AT211683B - Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung von Kraftfahrzeugen

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AT211683B
AT211683B AT750757A AT750757A AT211683B AT 211683 B AT211683 B AT 211683B AT 750757 A AT750757 A AT 750757A AT 750757 A AT750757 A AT 750757A AT 211683 B AT211683 B AT 211683B
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AT
Austria
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clutch
lever
control slide
control
pressure oil
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Karl Dipl Ing Dr Techn Hefel
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Karl Dipl Ing Dr Techn Hefel
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung von Kraftfahrzeugen 
Das Stammpatent Nr. 204411 betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung eines
Kraftfahrzeuges beim Anfahren. Diese Vorrichtung besitzt einen Nachführmechanismus, durch welchen das Ausmass des Kupplungsschliessens in zwangsweise Abhängigkeit von der Stellung desGashebels gebracht wird. 



   Um den Leerhub des Kupplungshebels, von der Offenstellung bis zum Beginn des Greifens und umge- kehrt, zu beschleunigen, ist nach Patent Nr. 204411 eine Einrichtung vorgesehen, mit welcher der Kupp- lungshebel so gesteuert wird, dass er den Leerlaufweg unabhängig von der Bewegung desGashebels zurück- legen kann,
Diese Steuereinrichtung besteht aus einem, von dem Zylinder der   Nachlaufeinrichtung getrennt ge-   lagerten Steuerschieber, der einen von der Nachlaufbewegung unabhängig steuerbaren Drucköl-Einlass- schlitz öffnet, sobald der Gashebel eine bestimmte Stellung zwischen Leerlauf und Öffnungsbeginn der Drosselklappe erreicht hat. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Weiterentwicklung des Patentes Nr. 204411 eine vereinfachte, raumsparende   Nachführvorrichtung   für die selbsttätige Steuerung von   Kraftfahrzeugkupplungen   zu schaffen. 



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in einem Gehäuse mit einem Ring- und einem Druckraum ein rohrförmiger Steuerschieber angeordnet ist, der in bekannter Art vom Gashebel betätigt wird und dass sich auf dem Steuerschieber ein   Nachfübrkolben   befindet, der in ebenfalls bekannter Weise auf denKupplungshebel wirkt, wobei die Bohrung des Steuerschiebers in zwei getrennte Innenräume geteilt und sein Rohrmantel mit Öffnungen versehen ist, über die im Zusammenwirken der Bewegungen des Steuerschiebers mit Steuerkanten des Gehäuses und mit Öffnungen im Nachführkolben der Druckölstrom gesteuert wird. 



   Die erfindungsgemässe Weiterentwicklung gegenüber der   Vorrichtung des Stammpatentes bezieht   sich dabei insbesondere auf radiale Öffnungen, mit denen der Steuerschieber an seinen beiden Enden versehen ist und die während bestimmter Stellungen desselben, in Abhängigkeit von der Lage des Gashebels, den Übertritt des eintretenden Drucköls einmal in den Druckraum oder in den linken Innenraum und zum andern den Austritt des Drucköls aus dem rechten Innenraum des Steuerschiebers zulassen. 



   Beide Öffnungen sind in der Stellung des Gashebels, in der die Kupplung zu greifen beginnt, von Gehäusewandungen verdeckt, und werden erst bei weiterer Lageänderung des Gashebels, entweder zum Leerlauf hin oder zum Kupplungsschluss, freigegeben. Die Seitenflächen der   Gehäusewal1dungen   wirken dann als Steuerkante
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 



   Der Gashebel 1 befindet sich in einer Stellung B', welche der Stellung B des Kupplungshebels 2 entspricht. Der Kupplungshebel 2 ist durch eine Stange 16 mit dem   Nacbftihrkolben   5 verbunden. Eine Feder   17   sucht den Hebel 2 in die   SchlisBsteliHng   C der Kupplung zu ziehen. Der Gashebel 1 ist gelenkig mit   einem im Gehäuse 3, 3"   verschiebbar gelagerten, rohrförmigen Steuerschieber 4 verbunden. Das Gehäuse 
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 einer Seite einen Druckraum 6 bildet. In einer Bohrung des Kolbens 5 ist der Steuerschieber 4 längsbeweglich gelagert. 



   Das Drucköl tritt durch eine Bohrung 7 in einen zwischen dem Gehäuse 3 und dem Steuerschieber 4 

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   gebildetenssingraum 8 ein. DerSteuerschieber4besitzt   radial verlaufende Öffnungen 9, welche den Ringraum 8 in einem   bestimmten Stellungsbereichdes Steuerschiebers 4 mit dem Innenraum   10 des Steuerschiebers bzw. 
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    Gehäusewand 3"mitwerden. Die   Öffnungen 9 werden dagegen   unabhängig von   der Stellung des Nachführkolbens 5 lediglich durch die Bewegungen des Steuerschiebers 4 geöffnet oder geschlossen. 



   Der Abfluss des Öls aus dem Druckraum 6 wird durch Öffnungen 13 und 14 im Steuerschieber 4 ermöglicht, welche untereinander durch den Innenraum 15 in Verbindung stehen. Gegenüber dem Nachführkolben 5 bilden die Öffnungen 12 und 13 die Auslassschlitze. Die Öffnungen 14, die mit der Seitenwand des Gehäuses 3'zusammenwirken, bilden weitere Auslassschlitze. 



   Die Wirkungsweise ist folgende   : Der   Gashebel 1 steht, wie dargestellt, in der Stellung B', in der er gerade die Drosselklappe öffnet. Zu gleicher Zeit steht der Kupplungshebel 2 in der Stellung B, in der die Kupplung bei der Öffnungsbewegung von D nach A gerade öffnet. 
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 gewissen Betrag geöffnet wird. Dabei bewegt sich der Steuerschieber 4 aus der gezeichneten Stellung nach links. Die Schlitze 9 und 11 bleiben gegenüber dem Druckraum 6 weiter geschlossen. Die Auslassschlitze 13 und 14 werden geöffnet, so dass das Öl aus dem Druckraum 6 nach aussen abfliessen kann und sich der Kupplungshebel 2 unter der Wirkung der Feder 17 in Richtung zum Punkt C bewegt. Mit dem Kupplunghebel 2 bewegt sich derNachführkolben 5 nach links, bis sich die Schlitze 13 schliessen.

   In diesem Augenblick kann das Öl aus dem Druckraum 6 nicht mehr entweichen und der Kupplungshebel 2 mit dem Nachführkolben 5 bleibt in einer Stellung zwischen B und C stehen, die der Stellung des Gashebels 1 entspricht. 



  Die Kupplung schliesst sich also jeweils nur um ein entsprechendes Mass, um das der Gashebel 1 durchgetreten wird. 



   Wird der Gashebel aus der Stellung   B'in   Richtung A'bewegt, so öffnen sich die Schlitze 12 und die Schlitze 14 schliessen sich. Diese Stellung der Schlitze bleibt ungeändert, gleichgültig, welche Stellung der Gashebel zwischen den Stellungen Bt und A'einnimmt. Infolgedessen bewegt sich der   Nachführkolben   5 mit dem Kupplungshebel 2 sofort in die rechte Endlage A (Öffnungsstellung der Kupplung), wobei sich der Druckraum 6 mit Drucköl füllt. Das Drucköl kann aus dem Druckraum 6 nicht mehr entweichen, da die Schlitze 14 geschlossen bleiben. 



   Wird der Gashebel aus der Leerlaufstellung   A'um   einen kleinen Betrag über B'hinaus bewegt, so öff- 
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 Feder   17,wobei   sich der   N achfüh. rkolben 5   mit demKupplungshebel 2 schnell in die gezeichnete Stellung oder darüber hinaus etwas weiter nach links bewegt, je nach der Stellung, die der Gashebel links vom Punkt B'einnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung von Kraftfahrzeugen beim Anfahren, mit einer Nachfahreinrichtung, die sich zwischen Gashebel und Kupplungshebel befindet und die das Ausmass des Kupplungsschliessens in zwangsweise Abhängigkeit von der Stellung des Gashebels bringt, nach Patent Nr.
    204411, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung eines rohrförmigen Steuerschiebers (4) in zwei getrennte Innenräume (10, 15) geteilt und sein Rohrmantel an beiden Enden mit radialen Öffnungen (9, 14) versehen ist, die unabhängig von der Nachfuhrbewegung des Nachführkolbens (5) nur in Abhängigkeit von den Bewegungen des Steuerschiebers den Eintritt des Drucköls einmal in den Druckraum (6) oder in den bei derDruckölzufuhrung (7) liegenden Innenraum (10) und zum andern den Austritt des Drucköls aus dem gegenüberliegenden Innenraum (15) des Steuerschiebers (4) zulassen, wobei der Öffnungsgrad durch die Bewegungen des Steuerschiebers gegenüber den Seitenflächen der Gehäuseteile (3, 3') bestimmt wird.
AT750757A 1957-11-19 1957-11-19 Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Kupplung von Kraftfahrzeugen AT211683B (de)

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