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Baukonstruktionsteil
Das Stammpatent Nr. 180703 betrifft einen Baukonstruktionsteil in Form einer mit regelmässig ange- ordneten, vorgefertigten Ausnehmungen versehenen Stange, deren aus kreisrunden Löchern gebildete, rei- henweise mit gleichbleibendem Mittenabstand angeordnete Ausnehmungen mindestens zwei verschiede- ne Durchmesser aufweisen, wobei Löcher mit grösserem bzw. kleinerem Durchmesser in einzelnen Längsreihen miteinander abwechseln.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass bei Verwendung verschiedener Profilformen und-abmessungen, z. B. bei Bauelementen mit L-, U-, Z-od. dgl.-Querschnitten nicht unbedingt drei Lochreihen erfin- dungsgemässer Art auf den Profilschenkeln oder -stegen angeordnet sein müssen und dass bei vorzugswei- se rechtwinkliger Verbindung zweier solcher Bauelemente eine Verschraubung mit mindestens zwei Schraub- bolzen auch dann ohne weiteres möglich ist, wenn z. B. neben einer Lochreihe von abwechselnd grösseren und kleineren Löchern eine zweite Reihe mit nur grösseren oder mit nur kleineren Löchern verläuft.
Unter Zugrundelegung der Erkenntnis, dass bei sinnvoller Anordnung von nur zwei Lochreihen in einem
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Ziel, eine solche Anordnung der Ausnehmungen zu treffen, dass die dem Stammpatent zufolge erzielten
Vorteile zwar zur Gänze eintreten, aber in einfacherer und verbesserter Weise gewonnen werden.
Erfindungsgemäss ist in Weiterbildung des im Stammpatent geschützten Erfindungsgegenstandes bei paralleler Anordnung von mindestens zwei in einem Flansch des Elementes längsverlaufenden Lochreihen der Abstand dieser Lochreihen doppelt so gross als der Lochmittenabstand der in Reihe verlaufenden Löcher ungleicher Grösse. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann dann parallel zu einer Lochreihe aus Löchern verschiedenen Lochdurchmessers mindestens eine Lochreihe aus Löchern gleichen Durchmessers verlaufen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert, wobei die Fig. 1 bis 3 die mit Löchern versehenen Schenkel oder Stege erfindungsgemässer Baukonstruktionsteile in Draufsicht zeigen, wogegen die Fig. 4 und 5 axonometrische Ansichten verschiedener Bauprofile veranschaulichen.
Aus den Fig. 1 - 3 sind Varianten verschiedener Lochanordnungen ersichtlich, die auf Schenkel- oder Stegteile von stabförmigen Baukonstruktionsteilen 1 angewendet werden können. Gemäss Fig. l verlaufen beispielsweise zwei erfindungsgemässe Lochreihen von abwechselnd kleineren und grösseren Löchern 2 bzw.
3 parallel nebeneinander, wobei der Abstand der beiden Lochreihen zueinander 2T dem doppelten Lochmittenabstand T der in Reihe angeordneten Löcher 2,3 entspricht. Im gleichen Teilungsverhältnis ist gemäss den Fig. 2 und 3 der Abstand der beiden längsverlaufenden Lochreihen vorgesehen. wobei neben der Lochreihe mit grösseren und kleineren Löchern 2,3 eine Lochreihe mit nur kleineren Ausnehmungen 2 nach Fig. 2 oder mit nur grösseren Ausnehmungen 3 nach Fig. 3 verläuft.
Gemäss Fig. 4 sind auf dem breiten Steg eines Z-förmigen Profiles 1 zwei längsverlaufende Lochreihen angeordnet, eine hievon nach erfindungsgemässer Art-grosse (3) und kleine (2) Löcher abwechselnd-, die zweite im Parallelabstand 2T mit nur kleineren Löchern 2. Auf der einen Schmalseite, d. h. auf dem Flansch dieses Profiles verläuft eine Lochreihe von nur kleineren Löchern 2. Weiters zeigt die Fig. 5 ein Profil, dessen Steg keine Mittellochreihe, sondern zweiim Abstand 2T angeordnete parallele Lochreihen aufweist.
* 1. Zusatzpatent Nr. 183551.
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Selbstverständlich sind ausserdem noch zahlreiche weitere Varianten von profilierten Baukonstruktionsteilen im Rahmen der Erfindung ausführbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Baukonstruktionsteil in Form einer mit regelmässigen vorgefertigten Ausnehmungen versehenen Stange, deren aus kreisrunden Löchern gebildeten, reihenweise mit gleichbleibendem Mittenabstand angeordnete Ausnehmungen mindestens zwei verschiedene Durchmesser aufweisen, wobei Löcher mit grö- sserem bzw. kleinerem Durchmesser in einzelnen Längsreihen miteinander abwechseln, nach Patent Nr. 180703, dadurch gekennzeichnet, dass bei paralleler Anordnung von mindestens zwei in einem Flansch des Elementes längsverlaufender Lochreihen der Achsabstand dieser Lochreihen doppelt so gross ist als der Lochmittenabstand (T) der in der Reihe verlaufenden Löcher ungleiche : Grosse (Fig. l).