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Gepolstertes Bett
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Fall wird eine bekannte Ausführung, z. B. mit abgedeckter Oberfläche, als Rahmen verwendet. Eine
Rückwand bzw. Leiste gegen ein unbeabsichtigtes Abrutschen erweist sich dabei als zweckmässig.
In Fig. 2 ist ein unterer Rahmen 40, der einen Raum für das Aufbewahren von Bettzeug umschliesst, als Sockel zunächst umgedreht angeordnet, was an den Einkerbungen 31 erkennbar ist. Eine entsprechen- de Schutzschicht aus Gummi oder Metall kann dabei aussen vorgesehen sein. Die Leiste 15,41 reduziert die sichtbare Höhe des Bettrahmens 40 in dieser Verwendung als Sockel. Die Zapfen 42 und 43 sind als
Abstosssperre bzw. als Stopper gedacht, um ein Verschieben des Polsterrahmens nach hinten oder vorne zu verhindern.
Die Fig. 3 zeigt die Anordnung von Kippsockeln 48. Um nach dem Umkippen der Sockel eine Ver- bindung mit dem Anbaumcbel zu ermöglichen, sind ein Absatz 44 und ein Beschlag 45 vorgesehen. Der
Absatz 44 gestattet auch das Ausgleichen der Differenz zwischen der Höhe des Kippsockels 48 und dem niedrigeren Sockel eines Anbaumöbels. Als Ausgleich für die Dicke der Scharniere 46 und zwecks besserer
Bodenlage ist die Anordnung einer Beilage 47 günstig.
In Fig. 3 sind im unteren Bettrahmen 40 zwei lose übereinanderliegende Platten 58 vorgesehen, wel- che Klappen 49 zwecks Längenausgleiches aufweisen. Diese Platten 58 sind mit Querstücken 50 verstärkt.
Im Hohlraum zwischen diesen beiden Platten 58 kann ein zweiter Heberahmen Platz finden. Die Befesti- gung des Betthauptes 51 an dem oberen Bettrahmen 25 kann an einigen Stellen mit Holzschrauben, jedoch wegen der schnelleren Lösbarkeit auch mit Torbandschrauben erfolgen, welche mit Flügelmuttern 52 ver- sehen sind. Bei der Montage wird mit dem Kopf der Torbandschraube hinter einem aufschraubbaren Be- schlag, der einen Schlitz aufweist, in eine Ausnehmung eingefahren. Die Kippsockel 48 können nach dem Auseinandernehmen der Betten und in der Stellung gemäss Fig. 3 mit einem Verschluss (z. B. mittels Rin- gelhaken) fixiert werden.
In Fig. 6 ist ein Bettrahmen mit eingebauten Drehriegeln 54 sowie eingeleimten Ecken 53 dargestellt, welche durch das Vorstehen der Flügelmuttern 52 bedingt sind. Bei einfachster Ausführung ist es zweckmässig, die Ecken 53, Drehriegel 54, Klappen 49, Absatz 44 und Beschlag 45 wegzulassen und statt dessen eine Schraubverbindung zwischen Anbaumöbel und Kippsockel herzustellen.
Die Fig. 4 zeigt einen Polsterrahmen 23 ohne Polsterung.
In Fig. 5 ist einer der zwei aus dem Bettrahmen (Fig. 6) herausnehmbaren Böden bzw. Platten 58 dargestellt. Fig. 7 zeigt als Beispiel ein Betthaupt 51 und die Fig. 8 die mögliche Ausbildung eines Heberahmens 22.
Die übereinanderliegenden Bettrahmen 25 und 40, die durch einen Beschlag55, 56 lösbar miteinander verbunden sind, können nach vorne abgehoben werden. Zum Auseinandernehmen der Betten bzw. bei einer Aufstellung zu einem Doppelbett ist ein Betthaupt 51 vom oberen Bettrahmen zu lösen und am unteren Bettrahmen zu befestigen, wobei einer der Böden bzw. Platten 58 in den zweiten Bettzeugraum umgelegt wird. In Einzelbett-Zusammenstellung wird beim"Anbau-Doppelbett"der zweite Polsterrahmen 23 mit Polsterung als Rückwand benützt. Statt des zweiten Polsterrahmens kann in Sonderausführung mittels Zusatz-Eckpolster eine kleine Verbreiterung von ungefähr 20 bis 30 cm erzielt werden, wobei sich aus einer Sitzfläche von 50 bis 60 cm Breite eine Liegefläche von 100 bis 120 cm Breite erzielen lässt.
Die Verbreiterung wird dadurch erreicht, dass ein am seitlichen oberen Bettrahmen innen vorstehendes Riegelstück mit einem am unteren Polsterrahmen angeschraubten flachen Beschlag beim Vorziehen ineinandergreift. Der sich bildende Spalt zwischen Polsterrahmen und Wand wird dann durch diesen Zusatz-Eckpolster ausgefüllt. Dieser kommt dabei auf eine wandseitig in der Mitte der Bettseite am Bettrahmen anzubringende Stütze zu liegen und liegt gleichzeitig an den seitlichen Kanten auf. Um eine ebene Liegefläche zu erzielen, müssen die Zusatz-Eckpolster mindestens die Höhe des Polsterrahmens aufweisen und selber auf Rahmen gearbeitet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gepolstertes Bett, dadurch gekennzeichnet, dass zwei übereinander liegende, Bettzeugräume bildende Rahmen (25, 40) miteinander lösbar verbunden sind und an ihren Schmalseiten von innen auskippbare Sockel (48) aufweisen, so dass zwei völlig gleiche Betten gebildet oder solche Betten wieder zu einem Bett zusammengestellt werden können.