AT213158B - Gleitlager mit Ringschmierung - Google Patents

Gleitlager mit Ringschmierung

Info

Publication number
AT213158B
AT213158B AT832959A AT832959A AT213158B AT 213158 B AT213158 B AT 213158B AT 832959 A AT832959 A AT 832959A AT 832959 A AT832959 A AT 832959A AT 213158 B AT213158 B AT 213158B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guide
ring
lubricating
lubricating ring
lubrication
Prior art date
Application number
AT832959A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Application granted granted Critical
Publication of AT213158B publication Critical patent/AT213158B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • F16C17/03Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleitlager mit Ringschmierung 
Die Schmierung von Gleitlagern mit Hilfe von Schmierringen ist eine der einfachsten und zuverlässigsten   Schmierarten,   weshalb sie oft bevorzugt wird. Grosse Lager, wie z. B. bei Grossgeneratoren, erfordern reichliche Schmierung, besonders während des Anlaufes. Um dies zu   erreichen, wird zusätzlich   zu den Schmierringen oft noch eine Ölpumpe verwendet. Dem gleichen Zweck dienen auch Schmierringe besonderer Ausführungsart, z. B. mit Rillen auf der Lauffläche. Um einen möglichst grossen Teil des von den Schmierringen geförderten Öles den Schmiernuten zuzuführen, werden in besonderen Fällen oben in die Lager Ölabstreifer eingebaut.

   Gelegentlich wird auch der Schlitz in den Lagerschalen, in denen der
Schmierring   läuft,   stellenweise so verbreitert, dass das geförderte Öl möglichst ungehindert auf die Welle gelangt und nicht schon vorzeitig von den Lagerschalen abgestreift wird. 



   Werden die Schmierringe für langsamen Lauf um die Welle ausgebildet, so besteht die Gefahr des Stehenbleibens während des Anlaufes und dadurch ungenügender Schmierung. Werden sie für raschen Lauf ausgebildet, was sich heute durch das Bestreben, immer grösser und rascher laufende Maschinen zu bauen, zwangsläufig ergibt, so geraten sie beider durch   eine zweckmässige   Bauart gegebenen Grösse bei bestimmten Drehzahlen und Öltemperaturen in Schwingungen, was ihre Beschädigung und eine Verschlechterung der Schmierung zur Folge haben kann. 



   Es ist eine Einrichtung bekannt, welche die Laufgeschwindigkeit des Schmierringes wie eine Übersetzung herabmindert. Hiebei wird der Ring im obersten Punkt axial geführt, doch ist keine Dämpfung gegen axiale oder radiale Schwingungen vorhanden. 



   Die Erfindung betrifft ein Gleitlager mit   Ringschmierung.   das durch mindestens eine federnde und dämpfende Führung des Schmierringes gekennzeichnet ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2 mit jenen Teilen des Gleitlagers, die zum Verständnis der Erfindung   nötig sind ; Fig. 2   zeigt eine seitliche Ansicht   davon : Fig. 3 ist   ein Vertikalschnitt durch die obere Schmier-   ringführung : Fig. 4   ist ein Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 3 ; Fig. 5 zeigt teilweise im Schnitt die seitliche   Schmierringführung,   Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 5. 



   In den Fig. 1 und 2 ist eine Anordnung mit zwei verschiedenen Schmierringführungen dargestellt. Die Welle 1 ist vom Schmierring 2 umgeben, der in einem Schlitz 3 der Lagerschalen 4,5 läuft. Er ist durch eine obere Führung 6 und eine seitliche Führung 7 in der Mitte des Schlitzes 3 gehalten und wird bei axialen oder radialen Ausschlägen in seiner Bewegung gedämpft. Die Schmiernuten 8 sind in die Trennflächen der Lagschalen 4,5 verlegt. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen die obere Führung 6 des Schmierringes, die über der Wellenmitte an der oberen Lagerschale oder am Lagerdeckel angebracht ist. In den Träger 9 sind die beiden Führungsbacken 10 eingebaut. Sie werden durch Schraubenfedern 11 gegen die Blattfedern 12 gedrückt, an denen sie aber nur teilweise anliegen. Von den Punkten 13 an sind die Führungsbacken eingezogen, wodurch diese Backen bei einem Anstoss des Schmierringes 2 um die Kippunkte 13 auslenken können. Ist der Anstoss stark, dann   übernehmen   die Ölfilme zwischen den Blattfedern 12, deren mehrere auf jeder Seite vorhanden sind, die   Stossdämpfung.   Es wird dadurch der Schmierring vor frünzeitiger Abnützung geschützt, wenn er, wie es bei Lagern von Grossmaschinen vorkommt, mit grosser Wucht gegen die Führungsbacken schlägt.

   Der Ölabstreifer 14 istvertikal verstellbar am Träger 9 angebracht. - Sollte dieser gesamte Bauteil auch als radiale 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Führung des Schmierringes verwendet werden, so kann der Ölabstreifer wegbleiben. 



   In den Fig. 5 und 6 ist das in Fig.   1   angedeutete Dämpfungspendel 7, das als seitliche. im ablaufenden Teil des Schmierringes angeordnete Führung zur Dämpfung der Radialschwingungen dient, dargestellt. Den Pendelarm bildet das Federband 15, das an seinem oberen Ende   den'AufhängehakenIS mitder axial wir-   kenden Führungsgabel 17 trägt. Das Pendel wird am Bolzen 18 eingehängt, der an der oberen Lagerschale oder am Lagerdeckel befestigt und derart angeordnet ist, dass während des Laufes der Welle das Federband 15 schwach auf den Schmierring 2 drückt. Am unteren Ende des Federbandes ist die in den Ölsumpf eintauchende Dämpfungsplatte 19 befestigt, deren Gewicht der gewünschten Dämpfungswirkung angeglichen ist. An Stelle dieser Dämpfungsplatte können auch zwei zueinander senkrecht stehende Platten verwendet werden.

   Die Kombination von Federband und Dämpfungsplatte bewirkt, dass mechanische Pendelschwingungen des Schmierringes, die durch die Betriebsverhältnisse angeregt werden können, schon bei ihrer Entstehung durch die von der   Dämpfungsplatte   im Ölsumpf geleistete   Dämpfungsarbeit   bis nahezu Null,   d. h.   bis zur praktischen Unschädlichkeit,   abgeschwäehtwerden.   Die Gabel 17 führt im Zusammenwirken mit der oberen Führung 6 den Schmierring derart, dass er immer in der Mitte des für ihn   vorgesehe-   
 EMI2.1 
 oberen Schmierringführung über der Wellenmitte, Hier wird es nun durch den Ölabstreifer und die   Füh-   rungsbacken abgestreift, gelangt auf die Welle und in die   Schmiernuten   der Lagerschalen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gleitlager mit Ringschmierung, gekennzeichnet durch mindestens eine federnde und dämpfende Führung (6,7) des Schmierringes (2).

Claims (1)

  1. 2. Gleitlager nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine über der Wellenmitte angebrachte obere Führung (6) zur Verhinderung von axialen Ausschlägen des Schmierringes (2).
    3. Gleitlager nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine seitliche Führung (7) zur Verhinderung von radialen Ausschlägen des Schmierringes (2).
    4. Gleitlager nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine als Dämpfungsmittel ausgebildete seitliche Führung (7), deren Dämpfungsteil in den Ölsumpf des Lagers eintaucht.
    5. Gleitlager nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, gekennzeichnet durch eine an der seitlichen Führung (7) befestigte Dämpfungsplatte119).
    6. Gleitlager nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine an der seitlichen Führung (7) befestigte Gabel (17) zur axialen Führung des Schmierringes (2).
AT832959A 1958-12-24 1959-11-17 Gleitlager mit Ringschmierung AT213158B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH213158X 1958-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT213158B true AT213158B (de) 1961-01-25

Family

ID=4448116

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT832959A AT213158B (de) 1958-12-24 1959-11-17 Gleitlager mit Ringschmierung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT213158B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4092106C1 (de) Spiralverdichter
DE882935C (de) Dynamischer Daempfer fuer Drehschwingungen
DD202399A5 (de) Zentrifuge mit einer durch einen riementrieb angetriebenen spindel
DE1534254B1 (de) Krafthammer zum Rammen oder Aufbrechen von Pflaster
AT213158B (de) Gleitlager mit Ringschmierung
DE2801174C3 (de) Stoßdämpfende Stützvorrichtung für hydrostatische oder hydrodynamische Gleitlager
DE3712844A1 (de) Vorrichtung fuer den massenausgleich bei stanzmaschinen
CH373603A (de) Gleitlager mit Ringschmierung
CH657901A5 (de) Axialgleitlager-vorrichtung an einer vertikal angeordneten welle.
DE2659130A1 (de) Walze fuer papiermaschinen
DE1901205B2 (de) *ederhaus für automatisch aufziehe bare Uhrwerke
EP0204713B1 (de) Geschlossene führungsrinne für runde stangen
DE1091384B (de) Ringschmierung mit gefuehrtem Schmierring fuer Gleitlager
DE912278C (de) Drehschwingungsdaempfer, insbesondere fuer Mehrmassensysteme, z. B. Kurbelwellen vonBrennkraftmaschinen
DE2802603A1 (de) Geteilter pleuelkopf
DE731224C (de) Kegelbrecher
DE657693C (de) Geraeuschdaempfendes Werkstoff-Fuehrungsrohr mit inneren Fuehrungsbuechsen fuer umlaufende Werkstoffstangen
DE756363C (de) Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen der Rakel bei Rotationstiefdruckmaschinen
DE1628153C3 (de)
DE638922C (de) Schlaggeraet mit zwischen Schlagbaer und Antriebsvorrichtung angeordneten Federn
DE977316C (de) Elastische Lagerung einer vorzugsweise waagerecht angeordneten Welle
DE860882C (de) Drehschwingungsdaempfer
DE1194210B (de) Radialdichtung fuer Rotationskolbenmaschinen
DE1042302B (de) In ein Lagergehaeuse einsetzbare Lageraufnahmescheibe fuer die Lagerzapfen eines Dreirollensystems zur spielfreien Lagerung einer rasch laufenden Spindel
AT119517B (de) Lagerung für horizontal oder schräg angeordnete, drehbare Trommeln.