AT210195B - Vorrichtung zum Auslichten von Reihenkulturen - Google Patents

Vorrichtung zum Auslichten von Reihenkulturen

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AT210195B
AT210195B AT745358A AT745358A AT210195B AT 210195 B AT210195 B AT 210195B AT 745358 A AT745358 A AT 745358A AT 745358 A AT745358 A AT 745358A AT 210195 B AT210195 B AT 210195B
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AT
Austria
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plants
row
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protective
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Application number
AT745358A
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English (en)
Inventor
Claes Gunnar Mattson
Original Assignee
Claes Gunnar Mattson
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Auslichten von Reihenkulturen 
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Auslichten von Reihenkulturen mit rotierenden Werkzeugen, die schräg zur auszulichtenden Reihe gestellt sind und bei ihrer Vorwärtsbewegung in Richtung der Reihe durch den Bodenwiderstand angetrieben werden. Bekannte Vorrichtungen dieser Art verwenden als Werk- zeuge rotierende Scheiben mit Ausschnitten am Umfang, deren Länge die Zahl der stehenbleibenden
Pflanzen bestimmt. Um den Antrieb der Scheiben vom Boden aus sicherzustellen, ist es weiter bekannt, mit diesen Scheiben Armsterne zu verbinden, die tiefer in den Boden eingreifen und so die Rotation der
Scheiben sichern sollen.

   Es ist auch bekannt, zwei derartige Scheiben so schräg zueinander zu stellen, dass ihre Schneidkanten sich an der Arbeitsstelle berühren bzw. die Lücken zwischen diesen sich decken, wobei beide Scheiben miteinander gekuppelt sind. Vorrichtungen der erstgenannten Art haben den Nachteil, dass sie einseitig arbeiten und bei hartem Boden durch Bodenausbrüche leicht mehr Pflanzen vernichten, als zulässig ist. Geräte der zweiten Art ergeben keine zuverlässige Auslichtung der Pflanzen, da die Bewegungsrichtung der Scheiben in der Fahrrichtung nicht genau mit der Pflanzenreihe übereinstimmen wird. 



   Die Erfindung schafft eine einfache, wirksame und billige Vorrichtung zum Auslichten, die die Nachteile der bekannten vermeidet. Sie ist erfindungsgemäss so ausgebildet, dass sie aus zwei synchron rotierenden Werkzeugsternen besteht, deren Achsen entgegengesetzt zueinander zur Fahrtrichtung und zur
Waagerechten geneigt und selbst in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, dass die Werkzeuge auf einem Teil ihres Weges ineinandergreifen und sich beim Auslichten der Pflanzen in entgegengesetzter Richtung durch die Pflanzenrethe bewegen. Bei der Vorrichtung der Erfindung bewegen sich die Werkzeuge seitlich kurz aufeinander folgend in entgegengesetzten Richtungen durch die Pflanzenreihe hindurch.

   Durch die gegenläufige Bewegung wird das Ausbrechen grosser Erdschollen bei harten Böden vermieden und die Erde mit den zu entfernenden Pflanzen auf beide Seiten der Pflanzenreihe verteilt. 



   Die Vorrichtung der Erfindung eignet sich besonders für Hackgeräte mit Schutzscheiben, die beim Verhacken zwischen den Pflanzenreihen auf beiden Seiten der Pflanzenreihe am Boden abrollen und deren Achsen, von oben gesehen, gegen die Pflanzenreihe schräggestellt sind. 



   Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen :. Fig. 1 ein bekanntes Hackgerät, das sich besonders zur Anwendung der Erfindung eignet und Fig.   2 - 9   mehrere Ausführungsformen der Erfindung. 



   Das Hackgerät nach Fig. 1 besteht aus einem von den Rädern getragenen Gestell A mit einem Werkzeugträger B, an dem die die Werkzeuge D tragenden Arme C befestigt sind. Die Pflanzenreihen sind mit E bezeichnet. Zu beiden Seiten jeder Reihe laufen Scheiben   l,   die verhindern, dass die im Zwischenraum zwischen den Reihen E im Eingriff mit dem Boden stehenden Messer D die Pflanzen mit Erde überhäufen. 



  Die Schutzscheiben 1 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, zu der durch den Pfeil 2 in Fig. 1 und 2 angedeutetenFortbewegungsrichtung des Gerätes etwas   schräggestellt   und werden durch ihren Eingriff mit dem Boden in Drehung versetzt. Bei den in den übrigen Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen dienen die Scheiben 1 als Träger der Werkzeuge für das Auslichten der Pflanzenreihen. 



   Die Werkzeuge 3 sind an jeder Schutzscheibe 1 auf der der Reihe E zugekehrten, konvexen Seite der Schutzscheiben, jedoch im Abstand davon angebracht und liegen mit ihren bei der Arbeit wirksamen Schneiden 5 etwa in gleicher Höhe mit dem Umfang 6 der Scheiben 1 und im wesentlichen parallel zu dieser Kante, wie dies in Fig. 2 schematisch für eine Schutzscheibe angedeutet ist. Bei der Rotation der 

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Scheiben greifen die Werkzeuge dank ihres Abstandes längs des Umfanges der Scheiben 1 voneinander zahnradartig ineinander und bewegen sich gegenläufig durch die Pflanzenreihen, wie dies aus der Fig. 7 hervorgeht. 



   Die Werkzeuge 3 können verschiedene Formen haben. In der in   Fig. 3 dargestellten Ausführungsform'   bestehen die Werkzeuge 3 aus kreissegmentförmig gebogenen flachen Schienen, die an der Scheibe 1 mittels etwa radial zur Drehungsachse der Scheiben 1 sich erstreckender und in der Nähe von der Nabe 8 der Scheibe 1 durch Schrauben 10 befestigter Arme 9 festgemacht sind. Die in   Fig. 4 gezeigte Ausführungs-   form besitzt eine Platte 11, aus der halbkreisförmige Ausnehmungen 12 ausgestanzt sind, so dass ein Na- benteil 8 und mit diesem verbundene Randteile 13 zurückbleiben, welche die Werkzeuge bilden. Die Platte 11 ist mit der Schutzscheibe 1 verbunden.

   Die von den Randteilen 13 gebildeten Werkzeuge sind durch gebogene flache Schienen 14 verlängerbar, die an den Randteilen 13 in ihrer Längsrichtung ver- schiebbar angebracht und dadurch längs des Umfanges einstellbar sind. Die Schienen 14 sind mit der
Platte 11 durch   Schraub- und Schlitzverbindungen   15 oder in irgendeiner andern Weise verbunden. Um zu gewährleisten, dass die Scheiben 1 und somit die Werkzeuge 3 durch den Eingriff der Scheiben mit dem Boden in Drehung versetzt werden, ist die Scheibe 1 an ihrem Umfang zweckmässigerweise mit vorzugs- weise seitlich von der Scheibe abstehenden Vorsprüngen 16 versehen (Fig. 5 und 6). 



   In Fig. 7 und 8 bezeichnet 1 die beiden auf je einer Seite der Pflanzenreihe 4 auf dem Boden rollen- den Schutzscheiben und 3 die Werkzeuge, die an den an den Schutzscheiben 1 befestigten Armen 9 fest- sitzen. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, sind die Werkzeuge 3 in der Umfangsrichtung von einer Ausdehnung, die nur einen Bruchteil von dem beträgt, was dem erwünschten Abstand zwischen den nach dem Aus- lichten in der Reihe verbleibenden Pflanzengruppen entspricht. Dafür sind aber mehr Werkzeuge vorge- sehen und auf den beiden Schutzscheiben 1 in unveränderlicher gegenseitiger Winkellage zueinander ver- teilt, so dass genügend Pflanzen aus der Reihe entfernt werden.

   Man erreicht so wie bereits angegeben, dass die die Pflanzenreihe überquerenden Werkzeuge 3 die Erde, die von den Schutzscheiben in Abhängig- keit von der Schrägstellung der Schutzscheibenachsen zur Pflanzenreihe von dieser nach beiden Seiten weggeschoben wird, oder die Erde, die von den zwischen den Pflanzenreihen wirksamen Werkzeugen des
Hackgerätes bei der Pflanzenreihe aufgehäuft wird, in kleinen Mengen und abwechselnd von der einen und der andern Seite vor sich herschieben und somit ausgleichen. Die erforderliche, unveränderliche
Winkellage der Arbeitsglieder 3 untereinander auf den   beiden Schutzscheiben l   ist dadurch gewährleistet, dass diese Achsen, welche in einem gemeinsamen Tragglied   Ib   gelagert sind, an ihren einander nahege- legenen Enden durch Zahnräder 1c gekuppelt sind. 



   In der in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform sind die lediglich schematisch angedeuteten Werkezuge 3 in derselben Weise wie in Fig. 7 und 8 angeordnet, jedoch mit dem einzigen Unterschied, dass die sie tragenden Arme in der Form von Speichen von eigenen Achsen 3a ausgehen und mittels dieser Achsen in einem eigenen Tragglied gelagert sind, das in einigem Abstand hinter oder vor den Schutzscheiben 1 in demselben Arm des Hackgerätes zu befestigen ist, an welchem das Tragglied der Schutzscheiben befestigt   wird. In Fig.   9 sind die auf beiden Seiten der Pflanzenreihe fortbewegten Werkzeuge des Hackgerätes an- gedeutet und mit 20 bezeichnet.

   Wie in der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 müssen in der Ausführungsform gemäss Fig. 9 die um die eine und die andere der beiden, von oben gesehen, im Winkel zu- einander angeordneten Achsen 3a bei ihrem Abrollen gegen den Boden sich drehenden Werkzeuge 3 in ihren gegenseitigen Winkellagen um diese. Achsen einigermassen fixiert sein, um so bei der Drehung auf- einander zu folgen. Die hiezu nötige Kupplung kann in derselben Weise ausgeführt sein, wie dies für die
Achsen la in Fig. 7 gezeigt ist. Die Kupplung kann jedoch auch in anderer Weise ausgeführt sein. So ist es möglich, diese Kupplung dadurch zu erzielen, dass die die Werkzeuge 3 tragenden Arme oder Speichen 9 (Fig. 7 und. 8) auf der einen und der andern der im Winkel zueinander gelagerten Achsen mit hiezu genügend breiten Teilen ineinander kämmen.

   Ein für die Verhackungsarbeit und für die von den Werkzeugen stehengelassenen Pflanzen günstiger Ausgleich der Erde in der Pflanzenreihe lässt sich auch dann erreichen, wenn die Werkzeuge vor den Schutzscheiben auf den diese tragenden Armen des Hackgerätes befestigt werden. 



   Um die Wirkung der Werkzeuge 3 zu verbessern, können die Werkzeuge schräg zur Scheibe 1 gestellt werden. In vielen Fällen kann man die Schutzscheiben 1 weglassen und die aus den Werkzeugen 3 und deren Tragglied 9 bzw. 11 gebildete Vorrichtung auf den Achsen der Schutzscheiben oder einem ähnlichen Lagerglied drehbar lagern. 



   Bei Verwendung der Werkzeuge an einem Hackgerät mit Schutzscheiben, die schräg zur Pflanzenreihe gestellt sind, kann man zur Verbesserung der Vorrichtung die Freiheit in der Wahl der Schrägstellung zur Pflanzenreihe erhöhen und ein Verhacken nahe der Reihe ermöglichen, ohne dass dabei Erde weder über 

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 die von den Werkzeugen stehengelassenen Pflanzen gehäuft noch von der Pflanzenreihe entfernt wird, was ebenfalls unvorteilhaft ist. Die Verbesserungen sind anwendbar einerseits in dem bereits als möglich vor- ausgesetzten Fall, dass die Werkzeuge auf Armen sitzen, die ihrerseits auf den Schutzscheiben angebracht sind, anderseits auch in dem ebenfalls als möglich vorausgesetzten Fall, dass die Werkzeuge auf Armen oder Speichen sitzen, welche von eigenen Achsen getragen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Auslichten von Reihenkulturen, bestehend aus rotierenden, schräg zur Reihen- längsrichtung gestellten und durch den Bodenwiderstand angetriebenen Werkzeugen, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie aus zwei synchron rotierenden Werkzeugsternen (3,9) besteht, deren Achsen (la) ent- gegengesetzt zueinander zur Fahrtrichtung und zur Waagerechten geneigt und selbst in einem solchen Ab- stand voneinander angeordnet sind, dass die Werkzeuge auf einem Teil ihres Weges ineinandergreifen und sich beim Auslichten der Pflanzen in entgegengesetzter Richtung durch die Pflanzenreihe bewegen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugsterne an schalenförmig ausgebildeten und mit ihrer Wölbung einander zugekehrten kreisförmigen Blechkörper (1) befestigt sind, die zu beiden Seiten der Pflanzenreihe in den Boden eingreifen und die Werkzeugsterne antreiben.
    5 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Werkzeuge (3) in der Umfangsrichtung gemessen ein Bruchteil des gewünschten Abstandes zweier Pflanzen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (la) beider Werkzeugsterne in einem gemeinsamen Rohr (lb) gelagert und an den einander zugekehrten Enden durch Zahnräder (lc) miteinander gekuppelt sind.
AT745358A 1958-08-08 1958-10-27 Vorrichtung zum Auslichten von Reihenkulturen AT210195B (de)

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