AT209397B - Stützisolator - Google Patents
StützisolatorInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Stützisolator Bei Stützisolatoren mit einem Isolierkörper aus Keramik ist es bekannt, die Armaturen zur Befesti- gung des Stützisolators selbst und zur Leitungsbefestigung, soweit es ihr fester Sitz erforderlich macht, in den Keramikkörper zu versenken und mit diesem durch Kitten, Kleben oder Eingiessen zu verbinden. Un- ter der Voraussetzung, dass diese Verbindungen zwischen Metallarmatur und Isolator den auftretenden Kräften gewachsen sind, werden bei diesen bekannten Isolatoren die Biegemomente bei Auftreten einer Umbruchskraft vom Isolierkörper aufgenommen. Es ist weiters bekannt, für Stützisolatoren Isolierkörper aus giessbarem Kunststoff zu verwenden und die Armaturen zur Befestigung des Stützisolators selbst und zur Befestigung der Leitungen oder Leitungsschienen bei der Herstellung des Isolators miteinzugiessen. Diese Armaturen ragen dabei ebenfalls soweit in den Isolierkörper hinein, als es für ihre eigene sichere Verankerung notwendig ist. Es ist somit der grundsätzliche Aufbau, wie er sich bei Stützisolatoren mit einem Isolierkörper aus Keramik, z. B. Por- zellan, eingebürgert hat, praktisch beibehalten worden. Bei dieser Bauweise eines Stiltzisolators aus giessbarem Kunststoff werden ebenso wie bei Porzellanisolatoren die am Isolator angreifenden Umbruchskräfte praktisch ausschliesslich vom Isolierkörper aufgenommen. Gegenstand der Erfindung ist ein StUtzisolator mit einem Isolierkörper aus giessbarem Kunststoff, bei dem die durch die Verwendung eines giessbaren Kunststoffes gegebenen Möglichkeiten besser ausgenützt sind. Erfindungsgemäss ist ein sich vom befestigungsseitigen Ende des Isolators in sein Inneres wenigstens bis zur halben Bauhöhe erstreckender Metallkern eingegossen, dessen Biegefestigkeit gegenüber jener des Isolierkörpers so gross ist, dass die von einer Umbruchskraft hervorgerufenen Biegemomente zum überwiegenden Teil vom Kern aufgenommen werden. Unter Zugrundelegung gleicher Umbruchsfestigkeit kann ein erfindungsgemässer Stützisolator somit kleiner und leichter ausgeführt werden und beansprucht beim Einbau weniger Platz als die bisher bekannten Isolatoren aus giessbarem Kunststoff. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. 1 ist der Isolierkörper aus giessbarem Kunststoff, insbesondere Kunstharz, z. B. Polyester- oder Äthoxylinharz. In diesen ist ein Me- tallkern 2 eingegossen, der sich von dem der Befestigung dienenden Ende des Isolators, das bei der im vorliegenden Fall gewählten Anordnung das untere Ende ist, in sein Inneres wenigstens bis zu halber Bauhöhe erstreckt. Dieser Kern ist vorteilhaft ein zapfen-oder säulenförmiger massiver Metallkörper, insbesondere Stahlkörper, dessen Biegefestigkeit gegenüber jener des Isolierkörpers 1 so gross ist, dass die von einer Umbruchskraft hervorgerufenen Biegemomente zum überwiegenden Teil vom Kern 2 aufgenommen werden. Der Metallkern 2 besteht mit dem Sockel 3 des Isolators aus einem Stück oder kann auch mit einem sonstigen beliebig geformten Sockel fest verbunden sein. 4 ist eine Bohrung zur Befestigung des Stützisolators. Die Armatur 5 am andern, oberen Ende des Isolators dient zur Befestigung der Leitung oder Leitungsschienen mittels der Bohrungen 6 und 7. Der Kern 2 erstreckt sich über die halbe Bauhöhe vorteilhaft soweit gegen die Armatur 5, dass zwischen Kern 2 und der Verankerung 8 der Armatur 5 im wesentlichen nur der für die Isolation der elektrischen Leitungen erforderliche und von der Isoliermasse des Isolierkörpers ausgefüllte Abstand a gewahrt ist. Bei Auftreten einer Umbruchskraft in Richtung des Pfeiles 9 werden die von dieser Kraft hervorgerufenen Biegemomente praktisch zur Gänze vom Kern 2 aufgenommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Sttitzisolator mit einem Isolierkörper aus giessbarem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich vom befestigungsseitigen Ende des Isolators in sein Inneres wenigstens bis zur halben Bauhöhe erstreckender Metallkern (2) eingegossen ist, dessen Biegefestigkeit gegenüber jener des Isolierkörpers (1) so gross ist, dass die von einer Umbruchskraft hervorgerufenen Biegemomente zum überwiegenden Teil vom Kern aufgenommen werden.2. Stützisolator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) im Inneren des Isolators ein zapfen-oder säulenförmiger massiver Metallkörper, insbesondere Stahlkörper, ist, der sich soweit über die halbe Bauhöhe des Isolators gegen die Armatur (5) an seinem andern Ende erstreckt, dass im wesentlichen nur der für eine Isolation erforderliche und von der Gussmasse erfüllt Abstand (a) zwischen Armatur und Kern gewahrt ist.3. Stützisolator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2) selbst als Sockel des Stützisolators ausgebildet oder mit einem Sockel fest verbunden ist.
Priority Applications (1)
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| AT80757A AT209397B (de) | 1957-02-07 | 1957-02-07 | Stützisolator |
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| AT209397B true AT209397B (de) | 1960-06-10 |
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| AT (1) | AT209397B (de) |
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1957
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