AT21166B - Mischbrenner für Gas-Sauerstoffgemische. - Google Patents

Mischbrenner für Gas-Sauerstoffgemische.

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AT21166B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mischbrenner für Gas-Sauerstoffbeleuchtung. 
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   Kohlensauerstoffe)   unter Zuführung von Sauerstoff verwendet werden. Das Sauerstoffgas und das brennbare Gas werden der Lampe in getrennten Rohrleitungen zugeführt. Diese Rohrleitungen werden mit entsprechenden Anschlussteilen der Lampe verbunden, welche die immer noch voneinander getrennten Gase nach dem Passieren von Regulierhähnen dem Brennorkörper und Brenner zuführen. Erst kurz vor dem Verlassen des Brennerkopfes findet eine Mischung der Gase statt, welche Mischung durch eine kleine   Zündflamme ent-   
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 strumpfes bewirkt. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Lampe ist beispielsweise als Tischlampe dargestellt. 



  In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Längsschnitt der Lampe. Die Fig. 2 und 3 zeigen Querschnitte des   Regulierhahnes,   und zwar für den Sauerstoffweg und für den Weg des brennbaren Gases. Die Fig. 4 und 5 zeigen die Ansicht und den Längsschnitt des Regulier-   hahnes. Die   Fig. 6 und 7 zeigen die Querschnitte des Brennerkörpers nach den Linien n--x 
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   Auf den Fuss a der Tischlampe setzt sich das Fussrohr b auf, in welchem die Zuführungsrohre c,   d für den   Sauerstoff und für das brennbare Gas eingelagert sind ; mit rechtwinklig abgebogenen Schenkeln e und f ragen diese Rohre einseitig aus dem Fussrohr   heraus. Diese Schenkel   sind in dem   Tüllenstück   g, das an dem   Fussrohr   angelötet ist, eingelagert und eventuell verlötet und ragen mit den   Anschlussstücken A und* ! aus dem   Tüllenstück hervor. Das Tüllenstück sowie die Anschlussstücke können ganz beliebig mit   Hohr- oder Schlallchgewinde   versehen sein.

   Auf die AnschlussstÜcke werden die von der Decke oder Wand zugeleiteten Auschlussschläuche für den Sauerstoff und für das brennbare 
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 beiden Seiten dieser Bohrung o und rechtwinklig zu derselben sind in den Umfang des Hahukonus die Nuten p und q eingefräst. Die Funktion dieses Hahnes ist derart, dass für gewöhnlich die vollen Teile des   Hahnkonus   die Gehäusebohrungen   verschliessen :   wird der Hahn jedoch nach der Offpnstellung hin gedreht, so   kommunizieren   zuerst die   Nuten ;)   und q der Bohrung o (Fig. 2 und 3) mit den   Gehäusewegen, während   die Bohrung   M   noch geschlossen ist. Erst bei   weiterer Drehung tritt die Bohrung ? ! in   die Offenstellung, so dass dann die in Fig. 1 gezeichnete Hahnstellung eintritt.

   Da die Bohrung o den Zutritt des brennbaren Gases, die   Bohrung   n den Zutritt des Sauerstoffes reguliert, so 
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   Würden die Gehäuse k und l für Sauerstoff und brennbares Gas gemeinschaftlich ans einem Stück hergestellt sein, so wurde bei Undichtigkeiten des Hahnkonus die Gefahr vorliegen, dass beide Gase sich in dem gemeinschaftlichen Gehäuse vermischen oder dass das eine Gas in den Weg des anderen eintritt, wodurch eine bedeutende Explosionsgefahr eintreten könnte. Dadurch, dass beide Gehäuse aber völlig voneinander getrennt und unabhängig voneinander sind, ist jede Gefahr vermieden. 



   An die Regulierhähne schliesst sich der Brennerkörper r an, in welchem eine Bohrung s den Sauerstoff zu dem zentralen Rohr t leitet, während eine hie von völlig getrennte Bohrung u das brennbare Gas zu dem das zentrale Rohr umgebenden Ringkanal v leitet, der im Querschnitt in der Fig. 7 gezeichnet ist. Der Ringkanal   v   kommuniziert durch eine Anzahl Bohrungen 1 (Fig. 6) mit dem darüber liegenden Ringraum 2 des Brenners, der aus dem äusseren Brennerrohr 3 und dem inneren Brennerrohr 4 gebildet wird. 



   Nachdem das brennbare Gas den Ringraum   2   des Brenners und der Sauerstoff das innere Rohr 4 des Brenners passiert hat, treffen beide Gase kurz vor dem Verlassen des brennerkopfes zusammen, werden hier entzündet und bilden die Flamme 5, welche die Erhitzung des Strumpfes 6 bewirkt. Der Glühstrumpf wird von dem Haken 12 getragen, welcher in der   durchbohrten Kugel   befestigt ist. Die Kugel ist mit ihrer Bohrung über ein dünnes Röhrchen 7 geschoben, lässt sich auf demselben drehen und auf und ab verstellen und wird durch die Feststellschraube 11 fixiert. Das Röhrchen 7 mündet unterhalb 
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 das als   Zündfiämmchen   9 entzündet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Mischbrenner für Gas-Sauerstoffbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff und das brennbare Gas voneinander völlig getrennte, von einem einzigen Hahnkonus bediente   lIahngehäuse     k und I   passieren, die bei Undichtigkeiten des Hahnkonusses ein   Überströmen   der einen Gasart in den Weg der anderen Gasart verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Brenners nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnkonus in eine Bohrung n für den Weg des Sauerstoffes und eine zweite Bohrung o, die durch rechtwinklig zur Bohrung angeordnete, in den Hahnkonus eingearbeitete Nuten und q beiderseits begrenzt wird, für den Weg des brennbaren Gases aufweist, so dass bei Drehung des Hahnes in seine Offenstellung zuerst die Nuten p und q der Bohrung o mit den zugehörigen Gehäusewegen in Verbindung treten und erst bei weiterer Drehung die Bohrung n mit den zugehörigen Gelliiusewegen in Kommunikation tritt, so dass der Hahn zuerst vom brennbaren Gase und dann erst vom Sauerstoff durchflossen wird.
    3. Bei einem Mischbrenner gemäss Anspruch 1 und 2 eine Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahngehäuseweg k mittelst eines Kanals s mit einem zentral im Brennerkörper angeordneten Rohr t kommuniziert, während getrennt hievon der Hahn- gehäuseweg l mittelst des Kanals u mit dem das zentrale Rohr t umgebenden Ringkanal v kommuniziert, durch dessen Decke eine Anzahl Bohrungen 1 zum Brenner führen.
    4. Bei einem Mischbrenner gemäss Anspruch 1 und 2 eine Einrichtung an dem die bei den Gase- getrennt zu den Hahnwegen führenden Tüllenstück, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsrohre c und d in Bohrungen des massiven Tüllenstückes g eingelagert sind und mit den Enden h und i aus demselben hervorragen, so dass über diese Enden Zuleitungsrohre oder-schiäuche geschoben werden können, welche durch ein über das Tüllenstück g geschobenes Rohr (oder Schlauch) verdeckt und geschützt werden.
AT21166D 1904-07-12 1904-07-12 Mischbrenner für Gas-Sauerstoffgemische. AT21166B (de)

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AT21166B true AT21166B (de) 1905-08-25

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