AT211183B - Flossenantriebsmechanismus für die Fortbewegung von Wasserfahrzeugen - Google Patents

Flossenantriebsmechanismus für die Fortbewegung von Wasserfahrzeugen

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AT211183B
AT211183B AT808958A AT808958A AT211183B AT 211183 B AT211183 B AT 211183B AT 808958 A AT808958 A AT 808958A AT 808958 A AT808958 A AT 808958A AT 211183 B AT211183 B AT 211183B
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Leopold Brunner
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Description


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  Flossenantriebsmechanismus für die Fortbewegung von
Wasserfahrzeugen 
Es sind bereits   Flossenantriebsmechanisme.   bekannt, bei welchen ein oder zwei Flossen entweder schwingend oder in Kegelmänteln drehend   bewegtwerden. Bei allen diesen Antrieben bewirkest   die auftre- tenden Reaktionskräfte ein Rütteln des Schiffsrumpfes, was gleichzeitig einen Verlust an Antriebskraft be- deutet. leiters wird bei Antrieben, die die Flossen   auf-und ab-, oder hin-und heschwingen,   für die Überwindung der Totlage in den Umkehrpunkten sehr viel Kraft verbraucht. 



     ErfindungsgenSss   werden bei dem hier beschriebenen Antriebsmechanismus die auftretenden Reaktions- kräfte zur   ùmwasldlung   der ursprünglich in Kegelmäntel kreisenden Flossen in eine auf-und abschwin- gende Bewegung herangezogen. Gleichzeitig entstehen bei dieser Antriebsart keine   Totlagen   bei der
Schwingbewegung, weil praktisch nur das äusserste Ende der Flossen lotrecht auf-und abschwingt. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung als Aussenbordaggregat dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Vorderansicht, Fig. 2 die Draufsicht des Getriebes im ausgeschwenkten Zustande, Fig. 3 die
Ansicht von der Seite, Fig. 4 zeigt die Stellung der Flossen und des Getriebes in den beiden Schwenk- stellungen von oben gesehen. Fig. 5 zeigt die beiden Stellungen der Flossen am oberen und unteren Totpunkt von vorne gesehen. In Fig. 6 und Fig. 7 ersieht man die Anbringung eines Gelenkbügels B, der zwangsläufig die jeweilige Schrägstellung der Flossen um ihre Längsachse bewerkstelligt. 



   Der Antriebsmotor M, der mit dem ganzen Aggregat fest verbunden ist, treibt über die Welle A, auf der das kleine Kegelrad D1 sitzt, die beiden Kegelräder D2 und D3 zueinander in gegenläufiger Drehung an. Mit den beiden Kegelrädern sind die zwei Kurbeln Cl und C2 fest verbunden, welche wieder die zwei Flossenholme H und Hl antreiben. Die beiden Flossenholme sind im Gehäuse mit dun Kreuzgelenken K und Kl allseitig schwenkbar, aber gegen Verdrehung um ihre   Längsachse   gesichert, gelagert. 



   Die an den Flossenholmen um ihre Längsachse drehbar gelagerten Flossen F und F1 sind über Kugelgelenke mit den beiden   Gelenksbügeln Bl   und B2 in Verbindung. Durch die beim Antreiben der Flossen auftretenden, in ihrer Richtung   weäiaelnden   Reaktionskräfte, die an den Punkten, wo die Kreuzgelenke   K und Kl im Gehäuse   L mit den Gewindebolzen   81   und S2 gelagert sind, angreifen, wird der gesamte Mechanismus mit dem Motor, da das Ganze an den Punkten X Y in den LagerstellenRl undR2 gelagert ist, derart hin-und hergeschwenkt, dass die Flossen keine Kegelmantel mehr beschreiben, sondern wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, an den Fiossenspitzen lotrecht auf-und abschwingen.

   Dabei werden die Flossen, die aus steifem Material bestehen, durch die Gelenksbügel Bl und B2 über die kugelgelenke in die jeweils für die Vorwärtsbewegung richtige Neigung verschwenkt. 



   Würde man durch die   Dazw1schenshaltung   eines   Rtlclwärtsganges   das ganze Aggregat verkehrt laufen lassen, so werden den Flossen von den Gelenksbügeln   Bl und BZ   die verkehrt Neigung aufgezwungen, was bewerkstelligt, dass das Fahrzeug rückwärts fährt. 



   Zur Richtungsänderung während der Fahrt wird das ganze Aggregat mit dem Steuerhebel St, der über die Feder E mit dem Motorgehäuse verbunden ist, in die gewünschte Richtung verschwenkt. Die Feder E, sichtbar in Fig. 3, hat auch die Aufgabe, den Mechanismus in der Mittellage zurückzuhalten und ein Verdrehen nach der Seite - wenn eine Flosse mehr ziehen sollte-zu verhindern. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Flossenantriebsmechanismus für die Fortbewegung von Wasserfahrzeugen, bei dem eine rotierende Antriebsbewegung in eine Schwingbewegung umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Flossenholme (H und Hl) durch Kurbeln (Cl und C2) in eine gegenläufige Drehbewegung um je <Desc/Clms Page number 2> einen beweglichen Gelenkspunkt (K und Kl) versetzt werden, wodurch die auftretenden stets wechselnden Reaktionskräfte die Drehbewegung in eine Schwingbewegung umwandeln, wobei den beiden Flossen (F und Fl) über zweiGelenksbugel (Bl und B2) die für die Vorwärtsbewegung des Schiffes nötige Neigung aufgezwungen wird.
    2. Flossenantriebsmechanismus nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Antriebsmechanismus an zwei Lagerstellen (R1 und R2) schwenkbar am Wasserfahrzeug gelagert ist.
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