AT209766B - Visiervorrichtung für Gewehrgranaten - Google Patents
Visiervorrichtung für GewehrgranatenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Visiervorrichtung für Gewehrgranaten Die Erfindung betrifft eineVisiervorrichtung fur den Abschuss von Gewehrgranaten odeJ : ähnl1chen Ge- schossen. Für den Einsatz gegen unterschiedliche Ziele gibt es unterschiedliche Arten von Gewehrgranaten. de- ren Gewichte und ballistische Eigenschaften sehr verschieden sind. Der Abschuss solcher Granaten erfolgt i gewöhnlich mit einem auf das Gewehr aufzusetzenden Schiessbecher, der mit einem Vielfachvl. s1eI ver- sehen ist, das zur Verwendungsmöglichkeit für unterschiedliche Arten von Granaten mehrere Visiermar- kenreihen aufweist. die den Gebrauch erschweren und Irrtümer verursachen können. Die am Scbiessbecher angebrachte Visiervorrichtung unterliegt überdies der Gefahr einer Beschadigung. wcnn man mit dem Ge- EMI1.1 Durchan einer sonstigen Abschussmuffe fUrGewehrgranaten angebrachten Vieifachvisiere wird ferner die ungleiehe Gewichtsverteilung des Gewehrs beim Abschuss noch erhöht. DieVisiervorrichtung gemäss derErfindung vermeidet diese Nachteile. Sie besteht aus einem vor dem Abschuss am Geschoss anzubringenden Visieraufsatz, der sich nach dem Abschuss selbsttätig vom Geschoss löst und vor Gebrauch in dem hohlen Leitwerkschwanz des Geschosses untergebracht ist. In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l einen Längsschnitt durch das hintere Ende eines Geschosses mit dem darin untergebrachten Visieraufsatz und der Vortriebsladung, Fig. 2 eine Seitenansicht des Leitwerks des Geschosses mit dem aufgesetzten Visieraufsatz EMI1.2 Der dargestellte Visieraufsatz wird in der Weise verwendet, dass der Schütze den der geschätzten Entfernung entsprechenden Visierausschnitt mit der Oberkante des grössten Geschossumfangs und dem Ziel in eine Linie bringt. Der Aufsatz besteht aus einer Visierleiste 1, vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff mit mehreren Ausschnitten 2, die verschiedenen Schussweiten entsprechen. Bei transparentem Ma- terial können statt der Ausschnitte auch aufgetragene oder eingeschnittene Marken für die einzelnen Schussweiten vorgesehen sein. Auf der Vorderseite der Visierleiste befindet sich eine aus zwei vorstehenden elastischen Zungen 3 bestehende Klemmvorrichtung, mit der die Visierleiste von hinten auf einen der Leitwerkflügel 4 einer Gewehrgranate aufgesetzt werden kann. Das Leitwerk kann ebenfalls aus Kunststoff bestehen und ist auf dem hinteren Ende des rohrförmigen Schwanzes 5 des Geschosses befestigt. Die richtige Stellung der Visierletste auf dem Flügel 4 wird durch einen Anschlag 6 bestimmt, der über den beiden Klemmzungen 3 an der dem Geschoss zugekehrten Seite der Visieileiste angeordnet ist und von oben her am Leitwerkflu- gel 4 anliegt, wenn die Visierleiste ihre richtige Lage an dem Geschoss einnimmt. Beim Transport oder während der Lagerung des Geschosses befindet sich die Visicrlelste gemäss Fig. 1 in dem hohlenSchwanz5 desGeschosses, der nach hinten durch einen die Vortriebsladung 8 enthaltenden Stöpsel 7 abgeschlossen ist. Zum Abschuss muss der Schütze diesen Stöpsel vom Schwanz abnehmen, da- EMI1.3 nimmt dabei auch die für dieses Geschoss bestimmte Visierleiste aus dem Schwanz, in dem die Leiste bis zum Gebrauch geschützt untergebracht ist. Irgendein Irrtum ist daher ausgeschlossen. Die Verklemmung der Visterleiste am Leitwerkfiügel bringt es mit sich. dass die Leiste nach dem Abschuss infolge der Geschossbeschleunigung und des Luftwiderstandes wenige Schritte von dem Schlltzenent- fernt von dem Geschoss abfallt. NatUrlich kann die Befestigung der Visierleiste am Geschoss auch auf an- <Desc/Clms Page number 2> dere Weise erfolgen. Ist das Leitwerk beispielsweise mit einem auf den Flügeln sitzenden Ring versehen, so kann die Visierleiste auch an diesem Ring angebracht werden. Die Visiervorrichtung nach der Erfindung, ist bei den verschiedensten Geschossen anwendbar, so auch bei auf Pistolen aufsetzbaren Geschossen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Visiervorrichtung für Gewehrgranaten, dadurch gekennzeichnet, dass die Visiervorrlchtung aus einem vor dem Abschuss am Geschoss anzubringenden Visieraufsatz (1) besteht, der sich nach dem Abschuss selbsttätig vom Geschoss löst und vor Gebrauch in dem hohlen Leitwetkschwanz (5) des Geschosses untergebracht ist.
Claims (1)
- 2. Visiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Visieraufsatz aus einer mit einem oder mehreren Visierausschnitten (2) versehenen Visierleiste (1) besteht, die an einem Leitwerkflugel (4) des Geschosses verklemmbar ist.3. Visiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Visierleiste (1) auf ihrer Vorderseite zwet elastische Klemmzungen (3) aufweist, die einen Flügel (4) des Leitwerks von hinten her umgreifen.4. Visiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichner, dass die Vislerleiste (1) auf ihrer Vor- EMI2.1 Klemmzungenstellung an der Oberkante des Leitwerkfiügels (4) abstützt.5. Visiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die VI. s1erleLste (1) einschliesslich der an ihr vorgesehenen Befestigungsmittel (3, 6) aus einem Stück besteht und vorzugsweise aus transparentem Kunststoff hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209766X | 1958-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT209766B true AT209766B (de) | 1960-06-25 |
Family
ID=4446643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT54859A AT209766B (de) | 1958-02-20 | 1959-01-26 | Visiervorrichtung für Gewehrgranaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT209766B (de) |
-
1959
- 1959-01-26 AT AT54859A patent/AT209766B/de active
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