<Desc/Clms Page number 1>
Anordnung der Anschlussleitungen einer Starterbatterie
Im Patent Nr. 204901 wurde darauf hingewiesen, dass die in der Drehachse der Schwenkvorrichtung geführten Batteriekabel ein gewisses Stück frei axial geführt werden müssen, um die beim Schwenken der Batterie um 900 eintretende Torsion der Batteriekabel auf ein praktisch zulässiges Mass zu beschränken. In der Praxis kann dieser Bedingung nur schwer entsprochen werden, da die gesamte Wagenschaltung dies nicht leicht zulässt. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeit zu umgehen, indem man die Bauhöhe des Batteriekastens zur freien Führung der auf Verdrehung beanspruchten Batteriekabelstücke benutzt und gleichzeitig eine technisch brauchbare und leicht ausführbare Kabelführung schafft.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 den Vertikalschnitt durch die Schwenkvorrichtung entlang der Drehachse xxx, Fig. 2 den zugehörigen Horizontalschnitt durch die gleiche Einrichtung dar, wobei als charakteristisches Merkmal dieser Bauweise beide Lagerzapfen der Schwenkvorrichtung zum Kabeldurchgang benützt werden. Dagegen stellt Fig. 3 den analogen Vertikalschnitt und Fig. 4 den zugehörigen Horizontalschnitt einer andern Schwenkvorrichtung dar, bei der nur ein Drehzapfen zum Kabeldurchgang benützt wird und man mit einer kleineren Bauhöhe des Batteriekastens im Wagen auskommt. Fig. 5 stellt schliesslich den Vertikalschnitt durch den Anschluss der Polklemme an die Schwenkvorrichtung dar.
Selbst bei Grossbetrieben mit genormten Batteriekästensind letztere gewissen Ungenauigkeiten in der Ausführung unterworfen, so dass beim Batteriewechsel in allen Raumrichtungen Einstelldifferenzen der Batterie mit ihren Polkonen gegenüber den starren Einrichtungen des Fahrzeuges eintreten. Ferner ist zu berücksichtigen, dass die einzelnen Batterien nicht genau gleiches Gewicht besitzen, auf welches die Schwenkvorrichtung mit verschiedenen Durchbiegungen des langen Konsolträgers reagiert. Um diese Einstellungenauigkeiten zu berücksichtigen, müssen Toleranzen von : 5 mm berücksichtigt werden, denen durch die in Fig. 5 dargestellten Einzelheiten entsprochen wird. Da ferner die Lagerung der
EMI1.1
sche Baubilder aufzufassen, die lediglich das Prinzip der Kabelführung darstellen sollen.
In der durch Fig. 1 und 2 dargestellten Bauweise durchdringen die Batteriekabel l, 2 und 3 den oberen Lagerzapfen 5 des Stahlgussträgers 4, durchsetzen auch den unteren Lagerzapfen 6 und gehen dann radial zu vier Isolierrohren 7, 8, 9 und 10 wieder aufwärts zur Kabelanschlussklemme 11, in deren gebohrten Anguss sie eingelötet sind. Bevor das Kabel 3 in die Isolierrohre eintritt, gabelt sich dasselbe in zwei Teile, von denen je einer, die Isolierröhre 8 und 9 benützen, zur Kabelanschlussklemme 12 und 13 führt, da die Batterien meistens in zwei Teile geteilt sind, von denen jeder z. B. 12 Volt Spannung hat. Am Stahlgussträger 4 sind die Winkeleisen 15, 16 befestigt, die mit Hilfe der beiderseitigen Zugschienen 17 den Batteriekasten 18 mit den Zellen 19 tragen.
Die Batteriekabel durchlaufen somit vertikal fast die ganze Höhe H des Batteriekastens und steigen dann zu den Polklemmen auf ; die Länge L1 genügt aber immer, um die Torsion der Kabel beim Schwenken um 900 dauernd aufzunehmen. Oberhalb des Lagerzapfens 5 können die Batterien beliebig geführt werden, die Verbindung mit der Wagenbatterie bleibt verlässlich erhalten.
Die zweite in Fig. 3 und 4 dargestellte Bauweise unterscheidet sich von jener der Fig. 1 und 2 nur durch Teilung der Kabelführung in einen geradlinig verlaufenden, aus wirklichen flexiblen Kabeln bestehenden Teil 20, 21 und 22 und einem am Stahlgussträger 4 mit Hilfe der Isolierplatte 26 und den Isolierröhren 7, 8, 9 und 10 fest verlegten Teil. Die Kabel 20, 21 und 22 verlaufen nur lotrecht und sind unmittelbar in die Löthülse 23, 24 und 25 eingelötet, die über die massiven Leitungen 27,28 und 29 zu den
<Desc/Clms Page number 2>
Polklemmen 11-14 führen. Diese zweite Bauweise kommt mit einer kleineren Höhe H des verfügbaren Batteriekastens aus.
Die starre Leitungsführung erfordert eine nachgiebiger Bauweise der Polklemmen, die in Fig. 5 dargestellt ist. Polklemme 35 sitzt auf einem mit zwei Flügeln 31, 32 versehenen Metallkörper 33, der dann in die Löthulse 34 übergeht. Die Flügel 31, 32 sind in Schlitzen der Isolierrohre 7 vertikal verschiebbar und besitzen der Höhe und Seite nach das Spiel s, um die richtige Einstellung der Polklemme za ermöglichen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung der Anschlussleitungen einer Starterbatterie, die in einer aus dem Wagenkasten herausschwenkbaren Konsole eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass die durch eine Lagerbohrung (5)
EMI2.1
Konsoleandern Konsollager (6) und nach radialemAustritt aus der Drehachse (x xl) aufwärts zu den Polklemmen (11-14) der Starterbatterie (19) geführt und dort leitend befestigt sind, um innerhalb der Konsole bzw. des Wagenkastens eine ausreichende freie Torsionslänge der Anschlussleitungen zu gewinnen.