AT211416B - Pneumatischer Antrieb für elektrische Schalter - Google Patents

Pneumatischer Antrieb für elektrische Schalter

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AT211416B
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Austria
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piston
valve
cylinder
air
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AT372458A
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/04Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms a single final output mechanism being moved by a single final actuating mechanism
    • F16H63/06Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms a single final output mechanism being moved by a single final actuating mechanism the final output mechanism having an indefinite number of positions
    • F16H63/065Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms a single final output mechanism being moved by a single final actuating mechanism the final output mechanism having an indefinite number of positions hydraulic actuating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pneumatischer Antrieb für elektrische Schalter 
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   durch Überströmkanäle im Ventilzylinder. Während bei diesen Ventilen eine die Rückstellkraft liefernde Feder vorgesehen sein muss, kann diese fortfallen, wenn die Rückstellkraft dadurch gewonnen wird, dass der Ventilkolben als Differentialkolben ausgebildet ist. 



  Um eine noch weitergehende Verkürzung der Schaltzeiten zu erreichen, ist es ferner zweckmässig, die EntlüftUng des Antriebszylinders von der der Luftzuführungsleitung zu trennen. Diese Trennung kann bei einer vorgegebenenDruckdifferenz zwischen den beiden Räumen durchgeführt werden. Es wird dadurch praktisch nur derAntriebszylinder entlüftet und es kann bereits eine Gegenbewegung eingeschaltetwerden, solange noch Druckluft von dem vorhergehenden Schaltvorgang in der zugehörigen Zuführungsleitung vorhanden ist. 



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. 



  Diesezeigt einen Schnitt durch eineiiantriebszyliiider mit einem pneumatisch betätigten Eniluftungs- ventil. DerAntriebsz)'linder l weist einen Antriebskolben 2 mit einem Schaltstift 3 auf. Dem Antrieb wird die Druckluft über die Eintrittsöffnung 4 für die Ausschaltbewegung und über die Eintrittsöffnung 5 für die Einschaltbewegung zugeführt. Die Druckluft für die Ausschaltbewegung führt durch ein zentral angeordnetes Ventil 6, das im Ruhezustand durch eine Feder 7 mit einer einstellbaren Vorspannung in der geschlossenen Stellung gehalten wird. Dieses Ventil ist so ausgebildet, dass es zugleich als Schaltstiftführung dient. Am Ende des Zylinders ist eine Entlüftungsöffnung 8 vorgesehen, die durch ein Ventil 9 geschlossen werden kann. Das Ventil 9 hat einen unter Federdruck stehenden Kolben 10 sowie einen Schieber 11.

   Der Ventilkolben 10 ist mit kleinen Bohrungen 12 versehen. 



  Der dargestellte Antrieb wirkt in der folgenden Weise : Bei Zuführung der Ausschaltdruckluft öffnet zunächst das Ventil 6. Die Druckluft dringt in den An- tnebszylinder l ein und bewegt den Kolben 2 mit dem Schaltstift 3 in die Ausschaltlage. Sobald der Kolben 2 die Öffnung 8 überläuft, entweicht die in den Zylinder eingeströmte Antriebsluft nach aussen. Bei einer auf die Ausschaltung unmittelbar erfolgenden Einschaltung tritt Druckluft durch die Eintrittsöffnung 5 hinter denAntriebskolben 2 und zugleich auch auf den Kolben 12 des Ventils 9. Dieses Ventil wird sofort geschlossen, so dass. die Einschaltluft nicht aus der Entlüftungsöffnung 8 entweichen kann. Der Kolben 2 bewegt sich in die Einschaltstellung. Inzwischen ist Luft durch die Bohrungen 12 hinter den Kolben 10 gedringen, so dass ein Druckausgleich zwischen den beiden Zylinderräumen erzielt ist.

   Infolge der Federwirkung öffnet das Ventil 9 wieder, so dass der Zylinderraum nunmehr sofort entlüftet und eine unmittelbar folgende Schaltbewegung ermöglicht wird. 



  Der Antrieb kann auch in der Weise geändert werden, dass zwei Vent ! 1e am Zylinder angeordnet sind, von denen das eine von der Einschaltluft und das andere von der Ausschaltluft betätigt wird. Ein zweites Entlüftungsventil kann erforderlich werden, wenn ein zu weites Zurückfedern des Antriebskolbens vermieden werden soll. In solchen Fällen ist es ausserdem zweckmässig, zur Herabsetzung der auftretenden Stossbeanspruchung den Antriebskolben selbst federnd auszubilden. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Pneumatischer Antrieb für elektrische Schalter mit pneumatisch betätigten Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen, z. B. für Kurzunterbrechung, bei dem die Entlüftungsvorrichtungen so gesteuert sind, dass der mit der Antriebsluft gefüllte Zylinderraum während der Schaltbewegung zunächt verschlossen ist, aber bereits vor Beginn des folgenden Schaltvorganges entlüftet ist, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von der Stellung des Antriebskolbens durch die Antriebsluft unmittelbar beaufschlagte Ventile oder Schieber mit selbsttätigem Druckausgleich vorgesehen sind, die während der Beaufschlagung zunächst Entlüftungsöffnungen am Antriebszylinder verschliessen,nach erfolgtem Druckausgleich jedoch freigeben.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Druckausgleiches im Ventilkolben Bohrungen vorgesehen sind.
    3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Druckausgleiches der Ventilzylinder Überströmkanäle besitzt.
    4. Antrieb nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung einer Rückstellkraft der Ventilkolben als Differentialkolben ausgebildet ist.
    5. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zunächst mit der Antriebsluft verbundene Zylinderraum von den Zuleitungen für die Antriebsluft bei einer einstellbaren Druckdifferenz zwischen diesen beiden Räumen getrennt wird.
AT372458A 1957-06-03 1958-05-27 Pneumatischer Antrieb für elektrische Schalter AT211416B (de)

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DE211416X 1957-06-03

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ID=5802555

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