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Gasmesser.
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in einer Scbieberssäcbe mündet. Ist diese Mündung frei, so strömt Gas in die Messkammer ein, steht aber der Schieber A über der Mundung in der in Fig. 1 angegebenen Weise, so strömt das Gas nach dem Auslaufkanat, der in das Rohr mündet.
Die Bewegung des Schiebers wird durch eine Stange b bewirkt, die auf dem Arm a sitzt, der selbst wieder auf dein Ende der Achse p sitzt und so mit dieser schwingt.
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Schieber k, der zu dem anderen Messgefäss gehört, steuert. Durch die Stangen 9 und Winkelhebel kl wird in bekannter Weise die Bewegung nach dem Zählwerk übertragen. Diese Betriebsweise ist an sich alt. Aus den Zeichnungen ist jedoch die neue Gestalt des Flügels A ersichtlich, der mit einer ungefähr halbrunden Begrenzung versehen ist und sich über die Mitte des Messgefässes hinaus erstreckt, so dass die Membran D nur als ein verhältnismässig schmaler Streifen gestaltet ist.
Durch diese Gestalt des Flügels bietet er dem Gasdruck eine grosse Angriffsfläche, so dass er leicht bewegt werden kann, auch wenn das Gas geringen Druck hat und dass in dem Gasmesser wenig Druck verloren geht.
Aus Fig. 5 und 6 ist die Form der Membran bei den verschiedenen Stellungen des Flügels ersichtlich. Die Form des Messgehäuses lässt sich am besten als muschelförmig bezeichnen. Der Teil, an welchen sich der Flügel anlegt (Fig. 6), ist diesem entsprechend gestaltet, d. h. flach und ungefähr halbrund begrenzt ; von diesem Teil geht das Gehäuse rundlich in den viereckigen Querschnitt des Messgefässes über, oder in einen runden Querschnitt, wenn es einen solchen hat. Infolgedessen kann sich die Membran dicht an dies Wandung anlegen, dadurch wird die Gleichmässigkeit der Messung gesichert und wird unabhängig davon gemacht, ob die Membran sich dehnt oder nicht.
In den Gasmessern, in welchen die Membran in der äussersten Lage des Flügels nicht anliegt, lastet'er der Gasdruck auf der Membran, diese dehnt sich mit der Zeit etwas aus und dadurch wird der Messraum grösser.
In Fig. 7 bis 12 ist die allgemeine Konstruktion dieselbe, namentlich auch hinsichtlich der Steuerung und nur die innere Einrichtung der Messgefässe verschieden. Diese haben den Querschnitt, wie aus Fig. 11 und 12 ersichtlich, und bei ihnen bewegt sich ein runder Flügel A parallel hin und her. Dieser Flügel ist durch eine ihn rings umgebende Membran D mit der Mittelebene des Messgefässes verbunden und schwingt nach jeder Seite soweit aus, dass er sich flach an die Wand des Messgefässes anlegt. Der mittlere Teil dieser Wand ist deshalb entsprechend gestaltet und von ihm aus zieht sich die Wand in rundlicher Form nach der Mittelebene des Gefässes, so dass sich an diesen Teil der Wandung die Membran in der äussersten Lage des Flügels jedesmal fest anlegen kann.
Die Bewegung des Flügels wird hier durch einen besonderen Arm H auf die Achse übertragen. Um für diesen Arm in der äussersten Lage des Flügels auf einer Seite Raum zu schaffen, besitzt das Messgefäss einen besonderen Ansatz z. Im übrigen geht das Spiel der Flügel und die gegenseitige Steuerung genau so wie in dem erstbeschriebenen Fate.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasmesser mit Flügel, Membran und gegenseitiger Steuerung von zwei Messgefässen, gekennzeichnet durch zwei in einem besonderen Apparatgehäuse angeordnete, mit je einem abgerundeten Messflügel versehene Messgefässe, deren Wandung an den zum dichten Anlegen des Messflssügels bestimmten Teilen in einer der Flügelform entsprechenden Begrenzung abgeflacht ist und von diesem flachen Teile allseitig gewölbt nach der Mittelebene des Messgefässes Ubergeht, so dass sich die einerseits am Flügel, andererseits in der Mittelchene des Messgefässes befestigte Membran an diesen gewölbten Teil anlegen kann.