AT208482B - Verfahren zur Herstellung von Spachtel- bzw. Ausfüllmassen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spachtel- bzw. Ausfüllmassen

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  Verfahren zur Herstellung von   Spachtel- bzw. Ausfüllmassen   
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 bei ausgebeulten Kotflügeln an Kraftfahrzeugen ausser den sogenannten Spachtelmassen Metalle, wie
Zinn, Blei bzw. Legierungen aus Weichmetall, verwendet. Damit sind jedoch mancherlei Nachteile ver- bunden ; die Verwendung von Metallen oder ihren Legierungen setzt deren Verflüssigung und eine be- sondere Behandlung des Untergrundes des auszufüllenden Hohlraumes voraus, abgesehen davon, dass diese
Füllmassen auf Grund ihres hohen spezifischen Gewichts in statischer Hinsicht ungünstige Folgeerscheinungen hervorrufen. Nicht weniger umständlich und kostspielig ist der Arbeitsweg bei Verwendung der üblichen Spachtelmassen, da diese, um keine Rissbildung aufkommen zu lassen, nur in dünnen
Schichten bis zu 1 mm je Arbeitsgang aufgetragen werden können. 



   Es sind auch schon Spachtelmassen vorgeschlagen worden, die zur Oberflächenveredlung bei Fugen und Einbuchtungen bei Gegenständen aus Blech eingesetzt werden können und die eine Grundlage von ungesättigten Polyesterharzen aufweisen. Dabei finden Füllmittel, wie Metallpulver, und als Polymersationskatalysatoren Peroxyde in Verbindung mit Weichmachern Verwendung. Diese Spachtelmassen haben nur den Nachteil, dass eine Endpolymerisation   z. B.   bei zu schneller Ableitung der gebildeten Polymerisationswärme durch Zufuhr äusserer Wärme erreicht werden muss. 



   Ferner sind schon Ausfüllmassen vorgeschlagen worden, die aus lösungsmittelfreien Mischungen bestehen und thixotrope Eigenschaften aufweisen. Meist handelt es sich dabei um sogenannte lösungsmittelfreie   Anstrichmittel,   bestehend aus einem Polyester, einem polymerisierbaren Lösungsmittel in Verbindung mit Füllstoffen und Peroxyden. Auch bei diesen Massen kann eine Endpolymerisation bis zur Erhärtung oftmals nur durch Bestrahlen mit Infrarotstrahlern erreicht werden. 



   Diese Ausfüllmassen sollen nun zum Ausfüllen von Unebenheiten, Lunkerstellen usw. in der Maschinenindustrie, zum Verleimen und zum Ausfüllen von Astlöchern in der Holzindustrie und zur Oberflächengestaltung in den verschiedensten Industriezweigen dienen. Alle bisher bekannten Ausfüllmassen hatten nun den schwerwiegenden Nachteil, dass es in den verschiedensten Industrien nicht möglich war, die benötigten geringen Mengen   (1--Wo)   eines organisch-peroxydischen Katalysators, die zur Endpolymerisation eines ungesättigten Polyesters gebraucht werden, in der industriellen Fertigung abzumessen oder abzuwiegen. Dadurch trat bei Unterdosierung des Katalysators keine einwandfreie Polymerisation auf, und bei Überdosierung konnten thermische Spannungsrisse auftreten. 



   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss überwunden ; es hat sich als zweckmässig erwiesen, dass zunächst   eine pulverförmige   Mischung aus mineralischen   und   Farbstoffen, pulverförmigen Polyvinylbzw. Polyacrylharzen, organischen peroxydischen Katalysatoren und Weichmachungsmitteln hergestellt und unmittelbar vor dem Gebrauch mit einer flüssigen Lösung des ungesättigten Polyesterharzes in Styrol, gegebenenfalls unter Zusatz von Weichmachern, wie Weichharzen oder Öl, verwendet wird. Eine derartige in Pulverform gebrachte Mischung wird nur bis zur teigartigen Konsistenz mit einem Lösungsmittel, zweckmässigerweise mit der zum Grundieren verwendeten Lösung, angerührt und in einem einzigen Arbeitsgang in den auszufüllenden Hohlraum eingebracht.

   Nach dem Erstarren der Füllmasse ist die erhaltene Fläche ohne weiteres schleifbar und kann sodann in üblicher Weise mit Anstrichmitteln überstrichen werden. Die neue Füllmasse haftet so fest auf dem Untergrund, dass sie nur mit Gewalt gelöst 

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