AT213110B - Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Rechen- u. ähnl. Angaben - Google Patents

Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Rechen- u. ähnl. Angaben

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AT213110B AT461959A AT461959A AT213110B AT 213110 B AT213110 B AT 213110B AT 461959 A AT461959 A AT 461959A AT 461959 A AT461959 A AT 461959A AT 213110 B AT213110 B AT 213110B
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  Vorrichtung zum Nutzbarmachen von   Rechen-u.   ähnl. Angaben 
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 Schirm projiziert werden,   u. zw.   mit Hilfe einer Drehtrommel, in deren undurchsichtiger zylindrischer Wand mehrere in axialer Richtung versetzte transparente Schlitze vorgesehen sind, welche je die Zif-   fern 0 - 9 oder die Buchstaben A-Z darstellen und für welche innerhalb der Trommel je Blitzlicht-   lampe angeordnet ist. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art erstreckt sich jeder Schlitz über den vollen Umfang der Trommelwand, so dass bei jeder Umdrehung der Trommel während der ganzen Dauer dieser Umdrehung auf sämtliche Schlitze Rücksicht genommen werden muss und die Stromverteilungsanordnungen für sämtliche Blitzlichtlampen gleichzeitig und ununterbrochen wirksam sein müssen, was zu unerwünschten Komplikationen führt. 



   Ausserdem sind bei diesen bekannten Vorrichtungen sämtliche Blitzlichtlampen in ein und derselben Radialfläche direkt nebeneinander angeordnet, was den zulässigen Durchmesser dieser Lampen auf einen unerwünscht niedrigen Wert beschränkt, namentlich wenn die Anzahl der nebeneinander liegenden Schlitze erheblich ist. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass diese Schlitze Ende an Ende in Umfangsrichtung der Trommel vorgesehen sind und dass die Blitzlichtlampen feststehend an den Ecken eines Polygons um die Achse der Trommel angeordnet sind, wobei diesen Lampen Spiegel und Sammellinsen zugeordnet sind, die das Licht der betreffenden Lampe auf das Projektionsfenster werfen. 



   In den Fig. 1 und 2, von denen Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II - II der Fig. 1 zeigt, ist ein Ausführungsbeispiel der zum Sichtbarmachen der in den Zählwerken registrierten Gesamtangaben über einen Film dienenden erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt ; hiebei sind nur diejenigen Teile aufgenommen, die wesentlich für die Erfindung sind. 



   Diese Vorrichtung besteht aus einem kontinuierlich rotierenden, gegenüber der nicht gezeigten Filmkamera angeordneten Hohlzylinder mit einer transparenten Wand 1. In dieser Wand befinden sich in Umfangsrichtung so viele Digits, bis 9 einschliesslich 0, oder von A aufwärts   einschliesslich   Z, wie die Rechenmaschine Dekaden hat, in dem gezeigten Beispiel 3. In axialer Richtung befinden sich zwischen diesenReihen Zwischenräume von Spaltenbreite   (z.   B.   2, 2   mm). In Umfangsrichtung folgen sie hintereinander. Der von den genannten Digitspalten nicht eingenommene Teil der Zylinderwand ist undurchsichtig, z. B. schwarz. Innerhalb des Zylinders ist für jede Reihe von Digits eine von drei Lampen 2a, 2b und 2c vorgesehen, die als Blitzlichtlampen mit sehr kurzer Blitzdauer,   z.

   B. 10-4   sec ausgebildet sind. Beim Zünden wirft jede Lampe über einen Spiegel und eine von drei zylindrischen Linsen ein Bild des Digits der betreffenden Reihe, die in diesem Augenblick in der optischen Achse der Kamera liegt, auf ein Mattglasfenster 7, das in einer festen metallischen Buchse um den genannten Zylinder herum angebracht ist. 
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 dem Film in der Kamera registriert. Die von diesen Blitzlichtlampen ausgehenden Lichtstrahlen sind   durch Zwischenwände   8 gegeneinander abgeschirmt. Die Stromstösse, die zum Zünden der Blitzlichtlam- 

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 pen benötigt werden, werden jeder dieser Lampen über Kollektoren 5 zugeleitet, von denen jeder so viele Segmente besitzt, als Digits in jeder Reihe vorhanden sind und einen mit der betreffenden Blitzlichtlampe verbundenen Kontaktarm   S.

   Diese Kontaktarme   bewegen sich über diese Kollektoren synchron mit dem rotierenden Zylinder. Wenn das Segment, das einem der Digits entspricht, unter dem Einfluss des Dekadezählers aktiv wird, leuchtet die Blitzlichtlampe, wenn der Kontaktarm über dieses Segment geht. In diesem Moment liegt derselbe Digit am Umfang des Zylinders in der Kameraachse, so dass er auf das Mattglasfenster als Blitzbild projiziert wird. Die Kamera registriert das Bild auf dem Film vorzugsweise zwischen dem Eintritt von zwei aufeinanderfolgenden Lochkarten. 



   Nach. einer vollständigen Umdrehung des Zylinders in dieser Weise sind die Digits (Ziffern) aller Dekaden nacheinander auf den Mattglasschirm Seite an Seite projiziert, ad auf dem Film registriert worden. 



   Die Drehgeschwindigkeit des Zylinders muss natürlich der Laufgeschwindigkeit der Lochkarten durch die Maschine angepasst werden. Wenn diese Geschwindigkeit sehr hoch ist, liegt die Gefahr vor, dass die projizierten Bilder der Digits verschwommen sind, wenn die Dauer der Lichtblitze nicht ausserordentlich kurz gestaltet werden kann, was nicht immer möglich sein wird. 



   Um diesen Nachteil zu beheben, kann eine rotierende Trommel in dem Lichtstrahlengang vorgesehen werden, deren Umfang so viele Parabolspiegel trägt, wie Digits in der Umfangsrichtung des Zylinders vorhanden sind. Diese Trommel muss sich in einer entgegengesetzten Richtung zur Drehrichtung des Zylinders drehen und mit halber Umdrehungsgeschwindigkeit. 



   Mit der vorbeschriebenen Vorrichtung ist es möglich, das Produkt aus zwei oder mehr Faktoren, die in eine Karte gelocht oder in anderer Weise angegeben sind, zu bilden, wobei es angrenzend an die Karte   z. B.   auf einem Mattglasfenster sichtbar ist und es zu registrieren, wenn die Karte durch die Maschine läuft. In diesem Falle braucht das Produkt nicht in die Karte vorgelocht zu werden. Es kann für jede Karte berechnet und registriert werden, während die Karten durch eine Tabulatormaschine laufen, die dann eine Kapazität von 48000 Karten je Stunde aufweisen kann. Diejenigen Spalten der Lochkarten, die bisher für diese Produkte benutzt werden mussten, sind jetzt für andere Angaben verfügbar. 



   Die festen Angaben, die gewöhnlich längs der Oberkante der Lochkarte geschlüsselt sind, werden nach dem Übertragen in Schriftform zusammen mit den durch die Maschine berechneten Gesamtangaben auf einem Bildfilm registriert. Bei Anwendung dieses Verfahrens ist es möglich, eine Maschine der vorbeschriebenen Art mit einem rotierenden Zylinder zum Sichtbarmachen dieser Schrift zu benutzen und auf diese Weise bei jedem gewünschten Bereich längs der Achse dieses Zylinders zu verfahren. 



   Eine Überwachung des genauen Arbeitens der Rechenmaschine kann für Additionen und Subtraktionen dadurch erfolgen, dass die Maschine veranlasst wird, eine bestimmte Anzahl von Stössen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Eintritten einer Karte hervorzubringen und für   Multiplikationen   in der Weise, dass auf jede Multiplikation mit einer bestimmten Zahl eine Division durch dieselbe Zahl folgt (Nullkontrolle). Bei jedem fehlerhaften Resultat wird die Maschine gesperrt werden.

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  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.1
AT461959A 1958-06-23 1959-06-23 Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Rechen- u. ähnl. Angaben AT213110B (de)

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