AT212681B - Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Fruchtsaftsirup - Google Patents
Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von FruchtsaftsirupInfo
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Description
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Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Fruchtsaftsirup
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Fruchtsaftsirup, welche das Kochen der Fruchtsäfte und die Gewinnung der Saftwürze in geschlossenem Kreislauf ermög- licht.
Zur Sirupherstellung sind verschiedene Verfahren bekannt geworden, wie z. B. die Herstellung von
Fruchtsirup durch Kochen von Zucker und Fruchtsaftmengen im gewünschten Verhältnis in einem Kessel mit doppeltem Boden. Der Kesselinhalt wird hiebei mittels Schaufel von Hand dauernd umgerührt und nach der Kochung in einen Behälter eingebracht, an den die Apparatur zur Abfüllung in Flaschen ange- schlossen ist.
Ferner wird die Erzeugung von Sirup fabriksmässig im Vakuum vorgenommen. Diese Art der Herstel- lung weist der ersteren gegenüber Vorteile auf, besitzt jedoch den gleichen Nachteil, nämlich den, dass die Würze während des Kochprozesses durch Verdampfen verflüchtigt, was zu einem Verlust an Güte und
Wert des erhaltenen Sirups führt.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen und eine Anlage zu schaffen, welche es ermöglicht, dass der Zusatz der Rohstoffe, die Durchmischung des Inhalts während der
Kochung, das Kochen und die Wiedergewinnung der gesamten Würze, sowie die Zuleitung des fertigen Sirups zu der Flaschenabfüllmaschine kontinuierlich in geschlossenem Kreislauf erfolgen. Die erfindungsgemässe Anlage ist im wesentlichen gekennzeichnet durch gesonderte Behälter für die Lagerung der Ausgangsstoffe für die Siruperzeugung, gegebenenfalls eine an sich bekannte Dosiervorrichtung, einen vorzugsweise mit einem Dom versehenen Kochkessel und eine insbesondere als Rohrschlange ausgebildete Kühlvorrichtung zum Kondensieren der aus dem Kochkessel austretenden flüchtigen Aromastoffe, wobei der Ablauf der Kühlvorrichtung mit dem Ablauf des Kochkessels verbunden ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines AusfUhrungsbeispiels schematisch dargestellt.
Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemässe Anlage in Vorderansicht.
Die Anlage besteht im wesentlichen aus einem Behälter 1, der an seiner Oberseite mit einem Sieb, durch das der Zucker eingefüllt wird, versehen ist, einer an sich bekannten Dosiervorrichtung 2, einem Behälter 3, für den Fruchtsaft, der über den Trichter 4 und den Stutzen 5 in den Kochzylinder 6 geleitet wird. Über dem Behälter 3 und an diesen angeschlossen kann ein weiterer mit einer Heizschlange versehener Behälter 18 vorgesehen werden, in dem eine Desulfitierung konservierter Fruchtsäfte vorgenommen wird.
Der Kochzylinder besitzt einen metallischen Aussenmantel 7, in den Heizdampf regelbaren Druckes eingeleitet wird. Der Zylinder 6 ist mittels der Flanschen 8 und 9 abgeschlossen.
Im Inneren des Zylinders befindet sich eine Rührachse 10, die Rührflügel 11 trägt. Der Aussenmantel des Zylinders ist mit einem Ausdehnungsflansch 12 versehen. An der Oberseite des Zylinders, an seinem der Einspeisestelle entgegengesetzten Ende ist ein Dom 13 vorgesehen, in dem die bei der Kochung entstehenden Dämpfe zusammen mit der Würze aufgefangen werden. Von hier gelangen diese durch die in einem Wasserbehälter liegende Kühlschlange 14, wo eine Kondensation der Dämpfe erfolgt, in die Leitung 15. Der in dem Kochzylinder 6 mit Zucker zu Sirup verkochte Fruchtsaft gelangt über das Anschlussrohr 19 ebenfalls in die Leitung 15, wo er sich mit der aufgefangenen Würze wieder vereinigt und durch
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die Leitung 16 der Flaschenabfüllmaschine zugeführt wird. An der Leitung 16 und dem Anschlussrohr 19 sind Hähne vorgesehen.
Der Hahn an der Leitung 16 dient zur Probeentnahme und der am Anschlussrohr 19 zur Entleerung. Die Anlage wird von dem Motor 17 betrieben.
Die mittels der erfindungsgemässen Anlage erzielten Vorteile bestehen in einer höheren Qualität des hergestellten Sirups durch Wiedergewinnung der gesamten Würze und ihrer Einbringung in den frisch bereiteten Sirup, in einer verbesserten Ausbeute gegenüber den bekannten Einrichtungen bei einfachster Bedienungsmöglichkeit, sowie der Möglichkeit der Einhaltung aller hygienischen Erfordernisse.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Fruchtsaftsirup, gekennzeichnet durch gesonderte Behälter (1 und 3) für die Lagerung der Ausgangsstoffe für die Siruperzeugung, gegebenenfalls eine an sich bekannte Dosiervorrichtung (2), einen vorzugsweise mit einem Dom (13) versehenen Kochkessel (6) und eine insbesondere als Rohrschlange (14) ausgebildete Kühlvorrichtung zum Kondensieren der aus dem Kochkessel (6) )austretenden flüchtigen Aromastoffe, wobei der Ablauf (15) der Kühlvorrichtung (14) mit dem Ablauf (19) des Kochkessels verbunden ist.
Claims (1)
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Kochkessels ein Rührwerk angeordnet ist.3. Anlage nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass über dem den Fruchtsaft enthaltenden Behälter (3) ein an diesen angeschlossenes Gefäss (18) zur Desulfitierung vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| RO212681X | 1957-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT212681B true AT212681B (de) | 1960-12-27 |
Family
ID=20086287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT564958A AT212681B (de) | 1957-08-14 | 1958-08-12 | Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Fruchtsaftsirup |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212681B (de) |
-
1958
- 1958-08-12 AT AT564958A patent/AT212681B/de active
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