AT207647B - Verfahren zum Beizen von band- oder drahtförmigem Material - Google Patents

Verfahren zum Beizen von band- oder drahtförmigem Material

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AT207647B
AT207647B AT753057A AT753057A AT207647B AT 207647 B AT207647 B AT 207647B AT 753057 A AT753057 A AT 753057A AT 753057 A AT753057 A AT 753057A AT 207647 B AT207647 B AT 207647B
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pickling
wire
shaped material
strip
acid
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English (en)
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Othmar Ing Ruthner
Original Assignee
Othmar Ing Ruthner
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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ING.   OTHMAR   RUTHNER IN WIEN 
 EMI1.1 
 
Erfindung betrifftfangtassen für die herabfliessende Beizsäure vor- gesehen sind, in welche die unteren Rollen so weit tauchen, dass das zu behandelnde Gut an der un- teren Wendestelle von der Beizsäure in der Auf- fangtasse benetzt wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher zwei   Ausführungabeispiele für die   Führung des zu behandelnden Bandes oder Drahtes dargestellt sind. 



  Es zeigen Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für eine vertikale und Fig. 2 für eine horizontale Füh- rung des Behandlungsgutes. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung wird das zu behandelnde Band 1 über die Umlenkrolle 2 zu der ersten Umlenkrolle der unteren Gruppe 3 und von da aus schlangenartig über je eine Umlenkrolle der oberen Gruppe 4 und unteren Grup-   pe 3   auf und ab geführt. Die obere Gruppe 4 der Umlenkrollen ist in einem Gehäuse 5 gelagert, von welchem eine Haut 6 aus Gummi, Kunststoff od. dgl. herabhängt und die Bandschlangen nach allen Seiten abdeckt. Nahe der oberen Gruppe   4   der Umlenkrollen sind Ringdüsen 7 vorgesehen, welche das zu behandelnde Band mit   Beizsäure   berieseln oder besprühen. Die Berieselung bzw.   Besprühung des   Bandes kann auch in mehreren Stufen untereinander erfolgen. Im dargestellten   Ausführungsbeispiel   sind drei Stufen dargestellt. 



   Unterhalb der unteren Gruppe 3 der Umlenkrollen ist eine Auffangtasse 8 vorgesehen, in welcher die   herabfliessende   Beizsäure gesammelt wird. Diese wird dann über eine Regenerationsanlage wiederum den Ringdüsen 7 zugeführt. 



   Im dargestellten   Ausführungsbeispiel   liegen die unteren Umlenkrollen ausserhalb der Beizsäure. Der günstigste Fall ergibt sich jedoch, wenn der Spiegel der Beizsäure so hoch gewählt ist, dass die Rollen der Gruppe   J   von ihr benetzt werden. Es 
 EMI1.2 
 
Um den Prozess innerhalb der Haut 6 beobachten zu können, kann diese aus durchsichtigem Kunststoff gewählt werden. 



   Gebeizt wird mit Schwefel- oder Salzsäure. 



  Um die sich dabei bildenden giftigen Gase abzuführen, steht der Raum innerhalb der Haut 6 mit 

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 EMI2.1 
 am Gehäuse 5 vorgesehenen Atbsaugvorrich-tung 9 in Verbindung. 



   Die Höhe der Anlage kann beispielsweise 5 bis 20 m betragen. Die Anlage ist sehr wirtschaftlich, benötigt   gegenüber den bekannten   Anlagen bedeu-   tend weniger Beizsäure   und ist auch viel billiger in der Anschaffung, da bei ihr die sonst teue- 
 EMI2.2 
 oder drahtförmigeSchlangen geführt sein. Es können natürlich auch mehr Windungen,-als dargestellt   ist, gewählt   sein, wobei wiederum mehrere   Düsenstufen   übereinander zum Besprühen bzw. Berieseln des Gutes mit Beizsäure vorgesehen sein können. In der Darstellung ist nur eine Düsengruppe 10 oben angeordnet, im übrigen sieht die Anlage aber der im vorgehenden Ausführungsbeispiel beschriebenen ähnlich.

   Es ist wiederum eine Haut   6',   eine Tasse 8' sowie eine Absaugvorrichtung. 9' vorgesehen. 
 EMI2.3 
 dichten AbschlussPATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Beizen von hand- oder drahtförmigem Material, bei welchem das Beizgut im   Behandlungsraum schlangenartig geführt   wird, da- 
 EMI2.4 
    gekennzeichnet, dass die ischlangenartigeeinem andern   Gas gefüllten Raum erfolgt und   da-z   Beizgut in an sich bekannter Weise mit Beizsäure berieselt   oder'besprüht wird.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Beizgut schlangenartig auf und ab geführt und von oben vorzugsweise mittels Ringdüsen berieselt Ibzw. besprüht wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Beizgut in mehreren, übereinanderligenden Stufen berieselt bzw. besprüht wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Beizgut über Rollen auf und ab geführt wird, wobei unterhalb der unteren Rollen Auffangtassen für die herab- fliessende Beizsäure vorgesehen sind, in welche die unteren Rollen so weit tauchen, dass das zu behan- delnde Gut an, der unteren Wendestelle von der Beizsäure in der Auffangtasse benetzt wird.
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