AT212688B - Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung

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Ernst Dr Fehrer
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Fehrer Ernst
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Description


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 Auswurfbreite ergänzend nebeneinander angeordnete, aber voneinander unabhängig wiegende Fangschalen vorgesehen sind und der Materialauswurf diesen entsprechend in wenigstens zwei für sich abschaltbare Abschnitte unterteilt ist. Da die einzelnenFangschalen auf gleiche Gewichte des aufgefangenen
Materials ansprechen, ist somit dafür Sorge getragen, dass nicht nur nacheinander, sondern gleichzeitig nebeneinander Materialmengen gleichen Gewichtes zur Entleerung auf den Transporteur kommen. Die Gesamtbreite des Speichers wird in zwei oder mehr Abschnitte aufgeteilt und das in diesen Abschnitten jeweils ausgeworfene Material gewogen.

   Ist das gewünschte Gewicht erreicht, schaltet sich der Auswurf für den einen Abschnitt ab, während im Nachbarabschnitt noch so lang ausgeworfen wird, bis auch dort die Gewichtsgrenze erreicht ist. Erst dann erfolgt der gemeinsame Materialabwurf von den Fangschalen. 



  Da die Breite der Einzelabschnitte so gewählt werden kann, dass innerhalb dieser Abschnitte noch keine   merklichen Materialungleichmässigkeiten auftreten, ergibt   sich   eine bei solch grossen Gesamtbeschickungs-   breiten bisher unerreicht gute Materialverteilung auf dem Transporteur. 



   Eine besonders   zweckentsprechende Konstruktion   ergibt sich, wenn erfindungsgemäss die Auswurfhaube od. dgl. dei Entnahmeeinrichtung mittels wenigstens einer Trennwand in wenigstens zwei Schächte unterteilt ist, die durch je eine von der zugehörigen Fangschale steuerbare Klappe verschliessbar sind, wobei die Klappen in ihrer Schliessstellung schräg ansteigend an den Boden der Entnahmeeinrichtung anschliessen, so dass das jeweils am Auswurf gehinderte Material von den Greifern   od. dgl.   der Entnahmeeinrichtung zurück in den Speicher gefördert wird.

   Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln eine Entnahmeeinrichtung geschaffen, deren Auswurf tatsächlich in Einzelabschnitten abschaltbar ist, wobei aber auch Materialanhäufungen in der Klappenschliessstellung, die dann beim plötzlichen Öffnen der Klappe erst wieder-zu Unregelmässigkeiten führen könnten, vermieden werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. l und 2 eine Beschickungsvorrichtung in Seitenansicht und in Draufsicht. 



   Mit 1 ist der verhältnismässig breite Materialspeicher bezeichnet, dessen Boden von einem Umlaufförderband 2 gebildet wird. Das Förderband bringt das ohne besondere Achtsamkeit auf die Breitenverteilung eingeworfene Material zu einer Entnahmeeinrichtung, die aus einer rotierenden Welle 3 mit einer Vielzahl von Greifarmen 4 besteht. An den freien Enden der Greifarme sind widerhakenartige Zähnchen 5 vorgesehen. Die Greifarme dringen durch eine rostartig geschlitzte Wand 6 in den Speicher 1 ein, wobei an den Zähnchen 5 jeweils kleine Materialmengen hängenbleiben, die dann nach unten ausgeworfen werden. Dabei ist die Auswurfhaube durch eine Trennwand 7 in zwei Schächte 8 unterteilt. Jeder dieser Schächte kann durch eine Klappe 9 verschlossen werden, die in ihrer Schliessstellung an den Boden 10 der Entnahmeeinrichtung schräg ansteigend anschliesst (Fig. l).

   Unter den beiden Schächten 8 ist über einem Transporteur je eine Fangschale 1. 1 angeordnet, die mit einer Wiegevorrichtung in Verbindung steht. Der Transporteur wird von einem Förderband 12 gebildet, das quer zur Auswurfrichtung verläuft. 



   Die Beschickungsvorrichtung ist nun so gesteuert, dass jeweils bei Erreichung eines bestimmten Materialgewichtes auf einer der beiden Fangschalen 11 die Klappe 9 des zugehörigen Auswurfschachtes 8 geschlossen wird, während die Welle 3 mit den Greifarmen 4 weiter rotiert und so lange durch den zweiten Schacht ausgeworfen wird, bis auf der dort nachgeordneten Fangschale das gleiche Materialgewicht erreicht ist. Dann schliesst sich auch die Klappe des zweiten Schachtes, und es kann der Antrieb der Welle 3 abgeschaltet werden. Die Steuerung der Klappen wird vorzugsweise auf elektrischem Wege herbeigeführt.

   Hat sich das Förderband 12 so weit bewegt, dass die vorangehend aufgebrachte Materialmenge eine genügende Entfernung von den Fangschalen hat, um eine Übereinanderschichtung zu vermeiden, entleeren sich die beiden Fangschalen 11 durch Öffnen von Bodenklappen oder durch Umkippen, und das Material fällt auf den Transporteur. Sobald der Entleervorgang beendet ist und die beiden Fangschalen wieder aufnahmebereit sind, öffnen sich gleichzeitig beide Schachtklappen, die Entnahmeeinrichtung läuft wieder an und der Materialauswurf vom Materialspeicher in die Fangschalen beginnt von neuem. 



   Die beiden Fangschalen 11 brauchen nicht auf das gleiche Förderband auszuwerfen, es ist vielmehr auch möglich, zwei knapp nebeneinanderliegende Transporteure, beispielsweise zur Beschickung von zwei getrennten Spinnstellen einer Spinn- und Krausmaschine, zu beliefern, wobei dann jeweils die eine Fangschale auf den einen und die andere auf den ändern Transporteur auswirft. Der Transporteur kann auch in Richtung des Förderbandes 2 laufen, in welchem Falle er eine der Länge beider Fangschalen entsprechende Breite besitzen muss. Es hängt von der Breite des Speichers und der Entnahmeeinrichtung sowie vom gewünschten Verteilungsgrad des Materials ab, ob zwei oder mehr Waagschalen dem Speicher nachgeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung, bestehend aus einem Materialspeicher mit einer Entnahmeeinrichtung für den laufenden Auswurf kleiner Materialmengen und einer Wiegevorrichtung mit einer hinter der Entnahmeeinrichtung über einem Transporteur angeordneten Fangschale, wobei der Materialauswurf jeweils nach Erreichung eines vorbestimmten Materialgewichtes auf der Fangschale selbständig abschaltbar und letztere dann in Abhängigkeit von der Förderbewegung des Transporteurs auf diesen entleerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei sich zur vollen Speicher- bzw.
    Auswurfbreite ergänzend nebeneinander angeordnete, aber voneinander unabhängig wiegende Fangschalen (11) vorgesehen sind und der Materialauswurf diesen entsprechend in wenigstens zwei für sich abschaltbare Abschnitte unterteilt ist.
    2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurfhaube od. dgl. der Entnahmeeinrichtung (3, 4, 5) mittels wenigstens einer Trennwand (7) in wenigstens zwei Schächte (8) unterteilt ist, die durch je eine von der zugehörigen Fangschale (11) steuerbare Klappe (9)-verschliessbar sind, wobei die Klappen in ihrer Schliessstellung schräg ansteigend an den Boden (10) der Entnahmeeinrichtung anschliessen, so dass das jeweils am Auswurf gehinderte Material von den Greifern (4,5) od. dgl. der Entnahmeeinrichtung zurück in den Speicher (1) gefördert wird.
AT902159A 1959-12-12 1959-12-12 Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung AT212688B (de)

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