AT213029B - Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen - Google Patents

Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen

Info

Publication number
AT213029B
AT213029B AT175359A AT175359A AT213029B AT 213029 B AT213029 B AT 213029B AT 175359 A AT175359 A AT 175359A AT 175359 A AT175359 A AT 175359A AT 213029 B AT213029 B AT 213029B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure zone
reinforcement according
sheet metal
metal body
tension member
Prior art date
Application number
AT175359A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dipl Ing Dipl Ing Gessner
Original Assignee
Max Dipl Ing Dipl Ing Gessner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Dipl Ing Dipl Ing Gessner filed Critical Max Dipl Ing Dipl Ing Gessner
Priority to AT175359A priority Critical patent/AT213029B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT213029B publication Critical patent/AT213029B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Armierung für   Stahlbeton-und Spannbetonkonstruktionen   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Armierung für Stahl-oder Spannbetonkonstruktionen, bestehend aus Zuggliedem, wie Drähten, Stäben od. dgl., und an diesen angeschlossene. Schubkräfte übertragende Glieder, die sich in die Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes erstrecken, unter Verwendung von Stiften, die quer zu der Erstreckung der Zugglieder einsteckbar sind. 



   Bügel'zur Armierung, die einen Längsstab unterfassen und durch Stifte, Keile und/oder Ösen gegen ein Ablösen vom Lenkstab gesichert werden sollen, sind bekannt. Diese. Bügel sind jedoch nicht mit einem Lenkstab schwenkfest verbunden. Auch besteht bei bekannten Bügelverbindungen die Gefahr, dass bei ungünstiger Belastung sich die Verbindung und Sicherung lockert bzw. löst. 



   Es wurde vorgeschlagen, eine Bewehrung für   Stahlbeton-und Spannbetonkonstruktionen   zu verwenden, die aus einem Zugglied, gebildet aus einem oder mehreren Stäben, Drähten od. dgl. und an dem   Zugglied kraftschlüssig angeschlossenen. sich   quer zu ihm in die Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes erstreckenden Stäben, Drähten   od. dgl.   besteht. 



   Nach dieser Anweisung wurde vorgeschlagen, die kraftschlüssigen Verbindungen durch Umwickeln der unteren Enden der sich in die Druckzone erstreckenden Glieder um die Zugglieder oder   durch Anklemmen   zu erreichen. Die vorliegende Erfindung gibt die Anweisung, wie man die sich in die Druckzone des Tragwerkes erstreckenden Glieder mit dem oder den Zuggliedern durch Steckverbindungen erzielen kann. 



   Die Erfindung lehrt, dass jedes Schubkräfte übertragende Glied an seinem in die Druckzone ragenden Ende geschlossen und seine andern Enden abgebogen (bzw. abgekröpft) sind und die mit ihnen kraftschlüssig zu verbindenden Glieder, wie Zugglieder oder sie umfassende Glieder, Öffnungen aufweisen, durch die die gekröpften freien Enden   der Bügel hindurchsteckbar und   durch je einen Stift gegen Herausfallen und Verschieben sicherbar sind. 



   Die Erfindung wird an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele schematisch erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. 



   Es zeigen   : Fig. 1   eine Aufsicht auf ein eine Aussparung aufweisendes Blech, das durch Biegen dach" artige Gestalt erhält, Fig. 2 eine Seitenansicht der Verbindungsstelle eines aus einem Rundstab bestehenden Zuggliedes mit einem sich in die Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes erstreckenden Bügel, die durch das reiterartig Blech nach Fig. 1 und einen Stift miteinander vereinigt sind, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 eine Aufsicht auf einen schlaufenartigen Bügel, dessen Enden abgebogen und wellenförmig verformt sind, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt durch ein aus einem Blechkörper gebildetes Zugglied, dessen Mittelsteg Öffnungen zum Hindurchstecken von sich in die Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes erstreckenden Mitteln aufweist mit 
 EMI1.1 
 führungsbeispiel nach Fig. 6, Fig.

   8 einen Schnitt durch ein aus einem einteiligen Blechkörper gebildetes Zugglied, ähnlich dem nach den Fig. 6 und 7, Fig. 8a   einenTeilschnitt   durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8, geschnitten nach der Linie E-F, Fig. 9 einen Schnitt durch ein aus einem T-Walzprofil gebildetes Zugglied, das mit einem sich in die Druckzoneerstreckenden Mittel verbunden ist, Fig. 9a eine perspektivische Ansicht des einen Endes eines sich in die Druckzone des Tragwerkes erstreckenden Mittels, das eine Öffnung des Zuggliedes durchgreift. 



   Ein der Verbindung eines Zuggliedes, Rundstabes 1 mit einem schlaufenförmigen Bügel 2 dienender Reiter 3 wird aus einem Blech 4 hergestellt, das eine Aussparung 5 aufweist. Im Bereich der vier Ecken der Aussparung 5 sind Ausbuchtungen 6 gebildet, die dem Querschnitt der Bügel 2 angepasst sind. Durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Abbiegen des Bleches 4 um die Achse 7 wird der dachförmige Reiter 3 (s. Fig. 2) gebildet. Sollen die Teile 1 und 2 miteinander verbunden werden, so setzt man die Bügel 2 über das Zugglied   1,   wobei die unteren Enden 8 der Bügel 2 unterhalb der unteren Kante des Zuggliedes l liegen und führt die Bügel 2 mit dem Zugglied 1 in die Aussparung 5 des Reiters 3 ein, bis sich die Enden 8 in die entsprechenden Ausnehmungen 6 einlegen und drückt dann das Zugglied 1 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung.

   Nun wird quer zur Erstreckungsrichtung des Zuggliedes 1 je Reiter ein Stift 9 eingeschoben, der die Teile 1, 2,3 und 8 gegeneinander festlegt. 



   Weist das Zugglied einen senkrecht stehenden Mittelsteg auf, so kann man die sich in die Druckzone des Tragwerkes erstreckenden Bügel 10 schlaufenartig gestalten und ihre beiden Enden 11 in der Ebene der Schlaufe abbiegen und mit je einer Welle 12 versehen, wobei es zweckmässig ist, die eine Welle 12 nach der einen, die andere Welle 12 nach der andern Seite ragen zu lassen. Man kann dann das eine Bügelende von der einen'Seite des Mittelsteges, das andere   Bügelende von   der andern Seite des Mittelsteges in je eine im Mittelsteg vorgesehene Öffnung einschieben und das Herausziehen der Bügelenden aus den Öffnungen durch Einschieben je eines Stiftes verhindern. 



   Fig. 6 zeigt ein aus einem zweiteiligen Blechkörper 13,14 gebildetes Zugglied, die je zwei Wände 15, 16 aufweisen, die aneinander gelegt, ein Verbinden der Blechkörper 13, 14, beispielsweise durch Bügel nach den Fig. 4 und 5 gestatten. Die Blechkörper bilden je eine zur Druckzone des Tragwerkes hin offene Rinne 17 bzw. 18. Da   jede Wandfläche 15,   16 mit Abstand voneinander angeordnete, schlitzartige Öffnungen 19 aufweist, kann man beispielsweise den Bügel nach den Fig. 4 und 5, nachdem die Flächen 15,16 aneinander liegen, mit ihren Enden durch die Schlitze 19 hindurchstecken und durch je einen Stift 20 gegenüber dem Blechkörper sichern. 



     An Stelle eineszweiteiligenBlechkörpers13, 14 kann man auch einen einteiligen Blechkörper21   vorsehen, der so gestaltet ist, dass er zwei zur Druckzone hin offene Rinnen 22,23 und eine der Druckzone abgewendete Rille 24 bildet. Die beiden den Mittelsteg bildenden Wände 25, 26 sind mit zweckmässigerweise in gleicher Höhe verlaufenden, den Öffnungen 19 entsprechenden Öffnungen 27 versehen, durch die die entsprechend längeren Enden   11'bzw.   Wellen 12'hindurchgesteckt und durch einen Stift   20'ges-   chert werden. 



   An Stelle eines Blechkörpers kann man als Zugglied auch   einenWalzkörper, beispielsweise einT-Pro-   fil 29 vorsehen, das schlitzartige Öffnungen 30 enthält, durch die die Wellen 12 der Bügel 10 hindurchgesteckt und durch Stifte 20 od. dgl. festgelegt werden. 



   Wenn man beispielsweise Blechkörper nach den Fig. 6 und 8 als Zugglieder verwendet, muss man die Dicke der Blechkörper den auftretenden Beanspruchungen entsprechend wählen, also   Blechkörperverschie-   dener Dicke zur Verfügung haben. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.   Armierung für   Stahl-oder Spannbetonkonstruktionen,   bestehend aus Zuggliedern, wie Drähten, Stäben od. dgl., und an diesen angeschlossene, Schubkräfte übertragende Glieder, die sich in die Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes erstrecken, unter Verwendung von Stiften, die quer zu der Erstreckung der Zugglieder einsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schubkräfte übertragende Glied (2, 10) an seinem in die Druckzone ragenden Ende geschlossen und seine andern Enden   (8 ;   11 ; 12) abgebogen (bzw. abgekröpft) sind und die mit ihnen kraftschlüssig zu verbindenden Glieder, wie Zugglieder (l ; 13,   14 ;   21) oder sie umfassende Glieder   (4),   Öffnungen (5, 6 ; 19 ; 27 ;

   30) aufweisen, durch die die gekröpften freien Enden der Bügel hindurchsteckbar und durch je einen Stift   (9 ;   20) gegen Herausfallen und Verschieben sicherbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Armierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zugglied und jedes mit diesem in Verbindung stehende, sich quer zu diesem erstreckende Glied von einem dachartigen, eine Aussparung (5) EMI2.1 des Tragwerkes erstreckende Glied aus einem schlaufenartigen Bügel (2) besteht, dessen Enden quer zur Bügelebene abgebogen sind und jedes der Enden (11, 12) ineinmit einem Zugglied in Verbindung stehendes Haltemittel eingreift.
    4. Armierung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Bügel zusätzlich so abgebogen sind, dass sie sich in Richtung auf die Druckzone des Tragwerkes erstrecken.
    5. Armierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied aus einem, einen Mittelsteg aufweisenden, profilierten Blechkörper, Walzprofil od. dgl. (21) besteht, der zur Festlegung der sich in die Druckzone des zu erstellenden Trägers erstreckenden Gliedes Schlitze (27) aufweist, durch die Tei- <Desc/Clms Page number 3> le der Glieder (10) hindurchfassen, die durch einen oder mehrere Stifte (20) gegen Herausziehen gesichert sind.
    6. Armierung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes sich in die Druckzone erstreckende Glied aus einem schlaufenförmigen Bügel (10) besteht, dessen Schenkelenden (12) abgebogen und wellig verformt sind.
    7. Armierung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechkörper derart verformt ist, dass er zwei zur Druckzone des zu erstellenden Tragwerkes hin offene Rinnen (17, 18 ; 22, 23) aufweist.
    8. Armierung nach den Ansprüchen 1,5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechkörper aus zwei gleichen Teilen (13,14) besteht, die längs einer ebenen Fläche aneinander liegen.
    9. Armierung nach den Ansprüchen 1,5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechkörper zwischen den Rinnen (22, 23) einen nach der der Druckzone des Tragwerkes abgewendeten Seite hin offenen Hohlraum (24) umschliesst.
AT175359A 1959-03-05 1959-03-05 Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen AT213029B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT175359A AT213029B (de) 1959-03-05 1959-03-05 Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT175359A AT213029B (de) 1959-03-05 1959-03-05 Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT213029B true AT213029B (de) 1961-01-25

Family

ID=3520254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT175359A AT213029B (de) 1959-03-05 1959-03-05 Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT213029B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4385745A (en) * 1981-04-29 1983-05-31 The Burke Company Rebar-connected support means for concrete form panels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4385745A (en) * 1981-04-29 1983-05-31 The Burke Company Rebar-connected support means for concrete form panels

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3207629C2 (de) Kettenschloß für Gliederketten
DE2060868A1 (de) Flexible Kupplung
AT213029B (de) Armierung für Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen
DE2633801C2 (de) Biegsamer Schlauch
DE3011345C2 (de) Verbindung von Rohren mit Randbereichen von Blechen o.dgl. flächigen Bauteilen
DE202014105649U1 (de) Anschlussvorrichtung für eine endseitige Verbindung einer Zugfeder
DE2408360B2 (de) Aus Steg und Flansch bestehende Stahlgliederkante für Ski
DE520481C (de) Abstandhalter fuer die Eiseneinlagen von Eisenbetonbauten
DE2741530C2 (de) Verzugmatte für den Grubenausbau mit hoher Nachgiebigkeit und zugfester Verbindung
DE661062C (de) Huelsenklammer zum Verbinden der Enden von Metallbandumreifungen
DE3406020C1 (de) Bettischplatte für einen Krankenhausnachttisch
DE2125332C3 (de) Steigbügel
DE69405918T2 (de) Mauerwerksanker
DE2114413C3 (de) Stelze für ein Stützglied
CH224384A (de) Bewehrungsdraht.
AT308600B (de) Kunststoffski
AT114914B (de) Drahtbrücke mit Federstützen für Fahrradsattelgestelle.
DE2065276C3 (de) Längsstrahlende Antenne mit einem Längsträger und darauf angeordneten Antenne nelementen
DE102019113690A1 (de) Spannvorrichtung für ein Transparent sowie Haltevorrichtung für eine derartige Spannvorrichtung
DE565620C (de) Horizontal angeordnete isolierende Abspannung mit aufrecht stehenden OElbad-Isolatoren
DE1186699B (de) Blockkette
DE1659141A1 (de) Balkenfoermiges Montageteil mit Buegelbewehrung fuer Betondecken
CH581761A5 (en) Plastics spacer for concrete reinforcing bars - has column with radial ribs with concave seat for bars
AT290047B (de) Abknickgelenk für den Schirmstock
DE1759968A1 (de) Bewehrungsstab