AT209919B - Kühlmöbel, insbesondere mit im Kühlgutbehälter vorgesehenen Abstellrosten, einer Gemüseschale od. dgl. - Google Patents

Kühlmöbel, insbesondere mit im Kühlgutbehälter vorgesehenen Abstellrosten, einer Gemüseschale od. dgl.

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AT209919B
AT209919B AT369959A AT369959A AT209919B AT 209919 B AT209919 B AT 209919B AT 369959 A AT369959 A AT 369959A AT 369959 A AT369959 A AT 369959A AT 209919 B AT209919 B AT 209919B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


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    Kuhlmöbel,   insbesondere mit im Kühlgutbehälter vorgesehenen   Abstellrosten,   einer Gemüseschale od. dgl. 



     KUhlmöbel   dienen bekanntlich dem Zweck, die Tätigkeit von Fäulniserregern, Schimmelpilzen   od.   dgl. in Lebensmitteln durch Kälte zu hemmen. Diese Kälte unterbricht jedoch nur die Tätigkeit der Bakterien und Keime, tötet diese aber nicht ab. Ausserdem werden auch andere Krankheitskeime an den 
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 ist es daher zweckmässig, neben der Kühlung noch eine desinfizierende Wirkung im   Kühlgutbehälter   bzw. den Ablageflächen des Kühlschrankes hervorzurufen und insbesondere die Übertragung von Keimen durch die Unterlage auf die Lebensmittel durch Desinfektion zu verhindern. 



   Die bisher bekannten Desinfektionsmittel sind für den dauernden Gebrauch bei Lebensmitteln nicht geeignet. Eine solche Desinfizierung hat man auch deswegen für den normalen Gebrauch im Haushalt bisher nicht vorgesehen, weil die bisher für solche Zwecke bekannten Mittel nur für eine begrenzte Zeit in hinreichender Konzentration erhalten bleiben und das ständige Erneuern derselben einen zu grossen technischen Aufwand bedeutet. Versuche zur dauerhaften Desinfizierung sind bisher fehlgeschlagen. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einem   KUhlmöbe1,   das insbesondere einen KUhlgutbehälter mit Abstellrosten und einer GemUseschale enthält, bei dem der   Kühlgutbehälter   bzw. die Abstellroste, die GemUseschale usw. entweder aus Kunststoff bestehen oder mit einem Lackanstrich versehen sind, auf einfache Weise eine dauerhafte keimtötende Wirkung zu verleihen. 



   Erfindungsgemäss enthält der Kunststoff fUr diese Bauteile bzw. der Lackanstrich eine geringe Menge Carbaminsäure oder deren Salze. 
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 In diesen Kunstharzpressstoff lässt sich die Carbaminsäure oder deren Salze leicht bei der Herstellung zur Erzielung des beabsichtigten Effektes einbringen. Besteht jedoch der Kühlgutbehälter 2 aus Blech, so kann der gewünschte Effekt auch erzielt werden, wenn die Carbaminsäure im Lackanstrich der Innenseite des   Kühlgutbehälters   2 enthalten ist.

   Ebenso lassen sich die Abdeckung des Tiefkühlfaches 3, die insbesondere herausnehmbaren Abstellroste 4, die Abdeckplatte 5 und die ebenso zweckmässig auswechselbare Gemuseschale 6 keimtötend machen, wenn sie entweder aus Kunststoff bestehen, der die Carbaminsäure oder deren Salze enthält, oder wenn sie einen Lackanstrich aufweisen, der die Carbaminsäure oder deren Salze enthält. 



   Genau so lässt sich grundsätzlich an der Aussenfläche des Kühlschrankes 1 die beabsichtigte Wirkung erzielen, wenn dieser z. B. im Lackanstrich Carbaminsäure oder deren Salze aufweist. 



   Versuche haben ergeben, dass den so imprägnierten Teilen eine dauernde keim-und bakterientötende Wirkung zu eigen ist, obwohl dies bei der geringen Oberflächenkonzentration des beigefügten Mittels und dessen anscheinend zu erwartenden Konzentrationsabnahme nicht vorauszusehen war. Ferner wurde festgestellt, dass die erfindungsgemässen Desinfizierungsmittel vollkommener sind als die bisher   oubli-   

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   chen, da bisher keine Existenz von gegen diese resistenten Bakterienst mmen festgestellt werdenkonnte. 



  Auch sind erfindungsgemäss imprägnierte Gegenstände frei von Gerüchen und sonstigen Nebenwirkungen und fuhren nicht zu Hautreizungen od. dgl. Ausserdem lässt sich die so erzeugte desinfizierende Wirkung weder durch ein mehrtägiges Wasserbad noch durch ein mehrmaliges Behandeln mit Waschmitteln be- seitigen. 



  Für den erfindungsgemässen Zweck eignen sich beispielsweise auch Thiocarbaminsäure und Dithiocarbaminsäure oder deren Salze. Ihre Wirkung lässt sich aber noch steigern, wenn diese Substanzen akti- vierende Radikale wie die Äthyl-, Methyl- oder Phenylgruppe enthalten. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Carbaminsäure oder deren Salze am Stickstoffatom zwei einwertige Radikale enthält. 



  Neben diesen Stoffen eignen sich auch Metallsalze oder solchen entsprechende Salze einer Carbaminsäure wie z. B. Zink-, Cadmium-, Kupfer-, Eisen-, Ammonium-oder Natriumsalze oder deren Substitutionsprodukte für den vorgesehenen Zweck. 



  Der erstrebte Effekt der dauerhaften Desinfizierung tritt stets ein, wenn der Kunstharzpressstoff oder der Lackanstrich die Carbaminsäure oder deren Salze in einer Menge von etwa 2 Vol.-% zugefügt wird. 



  Da die Carbaminsäure und ihre Salze preiswerte handelsübliche Chemikalien sind, stellt ihre Verwendung keinen grossen technischen Aufwand dar. Nach bisherigen Feststellungen werden von dieser   
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 stoff bzw. der Lackanstrich eine geringe Menge Carbaminsäure bzw. deren Derivate oder deren Salze enthält.

Claims (1)

  1. 2. Ktiblmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite des Kuhlmöbels im Lackanstrich eine geringe Menge Carbaminsäure oder deren Salze enthält.
    3. Ktihlmöbel nach einem der AnsprUche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Thiocarbaminsäure oder DithiocarbaminsSure im Kunststoff bzw. Lackanstrich enthalten ist.
    - 4. Kuhlmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kunststoff bzw.
    Lackanstrich Carbaminsäure oder deren Salze enthalten sind, worin am Stickstoffatom Radikale wie die Äthyl-, Methyl- oder Phenylgruppe enthalten sind.
    5. Kuhlmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Carbaminsäure oder deren Salze am Stickstoffatom zwei einwertige Radikale enthält.
    6. Ktihlmöbel nach einem der AnsprUche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Kunststoff bzw.
    Lackanstrich Metallsalze oder solchen entsprechende Salze einer Carbaminsäure wie z. B. Zink-, Cadmium-, Kupfer-, Eisen-, Ammonium- oder Natriumsalze oder deren Substitutionsprodukte enthalten sind.
    7. KUhlmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Carbaminsäure oder deren Salze im Kunststoff bzw. Lackanstrich in einer Menge von etwa 2 Vol.-% enthalten ist.
AT369959A 1958-09-23 1959-05-19 Kühlmöbel, insbesondere mit im Kühlgutbehälter vorgesehenen Abstellrosten, einer Gemüseschale od. dgl. AT209919B (de)

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DEB34833U DE1779854U (de) 1958-09-23 1958-09-23 Kuehlmoebel, insbesondere mit im kuehlgutbehaelter vorgesehenen abstellrosten, einer gemueseschale od. dgl.

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AT369959A AT209919B (de) 1958-09-23 1959-05-19 Kühlmöbel, insbesondere mit im Kühlgutbehälter vorgesehenen Abstellrosten, einer Gemüseschale od. dgl.

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CH (1) CH383419A (de)
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DE956420C (de) * 1952-03-01 1957-01-17 Siemens Ag Viertelwellenlaengen-Transformator
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BE579665A (fr) 1959-10-01
CH383419A (de) 1964-10-31
FR1227149A (fr) 1960-08-18
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