AT213400B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten

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AT213400B
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Austria
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benzimidazole derivatives
new benzimidazole
unsaturated
unsaturated alcohols
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AT58959A
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Christian Dr Wiegand
Wolfgang Dr Wirth
Original Assignee
Bayer Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten 
Während in der Reihe der Imidazoline blutdruckwirksame Verbindungen bekannt sind (vgl. 



  C. R. Scholz, Ind. Eng. Chem., 37, 120 ; 1945), ist über ähnliche Wirkungen in der Reihe der Benzimidazole bisher nichts veröffentlicht. Es wurde nun gefunden, dass auch Benzimida- 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 und   Rg   ungesättigte aliphatische Reste, z. B. Allyl, Methallyl, Crotyl, Halogenallyl und   R   eine im aromatischen Teil gegebenenfalls substituierte Aralkylgruppe, z. B. einen Benzyl-, 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 



   Die Verfahrensprodukte stellen lang wirksame Kreislaufmittel dar, die zu lang anhaltender Blutdrucksteigerung führen. 
 EMI1.6 
 subkutanen oder intravenösen Applikation z. B. bei Katzen eine gewisse, wenn auch geringe Blutdrucksteigerung, die etwa lu der Wirkung des Adrenalins ausmacht. Die   blutdrucksteigernde   Wirkung eines Präparates führt jedoch sehr häufig zu gegenregulatorischen Nebenwirkungen, welche in Vaguspulsen und einer ziemlichen Unverträglichkeit des Produktes bestehen.

   Im Gegensatz dazu bewirken entsprechende Dosen der nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Verbindungen einen stetigen harmonischen Anstieg des systolischen und diastolischen Blutdrucks bis zu einem gewissen Maximum, ohne dass dabei Gegenregulationen beobachtet werden. 
Die Darstellung der Verfahrensprodukte erfolgt gemäss der Erfindung, indem man die ungesättigte aliphatische Gruppe   R   in Verbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.7 
 worin   Rund R2   die oben angegebene Bedeutung besitzen, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z. B. eines Alkoholats, mittels eines reaktionsfähigen Esters eines ungesättigten Alkohols, z. B. eines Esters der Halogenwasserstoffsäuren oder aliphatischer oder aromatischer Sulfonsäuren einführt.

   Wird die auf diese 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Weise erhaltene Verbindung dann mit einem Überschuss eines reaktionsfähigen Esters eines ungesättigten Alkohols erhitzt, so kann man je nach Verwendung des Zwischenproduktes eine gleiche oder eine andere ungesättigte. Alkylgruppe als Rest   Rg   einbringen. 



     Beispiel l :   Erhitzt man   2-Benzyl-benzimida-   zol in Gegenwart der aliquoten Menge Natriumalkoholat mit einem geringen Überschuss Crotylchlorid, saugt vom gebildeten Kochsalz ab und dampft ein, so erhält man, nach Umlösen des 
 EMI2.1 
 Gegenwart von einem Mol Alkoholat mit etwas mehr als 2 Mol Allylbromid erhitzt, so erhält man, nach Aufarbeiten gemäss Beispiel 1 und Umlösen aus Methanol, das   1, 3-Diallyl-2-benzyl-   benzimidazoliumchlorid vom Fp.   277-278   C.   



   Beispiel 3 : Wird das gemäss Beispiel 1 dargestellte   l- (ss-Methy1a1lyl) - 2-benzyl- benzimidazol,   dessen Chlorhydrat, nach Umlösen aus Aceton, bei   118-120  C   schmilzt, mit der doppelten Menge Allylbromid kurze Zeit unter   Rückfluss   erhitzt, so erstarrt die Flüssigkeit nach etwa. einstündigem Kochen. Nach Verreiben mit Essigester und Umlösen aus Isopropanol erhält man das   1-Allyl-3- (ss-methylallyl)-2-benzyl-benzimida-   zoliumbromid   vom Fp. 265-267   C   unter Zersetzung. 
 EMI2.2 
 benzimidazol (Brown und Campbell, Journ. Chem.

   Soc. 1937, 1699-1701) in Gegenwart der berechneten Menge Natriumalkoholat einige Stunden mit einem geringen Überschuss von Crotylchlorid,. saugt vom ausgeschiedenen Kochsalz ab, so kristallisiert beim Abkühlen das   1-Crotyl-   
 EMI2.3 
 ( (x-0xybenzyl)-benzimidazol aus,schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten der allgemeinen Formeln : EMI2.4 worin R Wasserstoff, Halogen oder eine Alkyl-, Alkoxy-, Acyl-, Sulfon-, Sulfonamid-, Nitrooder Aminogruppe, R2 eine im aromatischen Teil gegebenenfalls substituierte Aralkylgruppe und R und R3 ungesättigte aliphatische Reste bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Verbindungen der allgemeinen Formel : EMI2.5 worin R und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, reaktionsfähige Ester ungesättigter Alko- hole einwirken lässt und die Reaktionsprodukte gegebenenfalls nochmals mit einem reaktionsfähigen Ester ungesättigter Alkohole umsetzt.
AT58959A 1958-01-29 1959-01-27 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten AT213400B (de)

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