AT208614B - Meßinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala laufendem Instrumentenzeiger - Google Patents

Meßinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala laufendem Instrumentenzeiger

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AT208614B
AT208614B AT194858A AT194858A AT208614B AT 208614 B AT208614 B AT 208614B AT 194858 A AT194858 A AT 194858A AT 194858 A AT194858 A AT 194858A AT 208614 B AT208614 B AT 208614B
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Konrad Dipl Ing Dr Burg
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Konrad Dipl Ing Dr Burg
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  Messinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala laufendem Instrumentenzeiger 
Die Erfindung betrifft ein Messinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala lau- fendem Instrumentenzeiger und einem von diesem durch einen Anschlag mitgenommenen, mittels Griff- knopf von Hand verdrehbaren Schleppzeiger (Maximalanzeiger). Im Gegensatz zu   Messinstrumenten   mit ähnlichen   Schleppzeigern,   die nicht in einer Flüssigkeit laufen, besteht bei Messinstrumenten mit Brems-   flüssigkeitsfüllung   die Schwierigkeit, dass diese Flüssigkeit durch die Bewegung des   Instrumentenzeigers   in gewissem Ausmasse in die Bewegung mitgenommen wird und diese Bewegung auch beibehalt, nachdem der Instrumentenzeiger bereits zum Stillstand gekommen ist.

   Dadurch kann aber die Einstellung des sehr leicht drehbaren Schleppzeigers verändert werden, so dass die richtige Funktion des Schleppzeigers als
Maximalanzeiger nicht gewährleistet ist. 



   Beim Messinstrument nach der Erfindung ist dieser Überstand vermieden und zwar dadurch, dass zwischen dem Instrumentenzeiger und dem Schleppzeiger eine durchsichtige Scheibe ruhend angebracht ist, welche die vom Instrumentenzeiger verursachte Flüssigkeitsströmung vom Schleppzeiger abhilt. 



   Nachstehend ist an Hand der Zeichnung   ein Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. 



   Dieses zeigt in Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein Messinstrument, dessen Zeiger in einem ölgefüllten Gehäuse laufen, z. B. einem Beschleunigungsmesser. Die Fig. 2 zeigt das Instrument in Ansicht auf die Skala. 



   In dem gefüllten Gehäuse 1 dreht sich der auf der Welle 2 sitzende Instrumentenzeiger 3. Er spielt aber einer kreisringförmigen Skala 4. Vom Zeiger 3 ragt ein Mitnehmer 5 nach oben, der den durchsichtig ausgebildeten Schleppzeiger 6, je nachdem, von welcher Seite er zum Anliegen kommt, nach der einen oder andern Richtung in die Drehung mitnimmt. Dieser Schleppzeiger 6 sitzt an einem   Kre1sscheib-     chen 7 aus   durchsichtigem Material, welches lose auf einer abgestuften Scheibe 8 aus ebenfalls durchsichtigem Material, aufliegt. Diese Scheibe 8 sitzt mit einem Nabenteil 9 an einer Achse 10, welche mittels eines Lagerkörpers 11 im Abdeckglas 12 gelagert ist. Am herausragenden Teil der Welle 10 sitzt ein kegelstumpfförmiger Griffknopf 14. Die Nabe 9 dient als Führung für das   Scheibchen 7.

   An   dem der Schleppzeiger sitzt. Dieses Scheibchen ist mit dem oberen Teil 8'des Scheibchens 8 durch Haftreibung gekuppelt. Der wesentlich grösseren Durchmesser aufweisende untere Teil 8" des Scheibchens 8 dient dazu, um eine eventuelle drehende Strömung des Öles, die durch die Bewegung des Zeigers 3 entstanden ist, vom Schleppzeiger 6 abzuhalten. Die Reibung zwischen den   Scheibchen " (und 8'ist   sehr gering, weil der z.   B.   aus   0, 2 mm   starkem Glimmer gefertigte Teil 7 nur mit seinem geringen, um den Auftrieb im Öl verringerten Gewicht auf dem Teil 8 aufliegt. Durch Verkleinerung oder Vergrösserung   der AuflAgefläche 8'kann   die Reibung passend dosiert werden. 



   Wenn der Mitnehmer 5 des Instrumentenzeigers 3 an den Schleppzeiger 6 anstösst, wird dieser in die Drehung mitgenommen, ohne dass nennenswerte   Hemmungskräfte   auftreten. Der Schleppzeiger bleibt dann in der Stellung des maximalen Ausschlages des Instrumentenzeigers stehen. Will man ihn wieder zurückdrehen, so ist dies über den Griffknopf 14 möglich, da die Haftreibung zwischen den Scheibchen 7 und 8'für die Mitnahme ausreicht. Oberhalb des Scheibchens 8"bleibt das Öl durch die abschirmende Wirkung desselben in Ruhe, so dass auch der Schleppzeiger 6 beim Zurückdrehen des   Insirumentenzeigers   in seiner Lage stehen bleibt. 



   Der Lagerkörper 11 ist gleichzeitig als Dichtungsstoppel ausgeführt und einfach in eine   Mittelöffnung   

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   des Schauglases 12 eingezwängt. Der Griffknopf 14 ist hohl ausgebildet und liegt mit seiner unteren Ring-    fläche am Schauglas 12 auf. Durch die konische Ausgestaltung des Knopfes kann dieser weder in die Höhe gehoben noch verkantet werden, so dass die Dichtung keiner andern Belastung als der   reinenDrehbewegung   der Welle 10 und eventuell einem kleinen Seitenschub ausgesetzt ist. Wenn der Rückstellknopf von Hand aus über Bedarf weitergedreht wird, dann legt sich der Schleppzeiger an den Mitnehmerstift 5 des Instrumentenzeigers 3 an und bleibt stehen.

   Es ist daher vollständig ausgeschlossen, dass durch eine unsachgemässe Bedienung (Weiterdrehen des   RUckstel1knopfes)   der Instrumenten-und damit der Anzeigemechanismus Irgendeiner   gewalttätigen Verdrehung   ausgesetzt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Messinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala laufendem Instrumentenzeiger und einem von diesem durch einen Anschlag mitgenommenen mittels Griffknopf von Hand verdrehbaren   Schleppzeiger (Maximalanzeiger),   dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Instrumentenzeiger und dem Schleppzeiger eine durchsichtige Scheibe (8) ruhend angebracht ist, um die vom Instrumentenzeiger verursachte Flüssigkeitsströmung vom Schleppzeiger abzuhalten.

Claims (1)

  1. 2. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtige Scheibe (8) an der Griffknopfachse sitzt und abgestuft ausgebildet ist, wobei an der kleineren Seitenfläche (8') die Nabe des Schleppzeigers lose aufliegt und diese so als Reibungskupplung zur Betätigung des Schleppzeigers durch den Griffknopf dient.
AT194858A 1958-03-17 1958-03-17 Meßinstrument mit in einer durchsichtigen Flüssigkeit vor der Skala laufendem Instrumentenzeiger AT208614B (de)

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