AT213219B - Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
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mit elastisch weicher Gegenwalze in Seitenansicht, Fig. 5 eine geprägte Leichtbaupappe im Querschnitt und Fig. 6 ein Leichtbaupappenstück anderer Ausführungsform in Draufsicht.
Gemäss Fig. 1 geschieht die Leichtbaupappen-Herstellung mit einer Zweizylinder Rundsiebmaschine.
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reinen Langsiebmaschine erfolgen.
In einen Kasten 1 fliesst der Pappenstoff 2 ein und bildet auf der Oberfläche eines eintauchenden Rundsiebes 3 bei dessen Umlauf ein Faservlies, welches durch ein endlos umlaufendes Stoffband 5 mittels einer Andrückwalze 4 abgenommen und zu einem angetriebenen Gautschwalzenpaar 7 transportiert wird.
Hier werden die beiden Faservliese zu einer Bahn gegautscht und bei der Umlenkwalze 8 vom Stoffband auf das Zwischentransportband 9 übertragen. Von hier läuft die vereinigte Bahn 12 in die Präge- und Entwässerungswalzenpresse 10,11. Wie aus Fig. 2 oder Fig. 4 ersichtlich, ist die Walze 10 glatt, die Unterwalze 11 mit einem Profil aus Halbkugel-Kuppen, bei der Walze 21 nur nach oben gerichtet, bei der Walze 25 in Fig. 4 auch im Grundprofil als Halbkugel ausgebildet.
Die fabrikationsn. asse Pappenbahn 12 mit einem Wassergehalt von vorzugsweise 80 Ufo wird beim Durchgang durch die Walzenpresse 10, 11 im Falle der Fig. 2 nur auf der Unterseite geprägt, da die Oberwalze 20 eine starre Oberfläche besitzt. Im Falle der Fig. 4 wird von beiden Seiten geprägt, da die Prägeer- hebungen der Unterwalze 25 sich in die weich-elastische Oberfläche der Oberwalze (z. B. Weichgummi) 24 eindrückt und die Pappe dazwischenformt. In beiden Fällen wird sie mit der Prägung auch auf etwa 60To und darunter entwässert. Das abgepresste Wasser fliesst bei 13 ab. Die geprägte und entwässerte Pappe wird über ein Transportband 14 einem, hier z. B.
Flachband-Trockner 15 auf dessen Band 16 übertragen und verlässt auf etwa 10 % getrockneL die Herstellungseinrichtung als Fertigerzeugnis 17. Die geprägte Pappe nach Fig. 3, entstanden nach dem Verfahren nach Fig. 2, ist mit einseitigen Vertiefungen versehen und im Querschnitt durch das Verdrängen des nassen Pappenstoffes in die Zwischenräume dicker als die Ausgangspappe.
Die Pappe gemäss Fig. 5, nach dem Verfahren nach Fig. 4 erzeugt, ist beidseitig profiliert und weist in diesem Falle halbkugelförmige Erhebungen nach oben und unten auf, die im Querschnitt in zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen wellenartig gestaltet sind.
Nach Fig. 6 weist die Pappe profilierte Felder 26 und dazwischenliegende plane Streifen 28 auf. Zur Bildung der Leichtbaupappe nach Fig. 6 wird die Prägebehandlung der fabrikationsnassen Pappe mit Prägeeinrichtungen durchgeführt, die nur feldweise Prägeerhebungen besitzen.
Durch die vorbeschriebene Profilierung von Kartonbahnen lassen sich, wenn dieselben fertig getrocknet sind, Leichtbaupappen mit einer mehrfachen Dicke üblicher Vollpappen gleichen Flächengewichtes erreichen.
Die erfindungsgemässen Leichtbaupappen können nach ihrer Trocknung auch untereinander, oder mit Vollwandpappen verklebt werden. Durch geeignete Prägemuster lassen sich bereits beim Verkleben einer geprägten mit einer glatten Pappe geklebte Leichtbaupappen erzielen, die nicht nur in einer bevorzugten Richtung hohe Biegesteifigkeit besitzen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe gekennzeichnet durch die Kombination der an sich bekannten Massnahmen, u. zw" dass ein Faserstoffvlies auf einer Rundsieb-oder Langsiebmaschine erzeugt wird und dass Einprägungen am Ausgangsmaterial in fabrikationsnassern Zustande unter gleichzeitiger Druckentwässerung, vorzugsweise von 80 o auf 60 % Wassergehalt, durchgeführt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einprägungen im Ausgangsmaterial nur feldweise unter Belassung von prägefreien Streifen erfolgen.3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einprägungen zwischen zwei Prägekörpern (20, 21 ; 24,25) erfolgen, von denen nur einer (21 ; 25) Erhebungen aufweist.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erhebungsfreie Prägekörper (24) aus hochelastischem Gummi besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT348358A AT213219B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT348358A AT213219B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT213219B true AT213219B (de) | 1961-01-25 |
Family
ID=3551134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT348358A AT213219B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Verfahren zur Herstellung von Leichtbaupappe und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT213219B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102023119288A1 (de) * | 2023-07-21 | 2025-01-23 | Hochschule der Medien, Körperschaft des öffentlichen Rechts | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Produkten aus faserhaltigen Materialien |
-
1958
- 1958-05-16 AT AT348358A patent/AT213219B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102023119288A1 (de) * | 2023-07-21 | 2025-01-23 | Hochschule der Medien, Körperschaft des öffentlichen Rechts | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Produkten aus faserhaltigen Materialien |
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