AT211959B - Zahnpflegemittel - Google Patents

Zahnpflegemittel

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AT211959B
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fluorides
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tooth
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Gerhard Dr Reiss
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Gerhard Dr Reiss
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Description


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  Zahnpflegemittel 
Die Karies entsteht auf folgende Weise :
Ansetzend an kleinsten Defekten im Schmelzmantel des Zahnes oder gegebenenfalls im Zahnbein des frei liegenden Zahnhalses kommt es durch Dauereinwirkung von Speiseresten bzw. auf diesem Nährboden lebenden Bakterien und deren chemischen Produkten zu einer Entkalkung eines Zahnbereiches, zur Er- weichung dieses Bereiches und zu einer Erweiterung   der Entkalkungszone in   Richtung des geringsten Wider- standes. Nach Durchdringung des Schmelzes erfolgt dann eine Ausbreitung im weicheren Zahnbein. 



   Es ist in der Zahnheilkunde bekannt, dass Fluor eine kariesverhindernde Wirkung besitzt. Nunist aber
Fluor, wie alle Halogene, ein flüchtiger, in der Halogenreihe sogar der flüchtigste Stoff. Zur Pinselung der Zähne mit Fluor hat man die Verwendung von Natrium- und Kaliumfluorid versucht. Diese Versuche mussten aber in Ländern ohne Fluorvorkommen untauglich bleiben, da solche Fluorverbindungen zufolge ihrer Unbeständigkeit für eine Aufbewahrung völlig ungeeignet sind. In Ländern mit Fluorvorkommen hat man, um den Menschen Fluor zuzuführen, dem Trinkwasser Fluor zugesetzt. Von dieser Massnahme ist zum Teil aber auch wieder Abstand genommen worden, weil man feststellen musste, dass man. dem jugendlichen Körper zwar eine genügende Dosis Fluor intern verabreichen kann, die Dosis aber dann für den erwachsenen Körper so gross sein müsste, dass sie giftig wirken würde.

   Ebenso besteht bei Verabreichung von Fluor über das Kochwasser in der Speise die Gefahr von Schädigungen für Erwachsene. 



   In Erkenntnis dieser Nachteile wurde bereits vorgeschlagen, ein Zahnpflegemittel unter Verwendung von Fluoriden dadurch herzustellen, dass ein oder mehrere trockene aber lösliche Fluoride, wie Alkalifluoride, mit solchen trockenen, wenig löslichen Verbindungen trocken vermischt werden, die dann beim Gebrauch des Zahnpflegemittels in Gegenwart von Wasser oder Speichel langsam unlösliche Flucride bilden. Mit diesem Zahnpflegemittel konnte man aber auch nicht den gewünschten Erfolg herbeiführen. Der Grund hiefür liegt darin, dass lösliche Fluorverbindungen nur in sehr geringer Konzentration angewendet werden dürfen, damit sie nicht giftig und ätzend wirken. Zufolge Abhängigkeit von der Dauer der Lagerung bzw. des Gebrauches wird sich für ein derartiges Zahnpflegemittel niemals eine stets gleichbleibende Dosis erreichen lassen.

   Das Mittel wird vielmehr, da bei seiner Herstellung die höchstzulässige Fluorkonzentration nicht überschritten werden darf, meist schon vor Gebrauch praktisch unwirksam sein. Schliesslich ist ein Zahnpflegemittel bekannt geworden, welches schwer lösliche Fluoride enthält, wobei diese Fluoride zahnsteinlösend wirken sollten. Die schwer löslichen Fluorverbindungen sind als Pastengrundlage in verhältnismässig grosser Menge vorhanden und ergeben zwar auch eine schmelzhärtende und remineralisierende Wirkung, bringen aber alle Gefahren und Nebenerscheinungen einer Überdosierung mit sich. 



   Die Erfindung geht von einem Zahnpflegemittel aus, das ebenfalls schwer lösliche Fluoride enthält und besteht darin, dass der Zusatz an schwer löslichen Fluoriden, wie Kalzium-, Magnesium- oder Aluminiumfluorid, 3-5 % beträgt. In dieser Menge können die Fluoride ohne jede Gefahr jeder Zahnpaste oder Zahncreme, ob sie nun auf organischer oder anorganischer Grundlage beruht, beigegeben werden. Die Fluoride wirken als Katalysator, bei dessen Gegenwart der erweichte bzw. entkalkte Zahnschmelz oder das Zahnbein den im Speichel bzw. in der Zahnpaste vorhandenen Kalk wieder aufnimmt, remineralisiert wird und härtet. Bei Verwendung des erfindungsgemässen Zahnpflegemittels ist ein gleichmässiger Schutz vor Kariesbefall der Zähne ohne Gefahr schädlicher Nebenwirkungen gewährleistet.

   Beispielsweise kann sich eine Zahnpaste nach der Erfindung wie folgt zusammensetzen : 120 g Schlemmkreide, 220 g Seifenpulver, 1200 g Glyzerin, 80 g ätherische Öle,   3 - 5 Ufo Zusatz   von beständigem Kalzium-, Magnesium- oder Aluminiumfluorid. 

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   Ebenso lassen sich beispielsweise auch einer organischen Gelatinezahncreme in gleicher Weise die vorerwähnten schwer löslichen Fluoride zusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zahnpflegemittel, welches schwer lösliche Fluoride enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz an schwer löslichen Fluoriden, wie Kalzium-, Magnesium- oder Aluminiumfluorid, 3 - 5 % beträgt.
AT91757A 1957-02-12 1957-02-12 Zahnpflegemittel AT211959B (de)

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