AT213927B - Verschlußeinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren - Google Patents

Verschlußeinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren

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AT213927B
AT213927B AT281159A AT281159A AT213927B AT 213927 B AT213927 B AT 213927B AT 281159 A AT281159 A AT 281159A AT 281159 A AT281159 A AT 281159A AT 213927 B AT213927 B AT 213927B
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AT
Austria
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door
pivot lever
handle
locking
opening handle
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AT281159A
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Bosch Gmbh Robert
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  Verschlusseinrichtung,   insbesondere für Kühlschranktüren   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlusseinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren, mit einer schwenkbar gelagerten, beim Schliessen der Tür mit einem Schliesskloben zusammenwirkenden Gabelfalle, die an einem Schwenkhebel angelenkt ist, mit einer ebenfalls auf den Schwenkhebel einwirkenden Schliessfeder und einem schwenkbar an der Tür gelagerten Öffnungsgriff, der bei seiner Öffnungsbewegung den Schwenkhebel unter Verschwenken um seine ortsfeste Schwenkachse und damit auch die   Ga-   belfalle unter entsprechender Spannung der Feder in seine Öffnungssperrlage bringt, aus der die genannten Teile beim Auftreffen der Gabelfalle auf den Schliesskloben unter   der Wirkung der Schliessfederkraft   in die Schliessstellung gelangen. 



   Bei bekannten   Türverschlusseinrichtungen   dieser Art, die bei der   Öffnungsbewegung   des Türgriffes mit Hilfe eines Druckstiftes geöffnet werden, sind zwei Federn erforderlich. Der Schliessvorgang wird dabei ausgelöst, sobald die an der schwenkenden Tür angeordnete Schliessgabel auf den meist mit einer Rolle versehenen, am Kühlschrankgehäuse befestigten Schliesskloben auftrifft. Dabei schnappt dann ein Schliessbolzen an der Schliessklobenrolle schlagartig ein und verursacht unerwünschten Lärm. Überdies ist zur Betätigung des Druckstifte ein zweiarmiger Türgriffhebel erforderlich, der in einer besonderen, an der Türwand angebrachten Abdeckkappe gelagert werden muss. 



   Bei andern bekannten   Türvefschlusseinrichtungen   ist die vom   Öffnungsgriff   mitgenommene Zugstange unmittelbar ohne Vermittlung einer Lasche am Schwenkhebel angelenkt. Ein Teil dieser   Türverschlussein-   richtungen arbeitet dabei sogar mit zwei Federn. 



   Unter Vermeidung der geschilderten Nachteile lässt sich ein einfacher Aufbau des   Türverschlusses   erzielen, wenn gemäss der Erfindung neben der an sich   bekanntenLaschenverbindllng   der Gabelfalle mit dem Schwenkhebel eine weitere Laschenverbindung mit dem Schwenkhebel vorgesehen ist, die ihn an der vom einarmig ausgebildeten Öffnungsgriff bei seiner Öffnungsbewegung mitgenommenen Zugstange   anlenkt.   
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 eine perspektivisch dargestellte Vorderansicht eines Kühlschranks ; Fig. 2 die Gelenkverbindung der Verschlusseinrichtung in   schematischer Darstellung ; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie Ill-Ill   in   Fig. 1   in grösserem   Massstab ;   Fig. 4 die wesentlichen Gelenkteile der   Verschlusseinrichtung   in ihrer Öffnungsstellung ;

   Fig. 5 den Türgriff in Draufsicht auf seine von der   Kühlschranktür   abgekehrte Seite mit einem Teilschnitt durch das in den Griff eingebaute   Verriegelungsschloss ;   Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5 durch den Hauptteil des Türgriffes ; Fig. 7 eine Seitenansicht des aus Kunststoff bestehenden Abdeckstreifens für die von der Kuhlschranktür abgekehrte Seite des Türgriffes. 



   In Fig. 1 ist die   Kühlschranktüi   mit 1 und ihr   öffnung grift   mit 2 bezeichnet. Die Teile der in Fig. 2 schematisch dargestellten Gelenkverbindung der Verschlusseinrichtung sind in   der Tür l   untergebracht. Ein Schwenkhebel 3 ist auf einer feststehenden Achse 4 gelagert. Eine Lasche 5 ist bei 6 und eine zweite Lasche 7 bei 8 an den Schwenkhebel 3 angelenkt. Anderseits ist die Lasche 5 mit einem Ende einer bei 9 gerade geführten Zugstange 10 und die Lasche 7 mit einem Arm 11 eines zweiarmigen Hebels gelenkig verbunden. Der andere Arm 12 dieses auf einer feststehenden Achse 13 schwenkbar gelagerten Hebels ist gegabelt und dient als Gabelfalle für einen am Kühlschrankgehäuse befestigten   Schliesskloben   14. 



   Am Gelenk 6 ist auch noch ein Ende einer weiteren Lasche 15 angelenkt, die in der Nähe ihres andern Endes ein Langloch aufweist, durch das ein feststehender Bolzen 16 hindurchragt. Auf die Lasche 15 ist eine als Schliessfeder dienende Schraubenfeder17 aufgeschoben, die sich einerseits gegen eine Schulter 18 

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 der Lasche 15 und anderseits gegen den Bolzen 16 abstützt. Die Schliessfeder 17 ist bestrebt, den Schwenkhebel 3 und über ihn die Gabelfalle 12 in die in den Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung zu verschieben bzw. 
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 griff 2. ist mittels eines zylindrischen Bolzens 25 gelagert. Um die Achse 24 kann auch   das Mimehmerglied   22, u. zw. um eine Hülse 26 verschwenkt werden.

   Die Hülse 26 ist in einem an der   Türaussenwand   27 befestigten Lagerbock28 gelagert und trägt eine schraubenförmig gewundene, auf das Mitnehmerglied22 im Sinne der   Schliessbewegung   des Griffes einwirkende Drehfeder 29. 



   Der Griff 2 überdeckt mit einem seinen Anlenkpunkt enthaltenden Abschnitt 30 den Lagerbock 28 kapselartig. Das sonst notwendige, an der Aussenwand der Tür befestigte Abdeckgehäuse entfällt dadurch. 



   In Fig. 4 befindet sich der mit ausgezogenen Linien dargestellte   Türverschluss   in der'Öffnungsstellung und der gestrichelt dargestellte Türverschluss in der Totpunktlage der Schliessfeder. Beim Schliessen der Tür kann die Gabelfalle von der Öffnungsstellung aus etwa um 150 verschwenkt werden, bis sie in die Totpunktlage kommt. Von der Totpunktlage ab übt die eine am Schliesskloben 14 befestigte Schliessrolle 31 nur mit geringem Spiel umfassende Gabelfalle mit ihrem Arm 12 einen Druck auf die Schliessrolle aus. 



   Im   Öffnungsgriff   2 ist, wie in den Fig. 5 und 6 erkennbar ist, ein Schloss 32 zum Verriegeln des Griffes in seiner Ruhestellung untergebracht. Ein Riegel 33 des Schlosses ist längsverschiebbar geführt und ragt in seiner Schliesslage in eine Aussparung des Lagerblocks 28 hinein. 



   Die Aussenseite des Türgriffes und damit die Schraube 23 und eine zum Festhalten des Schlosses dienende Madenschraube 34 werden durch einen Abdecksteg 35 aus Kunststoff abgedeckt. Dieser in Fig. 7 dargestellte Abdecksteg 35 wird allein infolge seiner Elastizität in die Nuten 36 und 37 eingesprengt gehalten. 



  An seinen beiden Enden weist der Abdecksteg 35 einerseits eine Zunge 38 und anderseits eine Kralle 39 auf, die in die Nut 36 bzw. die Vertiefung 37 am Türgriff 2 eingreifen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verschlusseinrichtung, insbesondere für   Kühlschranktüren,   mit einer schwenkbar gelagerten, beim Schliessen der Tür mit einem Schliesskloben zusammenwirkenden Gabelfalle, die an einem Schwenkhebel angelenkt ist, mit einer ebenfalls auf den Schwenkhebel einwirkenden Schliessfeder und einem schwenkbar an der Tür gelagerten Öffnungsgriff, der bei seiner Öffnungsbewegung den Schwenkhebel unter Verschwenken um eine ortsfeste Schwenkachse und damit auch die Gabelfalle unter entsprechender Spannungder Feder in eine Öffnungssperrlage bringt, aus der die genannten Teile beim Auftreffen der Gabelfalle auf den Schliesskloben unter der Wirkung der Schliessfederkraft in die Schliessstellung gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass neben der an sich bekannten Laschenverbindung (7) der Gabelfalle (11, 12) mit dem Schwenkhebel (3)

   eine weitere Laschenverbindung (5) mit dem Schwenkhebel (3) vorgesehen ist, die ihn an der vom einarmig ausgebildeten   Öffnungsgriff   (2) bei seiner   : öffnungsbewegung   mitgenommenen Zugstange (10) anlenkt.

Claims (1)

  1. 2. Türverschluss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse der als Druckfeder ausgebildeten und um einen festen Anschlag (16j schwenkbaren Schliessfeder (17) bei geschlossener Tür auf der der Gabelfalle (11, 12) zugekehrten Seite, bei geöffneter Tür jedoch auf der dem Öffnungsgriff (2) zugekehrten Seite der ortsfesten Schwenkachse (4) des Schwenkhebels (3)'verläuft.
    3. Türverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einerseits an der Zugstange (10) angelenkte Laschenverbindung (5) anderseits am gleichen Gelenk (6) des Schwenkhebels (3) wie die Schliessfeder (17) angreift.
    4. Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Öffnung- griff (2) zugekehrte Endabschnitt (19) der Zugstange (10) einen Querstift (20) trägt, dessen Enden in den Schwenkbereich von Fingern (21) hineinragen, die an einem mit dem Öffnungsgriff (2) verbundenen gabelförmigen Mitnehmerglied (22) sitzen.
AT281159A 1958-05-07 1959-04-14 Verschlußeinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren AT213927B (de)

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