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Zapfsäule, deren Zapfeinrichtung mit Gasabscheider, Zähler und Schauglas versehen ist
Bei bekannten Zapfsäulen für Benzin, Benzol, Dieselkraftstoffe u. dgl., deren Zapfeinrichtung mit Gasabscheider und Schauglas versehen ist, wird das zu zapfende Medium über eine Druckleitung von der Pumpe dem Gasabscheider zugeführt und aus diesem in den Zähler, z. B. den Kolbenzähler, eingeleitet sowie aus letzterem über ein Schauglas an den Zapfschlauch abgegeben. Auf die angegebenen Funktionselemente kann nach den Vorschriften nicht verzichtet werden. Nachteilig ist jedoch bei der bekannten Ausführungsform einer Zapfsäule, deren Zapfeinrichtung mit Gasabscheider, Zähler und Schauglas versehen ist, der verhältnismässig grosse Raumbedarf der Elemente und Verbindungsleitungen, was nachteilige Baugrösse und umständliche Fertigung der gesamten Zapfsäule bedingt.
Allerdings hat man bei einer Ausführungsform, bei der ein dem Gasabscheider nachgeschalteter Zähler nicht vorgesehen ist, bereits vorgeschlagen, das Schauglas unmittelbar neben dem Gasabscheider anzuordnen. Auch ist es grundsätzlich bekannt, bei Zapfsäulen die vom Zähler kommende Leitung durch den Gasabscheiderraum zu führen bzw. an das Gasabscheidergehäuse den Zapfschlauch anzuschliessen. Doch lassen sich durch diese Massnahmen allein die Nachteile der bekannten Zapfsäule nicht beseitigen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bauliche Gestaltung einer Zapfsäule zu vereinfachen und bezüglich der Gestaltung von Gasabscheider, Zähler und Schauglas mit kleinem räumlichen Aufwand auszukommen.
Die Erfindung betrifft eine Zapfsäule, deren Zapfeinrichtung mit Gasabscheider, nachgeschaltetem Zähler und diesem nachgeschalteten Schauglas versehen ist, wobei in dem schwimmergesteuerten Gasabscheider in bekannter Weise die Druckleitung einer Pumpe bis unter den Deckel des Gasabscheiders geführt und aus diesem über dem Boden die zum Zähler führende Leitung herausgeführt ist. Die Erfindung besteht darin, dass die von dem Zähler kommende Leitung durch den Gasabscheiderraum zu dem an das Gasabscheidergehäuse angesetzten Schauglas und aus diesem, ebenfalls durch das Gasabscheidergehäuse, eine Leitung zu einem in an sich bekannter Weise an das Gasabscheidergehäuse angesetzten Stutzen für einen Zapfschlauch geführt ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet dass das Gasabscheidergehäuse in an sich bekannter Weise gegossen ist und die vom Zählerausgang kommende Leitung zwischen der Eintrittsstelle ins Gasabscheidergehäuse und dem Schauglas sowie die Leitung zwischen. Schauglas und Zapfschlauchanschlussstutzen mit eingegossen sind. Das Schauglas kann in bekannter Weise im wesentlichen oval gestaltet, mit Flanschen versehen und mit diesen Flanschen unter Einschaltung von Dichtungsmitteln gegen die Gehäusewand des Gasabscheiders angesetzt sein. Bei dieser Gestaltung des Schauglases lassen sich die in der angegebenen Weise geführten Leitungen der erfindungsgemässen Zapfsäule besonders einfach anschliessen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im ganzen vor allem darin zu sehen, dass der räumliche Aufwand für die für eine Zapfsäule erforderlichen Funktionselemente, Gasabscheider, Zähler und Schauglas, wesentlich verringert ist, wobei zugleich auch die im Zapfsäulenraum selbst zu führenden Leitungen auf ein Mindestmass reduziert werden können. Man kann beispielsweise den Zähler unmittel- bar an den Gasabscheider anflanschen oder durch kurze Leitungsstücke derart anschliessen, dass praktisch Gasabscheider und Zähler ein vereinheitlichtes Bauelement bilden.
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Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausffibiungsbeispiel darstellenden Zeich- nung erläutert ; es zeigen : Fig. l eine Frontansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Zapfsäule, Fig. 3 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. l im Bereich des Gasabscheiders in vergrösserter Darstellung sowie diesen Gasabscheider im Schnitt und Fig. 4 einen Schnitt in Richtung B-B durch den Gegenstand nach Fig. 3.
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Zapfsäule,der-und Seitenwand 1, 2 nicht erkennbar sind, besitzt einen Gasabscheider 3, der in den Fig. 3 und 4 in den Einzelheiten dargestellt ist, und ein nach aussen geführtes Schauglas 4 in der Seitenwand.
Wie ferner insbesondere die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, ist der Gasabscheider 3 mit dem Schauglas 4 baulich vereinigt, u. zw. an einer Seitenwand 5 des Gasabscheiders 3 angesetzt. Von der nicht gezeichneten Pumpe kommend tritt die Druckflüssigkeit durch die Rohrleitung 6, die bis fast unter den Deckel 7 des Gasabscheiders führt, und wo die Flüssigkeit am oberen Ende austritt, in das Gasabscheidergehäuse 3 ein. Dieses Gehäuse 3 hat eine sehr grosse Oberfläche, so dass eine ausreichende Beruhigung der Flüssigkeit eintritt, und diese beruhigte Flüssigkeit, die Zeit hatte, etwa mitangesaugte Luft oder Gasmengen abzuscheiden, tritt knapp über dem unteren Boden 8 des Gasabscheiders in das Rohr 9 ein, dass über ein Rohrverschraubungspaar 10 zum Kolbenzähler führt, der an den Stutzen 11 angeschlossen ist.
Von dem Zähler aus wird die Flüssigkeit durch den Stutzen 12 und quer durch den Gasabscheider geführt, u. zw. durch den eingegossenen Kanal 13. Sie gelangt weiter in das Schauglas 4, durchströmt dieses Schauglas, wie Fig. 4 zeigt, in seiner ganzen Länge, verlässt dieses Schauglas 4 durch den in der Gasabscheiderwand eingegossenen Kanal 14 und gelangt zu dem angeflanschten Schlauchanschlussstutzen 15. Durch diese Gestaltung und die an sich bekannte ovale Formgebung des Schauglases 4 ergeben sich im ganzen die in den Figuren erkennbare einfache Leitungsführung mit einfachen Anschlussmöglichkeiten der am Schauglas zu- und abführenden Leitungen.
In dem Schauglas 4 ist ferner eine weissemaillierte Umlenkungsblende 22 angebracht, die dazu dient, die Flüssigkeit über die ganze Länge des Schauglases 4 umzulenken und die auch mitgeführte Luftblasen leicht erkennen lässt.
Die Einzelheiten des Gasabscheiders mit Schwimmer 16 und Ventil 17, die nicht Gegenstand der Erfindung sind, bedürfen in den Einzelheiten nicht der Beschreibung.
Der Schlauchanschlussstutzen 15 ist gleichzeitig als Führung für das Rückzugseil 20 des Zapfschlauches 21 eingerichtet. Das Seil 20 gelangt von einer nicht gezeichneten Fedemommel aus in eine Rolle durch die Düse 19, die z. B. aus keramischem Material besteht und sehr verschleissfest ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zapfsäule, deren Zapfeinrichtung mit Gasabscheider, nachgeschaltetem Zähler und diesem nachgeschaltetem Schauglas versehen ist, wobei in dem schwimmergesteuerten Gasabscheider die Druckleitung einer Pumpe bis unter den Deckel des Gasabscheiders geführt und aus diesem über dem Boden die zum Zähler führende Leitung herausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Zähler kommende Leitung (12, 13) durch den Gasabscheiderraum zu dem an das Gasabscheidergehäuse (3) angesetzten Schauglas (4) und aus diesem, ebenfalls durch das Gasabscheidergehäuse, eine Leitung (14) zu einem in an sich bekannter Weise an das Gasabscheidergehäuse angesetzten Stutzen für einen Zapfschlauch geführt ist.