT214198 B AT 214198B AT 901858 A AT901858 A AT 901858A AT 901858 A AT901858 A AT 901858A AT 214198 B AT214198 B AT 214198B
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Austria
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seeds
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picking out
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Andreas Dipl Ing Deller
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Andreas Dipl Ing Deller
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Auslesen von Unkrautsamen aus Getreide oder andern Sämereien nach Längsunterschieden 
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 Mulde m ist um eine Drehachse d verstellbar. Die ausgelesenen   Unkrautsamen fallen   durch den Muldenboden, der einen Längsspalt Ls besitzt, in die Muldenrinne R und werden in der geneigten Rinne axial ausgetragen, zumal sie bewegt wird. Die Bewegung erfolgt in Verbindung mit dem Einbaukörper, der an der Schwenkachse W befestigt ist und um diese in Lagerungen am Ein- und Auslaufende des Zylinders hin und zurückbewegt wird. Diese Bewegung kann etwa durch einen Exzenter herbeigeführt werden. An vier oder mehr Tragarmen   E1   upd E2 ist je ein Tragbogen Tr angebracht. Mit diesen sind über die Zylinderlänge ein oder mehrere Schiebeleisten SL nahe am Zylindermantel auswechselbar befestigt.

   Die Schiebeleisten haben zweckmässigerweise als Fortsetzung zum Mantel, u. zw. bis ganz oder fast ganz an die Mantelfläche heran, einen Körnerwegstreifer el aus Leder, Gummi oder einem ändern etwas nachgiebigen, aber doch genügend widerstandfähigen Material. 



   Der ganze Einbaukörper wird vor und zurückbewegt, so dass das Komgut ständig am ungestörten Flie- ssen mit dessen abträglichen Erscheinungen verhindert wird. Die Schiebeleisten schieben die Innenschichten mit der Totzone weg, so dass eine ständige und vollständige Entmischung eintritt. In den leeren Raum, der bei der Vorbewegung der Leisten hinter diesen entsteht, fallen die Unkrautsamen und Fruchtkörner. 



  Die Unkrautsamen finden also immer wieder den Weg an die Zellen heran. Gleichzeitig streifen die ela- 
 EMI2.1 
 seite des Trieurzylinders ergeben. 



   Wie schon gesagt, können mehrere Schiebeleisten in Anwendung kommen. Die Leiste am Tragarm E2 (links in Fig. 2) hat einen etwas grösseren Abstand vom   Zellenmantel   und benötigt keinen elastischen Körnerwegstreifer, weil diese Leiste nicht in der Drehrichtung, sondern entgegen dieser wirkt und erfasste Fruchtanteile   dünnschichtig   auf eine zusätzlich in Nutzung kommende Zellenfläche auseinanderschieben und verteilen muss. Auch auf diese einfache Weise wird den Unkrautsamen eine   vermehrte   Auslesemöglichkeit gegeben. 



   Um gute Fruchtkörner daran zu hindern, in die Mulde zu gelangen, ist ein Hindernisstreifen e unter der Muldenkante empfehlenswert, wie er in Fig. 1 dargestellt ist. Im übrigen kann bei der Trieurausbildung nach der Erfindung die Drehzahl niedriger als bei andern Hochleistungstrieuren gehalten werden, da ohnehin eine mehrfache Steigerung des Nutzungsgrades erfolgt. 



   Alle Teile sind bequem auswechselbar und es können zum Zwecke des Zylinderwechsels sowohl die Auffangmulde als auch der Einbaukörper in ein paar Minuten aus dem Zylinder genommen und wieder eingelegt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Abstand der Leisten vom Mantel zu variieren. 



   Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die beschriebene Hauptwirkung der Wegbahnung für die. Unkrautsamen an die Zellen heran und in die Zellen hinein auch erzielt wird, wenn die Vorrichtung mit einem Organ ausgerüstet ist, das das Körnergemisch in Längsrichtung des Trieurzylinders bewegt. 



    PATENTANSPRÜCHE-   
1. Vorrichtung zum Auslesen von Unkrautsamen aus Getreide oder andern Sämereien nach Längsunterschieden, unter Verwendung eines mit Zellen versehenen   TIieurzy1inders   mit einer Auffangmulde und einem leistenartigen bewegten Einbaukörper, der in die sich umwälzende Fruchtschicht eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper aus mehreren Schiebeleisten (SL) besteht, die knapp bis an die Zylinderwand des Trieurs reichen, wobei an den unteren Enden der Schiebeleisten elastische Lappen (el), vorzugsweise aus Gummi, Leder od. dgl., vorgesehen sind, die bei ihrer Bewegung die die Zellen blok-   kierenden   Fruchtkörner wegstreifen und den Unkrautsamen den Weg in die Zellen freimachen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schiebeleisten (SL) bzw. der Lappen (el) vom Zellenmantel verstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem bewegten Einbaukörper (El, E2, Tr, SL, el) eine Austragrinne, beispielsweise an den Tragarmen (El, E2) angeschweisst verbunden ist.
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