CH358086A - Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Stickstoffverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Stickstoffverbindungen

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CH358086A
CH358086A CH358086DA CH358086A CH 358086 A CH358086 A CH 358086A CH 358086D A CH358086D A CH 358086DA CH 358086 A CH358086 A CH 358086A
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CH
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radical
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imino
cyclohexyl
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Jakob Dr Bindler
Ernst Dr Model
Robert Dr Zinkernagel
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Geigy Ag J R
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/04Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D233/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Stickstoffverbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Stickstoffverbindungen, die sich als wertvolle Schutzmittel gegen Mikroorganismen erwiesen haben.



   In den schweizerischen Patentschriften Nummern 350301 und 357402 ist die Herstellung und Verwendung neuer   2-Imino- 1,3 -di-N-heterocyclen    der Formel
EMI1.1     
 beschrieben. In dieser Formel stellen R1 einen lipophilen, aliphatischen Rest und R2 Wasserstoff oder einen niedermolekularen Alkylrest vor. A hat die Bedeutung eines den heterocyclischen Ring ergänzenden gesättigten Kohlenwasserstoffrestes, in welchem   a,      oder      a,y-Kohlenwasserstoffatome    mit den beiden Stickstoffatomen verbunden sind. Dieser zweiwertige Rest kann sowohl der aliphatischen wie der cycloaliphatischen Reihe angehören und ist vorwiegend eine acyclische oder monocyclische   Alkylen-    gruppe.



   Mit dem Ausdruck  lipophile Reste  werden solche Gruppen verstanden, welche die Fett- oder Öllöslichkeit erhöhen, das heisst in erster Linie gesättigte Kohlenwasserstoffreste mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen.



   Diese neuen   2-Imino-1,3-di-N-heterocyclen    sind wertvolle biocide Mittel, die sich durch ihre grosse Wirkungsbreite, besonders gute bakterizide, aber auch durch fungizide bzw. fungistatische Wirkung auszeichnen. Sie sind ebenfalls algicid gut wirksam.



  Die Mittel können für sich allein als Pulver, in Lösung oder in Dispersion oder in Mischung mit andern Stoffen, wie inerten Träger- oder Füllstoffen, Reinigungsmitteln, Salbengrundlagen, Cremen, andern bakterizid und fungizid wirksamen Substanzen usw. gebraucht werden und in den verschiedensten Applikationsgebieten als desinfizierende und antiseptische Mittel Verwendung finden.



   Bei der Weiterverarbeitung des Erfindungsgegenstandes wurde nun gefunden, dass   2-Imino-1 ,3-di-N-    heterocyclen der Formel
EMI1.2     
 worin R einen Cyclohexylrest darstellt und R1 und A die bereits weiter oben genannten Bedeutungen zukommen, ebenfalls wertvolle   biocide    Mittel sind.



   Diese Verbindungen werden erfindungsgemäss hergestellt aus Diaminen der Formel    R-NH-A-NH-R1 (11)    worin R, R1 und A die vorgenannten Bedeutungen haben, durch Einwirkung von Halogencyan unter solchen Bedingungen, dass Ringschluss zum 2-Imino  1 ,3-di-N-heteroring    eintritt.



   Als Verbindungen der Formel II kommen durch einen Cyclohexylrest und einen lipophilen aliphatischen Rest substituierte   a,P-    und   a,y-Diamino-    alkane und -cycloalkane in Betracht, beispielsweise   
N-Cyclohexyl-N'-decyl-1, 2-diaminoäthan,
N-Cyclohexyl-N'-dodecyl- 1 ,2-diaminoäthan,
N-Cyclohexyi-N'-tetradecyl- 1 ,2-diaminoäthan,       N-Cyclohexyl-N'-dodecyli 1,3-diaminopropan    und
N-Cyclohexyl-N'-dodecyl- 1   ,2-diaminocyclohexan.     



  Durch Behandlung mit Halogencyan erhält man daraus die entsprechenden 2-Imino-imidazolidine und 2-Iminohexahydropyrimidine.



   Verbindungen der Formel II erhält man beispielsweise aus den entsprechenden primär-sekundären Diaminen durch Behandlung mit lipophile Reste einführenden Mitteln. Als solche kommen in erster Linie höhermolekulare Alkylhalogenide in Frage, beispielsweise Alkylchloride oder Alkylbromide mit wenigstens 10 und vorzugsweise 12 bis 14 Kohlenstoffatomen im Alkylrest. Auch die Alkalisalze entsprechender Fettalkoholmonosulfate können verwendet werden. Es ist jedoch auch möglich, den Cyclohexylrest in zweiter Stelle einzuführen, indem man   cs,    bzw. a,y-Aminoalkohole, in welchen die Aminogruppe durch einen lipophilen aliphatischen Rest substituiert ist, mit Säuren, beispielsweise Salzsäure oder Schwefelsäure, verestert und mittels Cyclohexylamin die Estergruppe gegen die Cyclohexylaminogruppe austauscht.



   Die Umsetzung der   Diaminoalkan- bzw. -cyclo-    alkanverbindungen mit Halogencyan, als welches vor allem Chlorcyan und Bromcyan in Betracht kommt, erfolgt zweckmässig unter Bedingungen, wie sie bereits im Hauptpatent und im Schweizer Patent Nr. 350301 beschrieben sind. Desgleichen kann die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte nach den dort gemachten Angaben erfolgen.



   Die erfindungsgemäss hergestellten   2-Imino-1,3-    di-N-heterocyclen sind farblose bis schwach ge  färbte,    kristallisierte bis wachsartige, lichtbeständige Substanzen, die sich in Form ihrer Salze, z. B. als halogenwasserstoffsaure Salze, in Wasser sehr leicht lösen. Die Verbindungen finden Verwendung in den verschiedensten Applikationsgebieten, z. B. in der Human- und   Veterinärmedizin    als desinfizierende und antiseptische Mittel, da sie gute bis sehr gute Wirksamkeit gegen Staphylokokken, Coli-, Typhus-, Paratyphus- und Enteritisbazillen, sowie gegen pathogene Pilze, wie z. B. Ctenomyces interdigitalis, zeigen. Dank der guten Wasserlöslichkeit können die neuen Verbindungen mit Vorteil auch zur desinfizie renden und antiseptischen Ausrüstung von Textilien verwendet werden.

   Sie können ferner zur Raumdesinfektion dienen, beispielsweise in Form von Sprays. Ferner sind sie zur Desinfektion von Geräten und Gebrauchsgegenständen verwendbar und schliesslich können sie auch in der Kosmetik Verwendung finden, wozu sie z. B. zu Salben oder Cremen verarbeitet werden.



   In den folgenden Beispielen sind die Teile als Gewichtsteile verstanden, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden ausgedrückt. Gewichtsteile verhalten sich zu Volumteilen wie Kilogramm zu Liter.



   Beispiel 1    1- Cyclohexyl - 2 - imino -3- dodecyl-imidazolidin-    chlorhydrat.
EMI2.1     




   73 Teile   N-Cyclohexyl-N'-dodecyl- 1 ,2-diamino-      äthan vom Kp. 228-233" werden in 500 Teilen    Benzol gelöst. In diese Lösung leitet man bei Zimmertemperatur 14,5 Teile Chlorcyan ein. Das l-Cy  ciohexyl -2-imino-3-dodecyi-irnidazolidinchlorhydrat    scheidet sich als weisses Pulver aus. Es wird abgesaugt und aus Essigester umkristallisiert. Das gereinigte Produkt ist leicht wasserlöslich und schmilzt bei   15e-1520.   



   Analyse: Ber.: 11,310/0 N,   9, 55 /o      C1   
Gef.:   11,120/0    N,   9, 98  /o      C1   
Auf ähnliche Art lässt sich aus dem N-Cyclo  hexyl-N'-tetradecyl-1      ,2-diaminoäthan    vom   Kp. 0.08      178-182"    mit Bromcyan das l-Cyclohexyl-2-imino3-tetradecyl-imidazolidin-bromhydrat vom Smp. 148 bis   151"    herstellen.



   Die Ausgangsprodukte N-Cyclohexyl-N'-dodecyl  bzw. -tetradecyl-1 ,2-diaminoäthane    werden z. B. aus    N-(fl-Hydroxy-äthyl)-dodecyl- bzw. -tetradecyl-amin    durch Verestern mit Schwefelsäure und Kondensation mit Cyclohexylamin erhalten.



   Die beiden Imidazolidinderivate zeigen sehr gute bakterizide und fungizide Wirkung und können daher als Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln verwendet werden. Sie sind z. B. wirksam gegen die Bakterien Staphylokokkus aureus, Staphylokokkus albus, Escheria coli und den pathogenen Pilz C. interdigitalis.



   Beispiel 2    1-Cyclohexyl-2-imino-3-dodecyl-hexahydropyri-    midin-bromhydrat.
EMI2.2     




   40 Teile N-Cyclohexyl-N'-dodecyl- 1,3-diaminopropan vom   Kp. 0.08      l82l860 werden    in 250 Teilen Chlorbenzol zum Sieden erhitzt. Bei Siedetemperatur wird dann während drei Stunden eine Lösung von 13 Teilen Bromcyan in 85 Teilen Chlorbenzol zugetropft. Nach dem Zutropfen wird unter Rühren noch eine halbe Stunde bei Siedetemperatur gehalten, hierauf das Reaktionsgemisch von wenig Unlöslichem geklärt und das Chlorbenzol im Vakuum abdestilliert. Der braune harzige Rückstand wird in 100 Teilen warmem Benzol gelöst und die Lösung mit Petroläther versetzt. Das l-Cyclohexyl-2-imino-3dodecyl-hexahydro-imidazolidin-bromhydrat scheidet  sich dabei ab, wird dann abfiltriert und aus 150 Teilen Aceton umkristallisiert. Der Schmelzpunkt des reinen Produktes beträgt   8890o.   



   Analyse: Ber.:   9,77 0/    N,   18,60/0    Br
Gef.:   9,550/MN,    19,00/0 Br
Auf ähnliche Art lässt sich aus N-Cyclohexyl-N'dodecyl-l,2-diaminocyclohexan vom   Kp. 13    256 bis 2620 und Chlorcyan das l-Cyclohexyl-2-imino-3   dodecyl -4,5 - tetramethylenimdazolidin -chlorhydrat    herstellen. Smp.   174-175".   



   Die Produkte sind klar wasserlöslich und können dank ihrer guten bakteriziden und algiziden Eigenschaften als Wirkstoffe in antiseptischen Mitteln verwendet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Imino-1,3-di-N- heterocyclen der Formel EMI3.1 worin R einen Cyclohexylrest, R1 einen lipophilen aliphatischen Rest und A einen an a,fl- oder a,y- Kohlenstoffatomen mit den beiden N-Atomen verbundenen Kohlenwasserstoffrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Diaminoverbindung der Formel R-NH-A-NH-R, (11) worin R, R, und A die oben angegebenen Bedeutungen haben, Halogencyan unter solchen Bedingungen einwirken lässt, dass Ringschluss zum 2-Imino- 1 ,3-di- N-heteroring eintrifft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsprodukt eine Diaminoverbindung der Formel II verwendet, in welcher A einen gesättigten, aliphatischen oder cycloaliphatischen Rest bedeutet, welcher an a"B- Kohlenstoffatomen mit den Stickstoffatomen verbunden ist.
    2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsprodukt ein Diamin der Formel II verwendet, in welcher R1 einen gesättigten Alkylrest mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    3. Verfahren gemäss Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsprodukt ein Diamin der Formel II verwendet, in welcher A einen Äthylen-, Trimethylen- oder 1,2 Cyclohexylenrest bedeutet.
CH358086D 1957-11-25 1957-11-25 Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Stickstoffverbindungen CH358086A (de)

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