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Verschlusseinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlusseinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren, mit einer schwenkbar gelagerten, beim Schliessen der Tür mit einem Schliesskloben zusammenwirkenden Gabelfalle, die an einem Schwenkhebel angelenkt ist, mit einer ebenfalls auf den Schwenkhebel einwirkenden Schliessfeder und einem schwenkbar an der Tür gelagerten Öffnungsgriff, der bei seiner Öffnungsbewegung den Schwenkhebel unter Verschwenken um seine ortsfeste Schwenkachse und damit auch die Ga- belfalle unter entsprechender Spannung der Feder in seine Öffnungssperrlage bringt, aus der die genannten Teile beim Auftreffen der Gabelfalle auf den Schliesskloben unter der Wirkung der Schliessfederkraft in die Schliessstellung gelangen.
Bei bekannten Türverschlusseinrichtungen dieser Art, die bei der Öffnungsbewegung des Türgriffes mit Hilfe eines Druckstiftes geöffnet werden, sind zwei Federn erforderlich. Der Schliessvorgang wird dabei ausgelöst, sobald die an der schwenkenden Tür angeordnete Schliessgabel auf den meist mit einer Rolle versehenen, am Kühlschrankgehäuse befestigten Schliesskloben auftrifft. Dabei schnappt dann ein Schliessbolzen an der Schliessklobenrolle schlagartig ein und verursacht unerwünschten Lärm. Überdies ist zur Betätigung des Druckstifte ein zweiarmiger Türgriffhebel erforderlich, der in einer besonderen, an der Türwand angebrachten Abdeckkappe gelagert werden muss.
Bei andern bekannten Türvefschlusseinrichtungen ist die vom Öffnungsgriff mitgenommene Zugstange unmittelbar ohne Vermittlung einer Lasche am Schwenkhebel angelenkt. Ein Teil dieser Türverschlussein- richtungen arbeitet dabei sogar mit zwei Federn.
Unter Vermeidung der geschilderten Nachteile lässt sich ein einfacher Aufbau des Türverschlusses erzielen, wenn gemäss der Erfindung neben der an sich bekanntenLaschenverbindllng der Gabelfalle mit dem Schwenkhebel eine weitere Laschenverbindung mit dem Schwenkhebel vorgesehen ist, die ihn an der vom einarmig ausgebildeten Öffnungsgriff bei seiner Öffnungsbewegung mitgenommenen Zugstange anlenkt.
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eine perspektivisch dargestellte Vorderansicht eines Kühlschranks ; Fig. 2 die Gelenkverbindung der Verschlusseinrichtung in schematischer Darstellung ; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie Ill-Ill in Fig. 1 in grösserem Massstab ; Fig. 4 die wesentlichen Gelenkteile der Verschlusseinrichtung in ihrer Öffnungsstellung ;
Fig. 5 den Türgriff in Draufsicht auf seine von der Kühlschranktür abgekehrte Seite mit einem Teilschnitt durch das in den Griff eingebaute Verriegelungsschloss ; Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5 durch den Hauptteil des Türgriffes ; Fig. 7 eine Seitenansicht des aus Kunststoff bestehenden Abdeckstreifens für die von der Kuhlschranktür abgekehrte Seite des Türgriffes.
In Fig. 1 ist die Kühlschranktüi mit 1 und ihr öffnung grift mit 2 bezeichnet. Die Teile der in Fig. 2 schematisch dargestellten Gelenkverbindung der Verschlusseinrichtung sind in der Tür l untergebracht. Ein Schwenkhebel 3 ist auf einer feststehenden Achse 4 gelagert. Eine Lasche 5 ist bei 6 und eine zweite Lasche 7 bei 8 an den Schwenkhebel 3 angelenkt. Anderseits ist die Lasche 5 mit einem Ende einer bei 9 gerade geführten Zugstange 10 und die Lasche 7 mit einem Arm 11 eines zweiarmigen Hebels gelenkig verbunden. Der andere Arm 12 dieses auf einer feststehenden Achse 13 schwenkbar gelagerten Hebels ist gegabelt und dient als Gabelfalle für einen am Kühlschrankgehäuse befestigten Schliesskloben 14.
Am Gelenk 6 ist auch noch ein Ende einer weiteren Lasche 15 angelenkt, die in der Nähe ihres andern Endes ein Langloch aufweist, durch das ein feststehender Bolzen 16 hindurchragt. Auf die Lasche 15 ist eine als Schliessfeder dienende Schraubenfeder17 aufgeschoben, die sich einerseits gegen eine Schulter 18
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der Lasche 15 und anderseits gegen den Bolzen 16 abstützt. Die Schliessfeder 17 ist bestrebt, den Schwenkhebel 3 und über ihn die Gabelfalle 12 in die in den Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung zu verschieben bzw.
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griff 2. ist mittels eines zylindrischen Bolzens 25 gelagert. Um die Achse 24 kann auch das Mimehmerglied 22, u. zw. um eine Hülse 26 verschwenkt werden.
Die Hülse 26 ist in einem an der Türaussenwand 27 befestigten Lagerbock28 gelagert und trägt eine schraubenförmig gewundene, auf das Mitnehmerglied22 im Sinne der Schliessbewegung des Griffes einwirkende Drehfeder 29.
Der Griff 2 überdeckt mit einem seinen Anlenkpunkt enthaltenden Abschnitt 30 den Lagerbock 28 kapselartig. Das sonst notwendige, an der Aussenwand der Tür befestigte Abdeckgehäuse entfällt dadurch.
In Fig. 4 befindet sich der mit ausgezogenen Linien dargestellte Türverschluss in der'Öffnungsstellung und der gestrichelt dargestellte Türverschluss in der Totpunktlage der Schliessfeder. Beim Schliessen der Tür kann die Gabelfalle von der Öffnungsstellung aus etwa um 150 verschwenkt werden, bis sie in die Totpunktlage kommt. Von der Totpunktlage ab übt die eine am Schliesskloben 14 befestigte Schliessrolle 31 nur mit geringem Spiel umfassende Gabelfalle mit ihrem Arm 12 einen Druck auf die Schliessrolle aus.
Im Öffnungsgriff 2 ist, wie in den Fig. 5 und 6 erkennbar ist, ein Schloss 32 zum Verriegeln des Griffes in seiner Ruhestellung untergebracht. Ein Riegel 33 des Schlosses ist längsverschiebbar geführt und ragt in seiner Schliesslage in eine Aussparung des Lagerblocks 28 hinein.
Die Aussenseite des Türgriffes und damit die Schraube 23 und eine zum Festhalten des Schlosses dienende Madenschraube 34 werden durch einen Abdecksteg 35 aus Kunststoff abgedeckt. Dieser in Fig. 7 dargestellte Abdecksteg 35 wird allein infolge seiner Elastizität in die Nuten 36 und 37 eingesprengt gehalten.
An seinen beiden Enden weist der Abdecksteg 35 einerseits eine Zunge 38 und anderseits eine Kralle 39 auf, die in die Nut 36 bzw. die Vertiefung 37 am Türgriff 2 eingreifen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verschlusseinrichtung, insbesondere für Kühlschranktüren, mit einer schwenkbar gelagerten, beim Schliessen der Tür mit einem Schliesskloben zusammenwirkenden Gabelfalle, die an einem Schwenkhebel angelenkt ist, mit einer ebenfalls auf den Schwenkhebel einwirkenden Schliessfeder und einem schwenkbar an der Tür gelagerten Öffnungsgriff, der bei seiner Öffnungsbewegung den Schwenkhebel unter Verschwenken um eine ortsfeste Schwenkachse und damit auch die Gabelfalle unter entsprechender Spannungder Feder in eine Öffnungssperrlage bringt, aus der die genannten Teile beim Auftreffen der Gabelfalle auf den Schliesskloben unter der Wirkung der Schliessfederkraft in die Schliessstellung gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass neben der an sich bekannten Laschenverbindung (7) der Gabelfalle (11, 12) mit dem Schwenkhebel (3)
eine weitere Laschenverbindung (5) mit dem Schwenkhebel (3) vorgesehen ist, die ihn an der vom einarmig ausgebildeten Öffnungsgriff (2) bei seiner : öffnungsbewegung mitgenommenen Zugstange (10) anlenkt.