DE2127472C - Vorrichtung zur Montage und Demontage des Oberteils eines Grund lagers fur die Kurbelwelle an stehen den Hubkolben Brennkraftmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Montage und Demontage des Oberteils eines Grund lagers fur die Kurbelwelle an stehen den Hubkolben BrennkraftmaschinenInfo
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Description
«0
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage und Demontage des Oberteils eines Grundlagers
für die Kurbelwelle an stehenden Hubkolben-Brennkraftmaschinen, das im axialen Bereich von Versteifungen
zwischen dem Grundlager und dem dariiberliegenden Teil des Motorgehäuses angeordnet ist, wobei
zum Anheben des Lageroberteils ein am Motorgehäuse gelagertes Hubmittel vorgesehen ist.
In aller Regel wird das schwere Oberteile eines Grundlagers an einem Seil befestigt, welches über
eine zu diesem Zweck an einem oberhalb des Kurbeiraums angrenzenden Teil des Motorgehäuses befestigte
Rolle nach außen geführt ist. Nach dem Lösen der Lagerschrauben wird das Lageroberteil mit diesem
Seil angehoben, wobei es zumindest nach einer gewissen Hubhöhe oberhalb der Lagerschrauben frei
hängt und von Hand geführt werden muß. Abgesehen von der dadurch hervorgerufenen Verletzungsgefahr
tür das Wartungspersonal wird eine in dieser Stellung des Lageroberteils erfolgende Inspektion der Lagerschalen
und Lagerflächen der Kurbelwelle durch das schräg im Kurbelraum pendelnde Lageroberteil erheblich
erschwert.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mit möglichst geringem Aufwand eine Vorrichtung drt
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, durch die das I eroberteil bei notwendigen Wartungsarbeiten
im beengten Kurbelraum unter Vermeidung der vorstehend umrissenen Nachteile möglichst einfach und
sicher manipuliert werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch das Vorsehen eines U-förmigen Tragteils, dessen erster
Schenkel in eine horizontale Ausnehmung eines angrenzenden Teils des Motorgehäuses einführbar ist
und der an der Wand der Ausnehmung nur an einer Verdickung in seinem Endbereich anliegt und dessen
zweiter Schenkel wenigstens eine mit geringem Spiel in eine Ausnehmung des Lageroberteils mit vertikaler
Achse einführbare Führungsstange aufweist, wobei die Verdickung des ersten Schenkels bei in die Ausnehmung
des Lageroberteils eintauchender Führungsstange senkrecht über den Schwerpunkt des
Lageroberteils liegt, sowie von Haltemitteln zur Lagesicherung des Lageroberteils an der Vorrichtung in
einer oberen Endlage. Dadurch wird ein schnelles und einfaches Anbringen der Vorr chtung ermöglicht,
mit der das Lageroberteil bei der Hubbewegung senkrecht nach oben geführt und dort fixiert werden kann.
In dieser Stellung ist eine Inspektion der Lagerflächen schnell und gefahrlos möglich. Für einen weiteren
Ausbau des Lageroberteils kann die Vorrichtung mit dem daran befestigten Lageroberteil in Richtung
der horizontalen Ausnehmung zur £site bewegt werden,
wobei die Anordnung der Verdickung über dem Schwerpunkt des Lageroberteils ein Verkanten verhindert.
Ein AMellen des Lageroberteils auf der benachbarten Wange der Kurbelwelle zwischen dem
Grundlagerzapfenoind dem angrenzenden Pleuelzapfen ist auf einfache Weise dadurch möglich, daß die
horizontale Ausnehmung zur Aufnahme des °rsten Schenkels des U-förmigen Tragteils in Richtung ΰτ
Kurbelwellenachse angeordnet ist. Der axiale Bereich der zumeist mit als zusätzliche Auflagefläche dienenden
Gegengewichten ausgestatteten Wangen ^!er Kurbelwelle
ist von der Seite her zwischen den Versteifungen des Grundlagers und den Kolbenstangen gut
zugänglich, wodurch das Lageroberteil von hier aus seitlich entnommen werden kann.
Mit besonderem Vorteil weist die vertikale Ausnehmung im Lageroberteil einen kreisförmigen Querschnitt
mit einer Nut auf, in die eine Nase der Füh-
rungsstange eingreift. Damit ist während der Hubbewegung auch jede Drehbewegung des Lageroberteils
unterbunden.
Bei geringem Aufwand vorteilhaft ist als Haltemittel ein senkrecht zur Führungsstange in einer am S
zweiten Schenkel befestigten Lasche geführter Bolzen vorgesehen, der in eine Ausnehmung an der benachbarten
Seiteiifläche des Lageroberteils einführbar ist. Zur Sicherung dieser Fixierung wird zweckmäßig ein
an sich bekannter federbelasteter Bolzen als Haltemittel vorgesehen. Die Verwendung einer Schraube
als Haltemittel ist bei gleicher Sicherheit mit noch geringerem Aufwand verbunden.
Ein Abstellen des Lageroberteils auf eine Auflagefläche der benachbarten Kurbelwange ist ohne zusätzliche
Hilfsmittel dadurch möglich, daß die obere Endlage des Lageroberteils so bemessen ist, daß die
seitlichen Standflächen des Lageroberteils nur knapp oberhalb der Auflageflächen an der Wange der Kurbelwelle
liegen. ao
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des »5
Motorgehäuses mit dem in der oberen Endlage an der rrfindunsisgemäßen Vorrichtung fixierten Lagerober-
:eil,
F i g. 2 eine Seitenansicht hierzu.
In F i g. 1 ist mit 1 die Kurbelwelle einer Brenn-Kraftmaschine bezeichnet, die einen Lagerzapfen 2,
einen Pleuelzapfen 3 und eine dazwischen angeordnete Wange 4 mit einem Gegengewicht 5 aufweist.
Der Lagerzapfen 2 ist in einem aus einem Lagerunterteil 6 und einem Lageroberteil 7 bestehenden
Grundlager geführt, dessen beide Teile durch Lagerschrauben 8 gegeneinander festgelegt sind. Zum Ausbau
des Lageroberteils 7 werden die Lagerschrauben 8 gelöst und das Lageroberteil 7 mittels eines an
einem Haltering 8 angreifenden Seils 9, das über eine an einem angrenzenden Teil des Motorgehäuses 10
gelagerte R Ue !I nach außen geführt ist. abgehoben.
In der ersten Phase der Hubbewegung wird das Lageroberteil 7 dabei durch die in Ausnehmungen 12
des Lageroberteils 7 greifenden Lagerschrauben 8 geführt. Im weiteren Verlauf der Hubbewegung übergreift
eine den Schwerpunkt 13 des Lageroberteils 7 enthaltende Ausnehmung 14 eine Führungsstange 15,
die am U-förmigen Tragteil 16 einer Haltevorrichtung befestigt ist, und wird so weiter geführt. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist die Ausnenmung 14 einen kreisringrörmigen Querschnitt mit einer Nut
17 auf, in die eine Nase 18 der Führungsstange 15 eingreift und so das Lageroberteil 7 gegen Verdrehen
sichert.
Das U-förmige Tragteil 16 weist einen in eine horizontale, in Richtung der Kurbelwellenachse angeordnete
Ausnehmung 19 des Maschinengehäuses 10 eingreifenden ersten Schenkel 20 auf, der in seinem
Endbereich in Verlängerung der Führungsslange 15 in einer Verdickung 21 aufliegt, und einen zweiten
Schenkel 22, der die Führungsstange 15 trägt.
In der oberen Endlage des Lageroberteils 7 kommt eine Seitenfläche 23 des Lageroberteils 7 neben eine
im wesentlichen zur Führungsstange 15 parallele Lasche 24 des zweiten Schenkels 22 zu liegen, die eine
senkrecht zur Führungsstange 15 angeordnete Schraube 25 trägt, die in eine in ihrer Verlängerung
liegende Ausnehmung 26 dt. Seitenfläche 23 des Lageroberteils 7 einführbar ist. An die Stelle der
Schraube 25 könnte beispielsweise auch ein federbclasteter
Bolzen treten. Durch Einführung der Schraube 25 bzw. des Bolzens in die Ausnehmung 26
ist eine Arretierung des Lageroberteils 7 in seiner oberen Endlage möglich, so daß das Lageroberteil 7
nicht mehr durch das Seil 9 gehalten werden muß.
In dieser Lage ist eine gefahrlose Inspektion der Lagerflächen möglich. Für einen weiteren Ausbau
des Lageroberteils 7 wird dieses nun in Richtung der Ausnehmung 19 des Motorgehäuses 10 seitlich
weiterbewegt, bis die Verdickung 21 des ersten Schenkels 20 des U-förmigen Tragteils 16 aus der
Ausnehmung 19 gleitet. In dieser Stellung befindet sich, wie auch aus F i g. 2 ersichtlich ist, das Lageroberteil
im axialen Bereich der Wange 4 der Kurbelwelle 1 und kann dort, gegebenenfalls ur»er Heranziehung
des Gegengewichts 5 als zusätzliche Lagerfläche, abgesetzt werden. Im von Versteifungen freigehaltenen
axialen Bereich der Wange 4 kann das Lageroberteil 7 nunmehr von am sich bekannten
Transportmitteln übernommen und senkrecht zur Kurbelwellenachse aus dem Kuirbelraum entfernt
werden.
Durch eine konische Spitze 27 der Verdickung 21 des ersten Schenkels 20 des U-fönnigen Tragteils 16
vv'rd sowohl ein weiches Absetzen des Lageroberteils
7 auf der Wange 4 als auch ein stoßfreies Wiedereinführen des ersten Schenkels 20 in die Ausnehmung
19 beim Wiedereinbau des Lageroberteils 7 ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Montage und Demontage des Oberteils eines Grundlagers für die Kurbelwelle
an stehenden Hubkolben-Brennkraftmaschinen, das im axialen Bereich von Versteifungen
zwischen dem Grundlager und dem darüberliegenden Teil des Motorgehäuses angeordnet ist,
wobei zum Anheben des Lageroberteils ein am Motorgehäuse gelagertes Hubmittel vorgesehen
ist, gekennzeichnetdurchein U-förmiges Tragteil (16), dessen erster Schenkel (20) in eine
horizontale Ausnehmung (19) eines angrenzenden Teils des Motorgehäuses (10) einführbar ist und
der an der Wand der Ausnehmung (19)'nur an einer Verdickung (21) in seinem Endbereich anliegt
und «^ssen zweiter Schenkel (22) wenigstens
eine mit geringem Spiel in eine Ausnehmung (14) ao des Lageroberteils (7) mit vertikaler Achse einführbare
Führungsstange (J5) aufweist, wobei die Verdickung (21) des ersten Schenkels (20) bei in
die Ausnehmung (14^ des Lageroberteils (7) eintauchender
Führungsstange (15) senkrecht über dem Schwerpunkt (13) des Lageroberteils (7) liegt, sowie durch Haltemittel zur Lagesicherung
des Lageroberleils (7) an der Vorrichtung in einer oberen Endlage.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die horizontale Ausnehmung (19) zur Aufnahme des ersten Schenkels (20) des U-förmigen Tra,>teils (16) in Richtung der Achse
der Kurbelwelle (1) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Ausnehmung
(14) im Lageroberteil (7) einen kreisförmigen Querschnitt mit einer Nut (17) aufweist, in
die eine Nase (18) der Führungsstange (15) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltemittel
ein senkrecht zur Führungsstange (15) in einer am zweiten Schenkel (22) befestigten Lasche (24)
geführter Bolzen vorgesehen ist, der in einer Ausnehmung (26) an der benachbarten Seitenfläche
(23) des Lageroberteils (7) einführbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen federbelasteten Bolzen als Haltemittel.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schraube (25) als Haltemittel.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ό, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Endlage
des Lageroberteils (7) so bemessen ist, daß die seitlichen Standflächen des Lageroberteils (7)
nur knapp oberhalb der Auflageflächen an der Wange (4) der Kurbelwelle (1) liegen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2127472A DE2127472B1 (de) | 1971-06-03 | 1971-06-03 | Vorrichtung zur Montage und Demontage des Oberteils eines Grundlagers für die Kurbelwelle an stehenden Hubkolben-Brennkraftmaschinen |
| JP1972063816U JPS5147923Y2 (de) | 1971-06-03 | 1972-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2127472C true DE2127472C (de) | 1973-02-22 |
Family
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