AT249993B - Verfahren zur Herstellung von homogenen Rohr- bzw. Hohlkörpern aus mit Füllstoff versetztem Gießharz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von homogenen Rohr- bzw. Hohlkörpern aus mit Füllstoff versetztem Gießharz

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AT249993B
AT249993B AT1027263A AT1027263A AT249993B AT 249993 B AT249993 B AT 249993B AT 1027263 A AT1027263 A AT 1027263A AT 1027263 A AT1027263 A AT 1027263A AT 249993 B AT249993 B AT 249993B
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Austria
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resin
filler
casting
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hollow bodies
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AT1027263A
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Kurt Dipl Ing Hoffellner
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Elin Union Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von homogenen   Rohr- bzw.   Hohlkörpern aus mit Füllstoff versetztem Giessharz 
Es ist bekannt, dass bei der Herstellung von Giessharzrohren mit dem bekannten Schleudergussververfahren in eine rotierende beheizte Zylinderform heisshärtendes, mit kbmigen Füllstoffen versetzte Giessharz in flüssigem Zustand gegossen wird. Durch die Wirkung der Zentrifugalkraft wird das flüssige Giessharz an die innere Zylinderwand geschleudert, so dass nach der erforderlichen Aushärtezeit ein Giessharzrohr mit gleichmässiger Wandstärke entsteht. 



   Weiters ist durch die franz. Patentschrift Nr.   1. 126.   057 ein Schleudergussverfahren zur Herstellung von Rohren u. a. Rotationskörpern aus Giessharz bekanntgeworden, wonach zunächst in die Schleudergussform eine Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, gegossen wird, deren spez. Gewicht grösser ist als das des gefüllten Giessharzes. Bei der Rotation der   Schleudergussform   legt sich zufolge der Zentrifugalkraft die Flüssigkeit vollkommen gleichmässig an die innere Formwand an. 



   Wird nun eine Mischung aus z. B. flüssigem Giessharz und Quarzmehl in die Schleudergussform gefüllt und härtet das Giessharz während der Rotation aus, so entsteht ein hohler Rotationskörper, dessen 
 EMI1.1 
 an dieAussenfläche des Rotationskörpers absetzt, wodurch diese Oberfläche gegen elektrische Lichtbogeneinwirkung sehr widerstandsfähig wird. 



   Diese bekannten Verfahren haben jedoch den Nachteil, dass durch den Schleudervorgang eine Trennung der Giessharzmischung zufolge des spezifisch schwereren Füllstoffes einsetzt, so dass an der Innenseite des Giessharzrohres eine ungefüllte Giessharzschicht entsteht, die aus mechanischen und thermischen Gründen unerwünscht ist und zu Rissbildungen im Rohrkörper führen kann. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Verfahren zu schaffen, das die beim Schleudern entstehende Reinharzschicht von der mit gefülltem Harz gebildeten Schicht trennt, so dass zwei homogene, voneinander vollständig getrennte Rohre entstehen. 



   Erfindungsgemäss wird diese Trennung bei der Herstellung von homogenen Rohr- bzw. Hohlkörpern aus mit Füllstoff versetztem Giessharz, insbesondere Epoxyharz, im Schleudergussverfahren, wobei zur Bildung einer Trennschicht der Giessmasse ein zumindest beim Giessvorgang im flüssigen Zustand befindliches Material mit gegenüber der Giessmasse verschiedenem   spez.   Gewicht zugesetzt wird, dadurch erreicht, dass der Giessmasse ein Material, dessen   spez.   Gewicht grösser ist als das des Reinharzes, jedoch kleiner als das des mit körnigen Füllstoffen versetzten Harzes, zugesetzt wird, wodurch zwischen Reinharz- und gefüllter Harzschicht eine Trennschicht gebildet wird. 



   Als Verdrängungsmittel eignet sich z. B. Glyzerin (y =   1, 26 g/cms)   oder chlorierte Wachse (y = 1,   5 - 1,   7   g/cm).   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Als Giessharzmischung kann   z. B.   folgende Mischung verwendet werden : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 100 <SEP> GT <SEP> Araldit <SEP> F
<tb> 100 <SEP> GT <SEP> Härter <SEP> 905
<tb> 450 <SEP> GT <SEP> Quarzmehl <SEP> 10 <SEP> 000 <SEP> MW
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> GT <SEP> Beschleuniger <SEP> 905
<tb> 
 
Das spez. Gewicht obiger Mischung beträgt bei gleichmässiger Verteilung des Füllstoffes 1, 95   g/cm,   wobei ein vollständig homogener Stoff vorliegt. 



   Wird die Mischung nach dem Schleudergussverfahren verarbeitet, so bilden sich zwei scharf getrennte   rotationssymmetrische Schichten aus Giessharz. 



  Eine Reinharzschichte vom spez. Gewicht y = 1, 15 g/cm, die vollkommen frei von körnigen Füll-   stoffen ist, und eine Schichte aus dem spezifisch schwereren Füllstoff, dessen Zwischenräume mit Reinharz gefüllt sind, mit einem   spez.   Gewicht von y =   2, 4 g/cms.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von homogenen Rohr- bzw. Hohlkörpern aus mit Füllstoff versetztem Giessharz, insbesondere Epoxyharz, im Schleudergussverfahren, wobei zur Bildung einer Trennschicht der Giessmasse ein zumindest beim Giessvorgang im flüssigen Zustand befindliches Material mit gegenüber der Giessmasse verschiedenem spez. Gewichtzugesetztwird, dadurch gekennzeichnet, dassder Giess- masse ein Material, dessen spez. Gewicht grösser ist als das des Reinharzes, jedoch kleiner als das des mit körnigen Füllstoffen versetzten Harzes, zugesetzt wird, wodurch zwischen Reinharz-und gefüllter Harzschicht eine Trennschicht gebildet wird.
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