AT212680B - Ziehharmonika mit Helikonbässen - Google Patents

Ziehharmonika mit Helikonbässen

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AT212680B
AT212680B AT273159A AT273159A AT212680B AT 212680 B AT212680 B AT 212680B AT 273159 A AT273159 A AT 273159A AT 273159 A AT273159 A AT 273159A AT 212680 B AT212680 B AT 212680B
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AT
Austria
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helicon
bass
basses
voices
support
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AT273159A
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English (en)
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Robert Kropf
Original Assignee
Robert Kropf
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Description


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  Ziehharmonika mit Helikonbässen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ziehharmonika mit Helikonbässen. Unter Helikonbässen werden besonders kräftig und tief klingende Bässe verstanden. Bei Ziehharmonikas mit Helikonbässen in bekann- ten Ausführungen besitzt der Bassteil eine relativ grosse Bauhöhe und ein grosses Gewicht. Nachteilig ist auch, dass durch die Bauart bedingt die Stimmen durch lange Luftwege verhältnismässig wenig Luft bei kommen, so dass zur Erreichung einer entsprechenden Lautstärke ein grösserer Kraftaufwand erforderlich ist. 



   Die Erfindung beseitigt die geschilderten Nachteile dadurch, dass ein Sekundstock unmittelbar auf dem Boden eines Basskastens über entsprechenden Luftzufuhröffnungen mit liegenden Stimmen in zwei
Reihen und ein Helikonbasskasten über dem Sekundstock gleichfalls mit liegenden Stimmen angeordnet sind. Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass auf dem Boden des Basskastens eine Auflage für den'
Helikonbasskasten angeordnet ist, wobei im Boden und in der Auflage zu dem Helikonbasskasten führende
Luftzufuhröffnungen bzw. Kanäle und in dem Helikonbasskasten eine Ablenkwand zur Führung der Luft an die Rückseite der Stimmen angeordnet sind. 



   Die Erfindung hat den Vorteil, dass durch die liegende Anordnung des Sekundstockes und die unmit- telbare Befestigung auf dem Boden des Basskastens an Bauhöhe wesentlich gespart werden kann. Es können gegenüber den bekannten Konstruktionen etwa 7 cm an Bauhöhe eingespart werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist dadurch gegeben, dass dem Sekundstock die Luft direkt durch den Boden des Basskastens hindurch zugeführt wird. Es werden dadurch lange Luftwege erspart und es wird eine grössere Lautstärke erreicht. 



   Es ist an sich bekannt, die Stimmen einer Ziehharmonika im   Diskantteil liegend   und übereinander anzuordnen. Diese Massnahme ist jedoch auf der Bassseite, insbesondere einer Ziehharmonika mit volu- minösen Helikonbässen bisher nicht angewendet worden. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielswei- se Ausführungsform in Fig. 1 in teilweiser Draufsicht auf einen Basskasten mit aufgesetztem Sekundstock und Helikonbasskasten und in Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-H der Fig. 1 veranschaulicht. 



   In einem Basskasten 1 sind in üblicher Weise Klappen 2 angeordnet, die   durch Knöpfe 3   betätigt wer- den. Unmittelbar auf dem Boden 4 des Basskastens ist ein Sekundstock 5 angeordnet. Die Befestigung kann entweder lösbar oder auch unlösbar erfolgen. Dem Sekundstock 5 wird die Luft durch Öffnungen 6 im Bo- den 4 des Basskastens 1 zugeführt und durch die Klappen 2 gesteuert. Auf dem Sekundstock 5 sind Stim- men 7 liegend in zwei Reihen nebeneinander angeordnet. 



   Ein Helikonbasskasten 8 ist auf einer Auflage 9, die auf dem Boden 4 des Basskastens 1 angeordnet ist, befestigt. In der Auflage 9 sind Öffnungen 10 entsprechend Öffnungen 11 in dem Boden 4 angeordnet, durch die die Luft in den Helikonbasskasten 8 und. zu den liegenden Helikonstimmen 12 geführt wird. Um die Luft an die Rückseite der Stimmen 12 heranzuführen, ist in dem Helikonbasskasten 8 eine Trennwand
17 angeordnet. Der Weg der Luft ist in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet. 



   Durch die erfindungsgemässe Konstruktion wird gegenüber der sonst üblichen stehenden Anordnung des   Sekundstockes   wesentlich an Konstruktionshöhe gespart und es sind die Luftwege kürzer und der Reibungs- widerstand der Luft ist daher vermindert, so dass die Betätigung der erfindungsgemässen Ziehharmonika müheloser möglich ist. 



   Zur besseren Verteilung der Luft im Sekundstock sind in Zwischenstegen 13 der Auflage 9 für den He- likonbasskasten 8 durchgehende Schlitze 14 und in Seitenwänden 15, die auf dem Boden 4 aufgesetzt sind und den Helikonbasskasten 8 halten, Ausnehmungen 16 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ziehharmonika mit Helikonbässen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sekundstock (5) unmittelbar auf dem Boden (4) eines Basskastens (1) über entsprechenden Luftzufuhröffnungen (6) mit liegenden Stimmen (7) in zwei Reihen und ein Helikonbasskasten (8) über dem Sekundstock (5) gleichfalls mit liegenden Stimmen (12) angeordnet sind.
    2. Ziehharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Boden (4) des Basskastens (1) eine Auflage (9) für den Helikonbasskasten (8) angeordnet ist, wobei im Boden (4) und in der Auflage (9) zu dem Helikonbasskasten (8) führende Luftzufuhröffnungen (10) bzw. Kanäle und in dem Helikonbasskasten eine Ablenkwand (17) zur Führung der Luft an die Rückseite der Stimmen (12) angeordnet sind.
    3. Ziehharmonika nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Zwischenstegen (13) der Auflage (9) Schlitze (14) und in den Helikonbasskasten (8) haltenden, auf dem Boden (4) aufgesetzten Seitenwänden (15) Ausnehmungen (16) vorgesehen sind.
AT273159A 1959-04-10 1959-04-10 Ziehharmonika mit Helikonbässen AT212680B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT402241B (de) * 1995-06-07 1997-03-25 Jamnik Hermann Bassteil für eine harmonika

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT402241B (de) * 1995-06-07 1997-03-25 Jamnik Hermann Bassteil für eine harmonika

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