AT213278B - Maschine für die Montage eines Schuhes - Google Patents

Maschine für die Montage eines Schuhes

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AT213278B
AT213278B AT686156A AT686156A AT213278B AT 213278 B AT213278 B AT 213278B AT 686156 A AT686156 A AT 686156A AT 686156 A AT686156 A AT 686156A AT 213278 B AT213278 B AT 213278B
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Luigi Faenza
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Luigi Faenza
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  Maschine für die Montage eines Schuhes 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine für die Montage eines Schuhes, bei dem ein Rahmen und der Rand der Innensohle mit dem Rand des Oberleders durch Nähen verbunden ist, wobei Überschieber Anwendung finden. Die Erfindung besteht darin, dass die zum Schuh hin gerichteten Seiten der der Gestalt des zu bearbeitenden Schuhteiles angepassten   Überschieber   eine Stufe aufweisen, wobei die Stufentiefe gleich ist dem Abstand zwischen der den Oberteilrand mit dem Rahmen verbindenden Naht und der den Überschiebem zugekehrten Stirnseite des Rahmens.

   Mittels der erfindungsgemässen Überschieber wird zuerst eine vertikale Bewegung in bezug auf die horizontal liegende Innensohle ausgeführt, wodurch die durch die Stufe erfassten zusammengenähten Ränder, die von der Innensohle abstehen. in die horizontale Lage umgebogen werden, worauf durch eine darauffolgende horizontale Bewegung der Schieber die Ränder durch die Stufe nach innen und straff über die Form geschoben werden. Mit der   erfindungsgemässen   Maschine wird daher erreicht, dass die zusammengenähten Ränder des Oberleders der Innensohle und des Rahmens von der vertikalen Lage in die horizontale Lage nach innen umgebogen werden, so dass die Aussensohle angebracht werden kann und dass das Oberleder mit dem Umbiegen der Ränder über die Form straffezogen wird, um dem Schuh seine Form zu geben.

   Diese Vorgänge spielen sich in einem Arbeitsgang ab. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, Fig.   l   zeigt den zu bearbeitenden Schuh auf der   Holzfolm   im Querschnitt vor der Bearbeitung, Fig. 2 den bearbeiteten Schuh ebenfalls im Querschnitt. und Fig. 3 und 4 zeigen in Draufsicht und im Schnitt nach derLinieIV-IV der Fig. 3 einen der beiden Überschieber. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Ränder des Oberleders 3 und der Innensohle 4 mit einem Rahmen 5 mittels einer Naht 6 zusammengenäht. Nach dem Aufziehen des auf diese Weise vorbereiteten Schuhes auf den Holzleisten 7 stehen die genannten Ränder mit dem Rahmen 5 senkrecht auf die Innensohle 4. Um die Aussensohle anbringen zu können, werden diese Ränder mit dem Rahmen 5 nach innen parallel zur Innensohle4 gebogen und somit in horizontale Lage gebracht. Hiezu dienen die Überschieber 2,   2',   wovon einer in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die beiden   Überschieber   2, 2"haben zusammen eine solche Gestalt im Grundriss, dass sie den zu bearbeitenden Schuhteil, z. B. den Vorderteil des Schuhes mit der Spitze, umschliessen. Jeder der Überschieber 2,2' weist einen Teil 8 auf, der mit diesen eine Stufe bildet.

   Diese Stufe wirkt in der   nacbbeschriebenen Weise   auf den Schuh ein. Die Überschieber 2,2' erhalten beim Bearbeitungsvorgang verschiedene Bewegungen,   u. zw. eine Annäherungsbewegung   zum Schuh, bis die Vorderkante 9 der   Überschieber   am Oberleder 3 anstösst und über dem. Rahmen 5 liegt dann eine Abwärtsbewegung und gleichzeitig eine weitere Annäherungsbewegung zum Schuh, so dass der Rahmen 5 mit den mit ihm zusammengenähten Rändern des Oberleders 3 und der Innensohle 4 von der senkrechten Lage (Fig. l) in die horizontale Lage (Fig, 2) gebogen wird.

   Durch die gleichzeitige Abwärtsund weitere   Annähenmgsbewegung   der Überschieber 2, 2' an den Schuh werden aber nicht nur der Rahmen 5 mit den Rändern des Oberleders und der Innensohle nach innen gebogen, sondern es erfolgt auch ein 
 EMI1.1 
 erfolgtsondern auch an der Spitze des Schuhes auf Grund der Gestalt der Überschieber 2, 2'. Nach dieser Bearbeitung auf der   erfindungsgemissen   Maschine ist also der Schuh fertig geformt. und es muss nur noch, die Aussensohle befestigt werden, was in Irgendeiner bekannten Weise geschehen kann. 



   Das Festhalten der umgebogenen Ränder in der horizontalen Lage erfolgt durch eine Schnur 10, die einerseits an den genannten Rändern angenähtund anderseits an einem in die   lnn. ensohle 4 eingeschlagenen   

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 Nagel befestigt ist. Es ist jedoch auch möglich, die umgebogenen Ränder in der horizontalen Lage dadurch zu halten, dass man vor dem Umbiegen der Ränder die Innensohle 4 längs ihres Randes, der mit den umzubiegenden Rändern parallel zu liegen kommt, mit einem Leim bestreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Maschine für die Montage eines Schuhes, bei dem ein Rahmen und der Rand der Innensohle mit dem Rand des Oberleders durch Nähen verbunden ist, mit Hilfe von Überschiebern, dadurch gekennzeichnet, EMI2.1
AT686156A 1955-11-16 1956-11-15 Maschine für die Montage eines Schuhes AT213278B (de)

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AT213278B true AT213278B (de) 1961-02-10

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