AT207548B - Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl. - Google Patents

Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl.

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AT207548B
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plastic
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Montanwerke Walter Ag
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Description


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  Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl. mit höchstens vier an einem rotierenden Körper vorgesehenen eingesetzten Schneiden, insbesondere eines Fräsers od. dgl. 



   Infolge der hohen Rotationsgeschwindigkeit des Werkzeuges entstehen beim Bearbeiten leicht Unfälle, die einerseits dadurch verursacht werden, dass das Werkstück vom Werkzeug zurückgeschlagen wird, und anderseits dadurch, dass das Werkzeug unbeabsichtigt berührt wird. Das Werkstück wird dann zurückgeschlagen, wenn die Schneide in einem solchen Abstand von der Werkstückkante auf das Werkstück einwirkt, dass ein Span nicht abgehoben werden kann. Um die   Rückschlaggefahr   zu vermeiden und die Verletzungsschwere bei unbeabsichtigter Werkzeugberührung zu vermindern, hat daher die Holzberufsgenossenschaft als Sicherungsmassnahme vorgeschlagen, die Spantiefe zu begrenzen. Es sind daher bereits Fräser bekannt, bei denen die abzuhebende Spandicke durch die der Schneide gegenüberliegende Kante eines vom Werkzeugkörper gebildeten Spanabweisers begrenzt ist.

   Bei diesem bekannten Fräser werden der Schneidenträger und der Spanabweiser dadurch gebildet, dass in einen zylindrischen, das Werkzeug bildenden Körper Spanlücken eingeschnitten sind, deren einander gegenüberliegende Seitenflächen die Brustflächen des Schneidenträgers und des Spanabweisers bilden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Spanabweiser so auszubilden, dass die Verletzung einer mit dem Werkzeug arbeitenden Person praktisch vermieden werden kann. Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die den Rücken des Spanabweisers bildende Mantelfläche des Werkzeuges von der Abweiserkante ausgehend so verläuft, dass, abgesehen von noch zur Abweiserkante zu zählenden Punkten, alle ihre Punkte von der Werkzeugdrehachse einen geringeren Abstand haben als die Punkte der Abweiserkante, wobei eine einen beliebigen Punkt dieser Fläche berührende Tangentialebene mit der durch diesen Punkt gehenden Radialebene einen Winkel von weniger als 900 einschliesst und die Fläche des Spanabweisers einem sie berührenden Gegenstand einen auswärts gerichteten, ihn aus dem Wirkungsbereich der folgenden Schneide bringenden Stoss erteilt. 



   Dadurch wird erreicht, dass die oben genannte Fläche des Spanabweisers auf jeden Gegenstand, der sie berührt, wie   eine"schiefe Ebene"wirkt,   die dem Gegenstand beim Drehen des Werkzeuges um seine Achse einen vom Werkzeug weggerichteten Stoss erteilt, so dass dieser Körper, z. B. die Hand der das Werkzeug bedienenden Person, von dem Werkzeug weggeschleudert wird und ein Auftreffen der Schneide auf diesen Gegenstand bzw. die Hand vermieden wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen : Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht bzw. eine abgebrochen dargestellte Draufsicht auf einen Fräser mit vier Schneiden, Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht bzw. eine abgebrochen dargestellte Draufsicht auf einen Fräser mit zwei Schneiden, Fig. 5 und 6 entsprechende Darstellungen eines weiteren Ausführungsbeispieles. 



   Der Fräser nach Fig. 1 besteht aus einer etwa viereckigen Scheibe. Etwa in den Ecken dieses Vierecks sind Spanlücken 1 vorgesehen, deren einander gegenüberliegende Seitenflächen 2 und 3 die Brustflächen eines Spanabweisers 4 und eines Schneidenträgers 5 bilden. 



   Die äusserste der Schneide 6 des Schneidenträgers 5 gegenüberliegende Kante 7 des Spanabweisers bildet eine Begrenzung für den von der Schneide 6 abzuhebenden Span. Die den Rücken 8 des Spanabweisers 4 bildende Mantelfläche des Werkzeuges geht in der Seitenansicht geradlinig von der Abweiserkante 7 aus und verläuft längs der einen Seite des die Fräserscheibe bildenden Quadrates. Diese Quadrat- 

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 serkante 7 bzw. 107 beliebig gewählt werden kann, ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die genannten seitlichen   Begrenzungsflächen   der Spanlücken einander parallel sind. 



   So ist beispielsweise in den Fig. 5 und 6 ein hinterdrehter Falzfräser dargestellt. Die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 beschriebenen Teile sind mit um 200 vergrösserten Bezugszahlen bezeichnet, so dass sich eine nähere Beschreibung dieses Ausführungsbeispieles erübrigt. Der Schneidenflugkreis 214 dieses Fräsers ist etwas grösser als der durch die Abweiserkante 207 gehende Kreis 215. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist die Rückenfläche 216 des Schneidenkörpers 211 hinterschliffen, so dass beim Schleifen des Schneidenkörpers 211 an seiner Brust 203'der Flugkreisdurchmesser verringert wird. Durch Abschleifen der Abweiserkante 207 kann nun der Spanabweiser 204 diesem verringerten Flugkreis ohne weiteres angepasst werden. 



   Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, nimmt der Abstand der Seitenflächen 213 des Spanabweisers 204 voneinander mit zunehmendem Abstand von der Spanabweiserbrust 202 ab. Ist die Tiefe des Schneidenkörpers 211 so gewählt, dass bei vollständiger Abnutzung des Schneidenkörpers die Spanlücke 201 die zulässige Weite nicht überschreitet, dann kann mit diesem Werkzeug gemäss der Erfindung der Schneidenkörper in seiner ganzen Tiefe ausgenutzt werden. Gleichzeitig wird durch die gemäss der Erfindung verlaufenden   Seiten-und Rückenflächen   des Spanabweisers 204 die unfallverhindernde Wirkung erzielt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl. mit höchstens vier an einem rotierenden Körper vorgesehenen, eingesetzten Schneiden, insbesondere Fräser od. dgl., bei dem die abzuhebende Spandicke durch die jeder Schneide gegenüberliegende Kante eines vom Werkzeugkörper gebildeten Spanabweisers begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rücken des Spanabweisersbildende Mantelfläche des Werkzeuges von der Abweiserkante ausgehend so verläuft, dass, abgesehen von noch zur Abweiserkante zu zählenden Punkten, alle ihre Punkte von der Werkzeugdrehachse einen geringeren Abstand haben als die Punkte der Abweiserkante,

   wobei eine einen beliebigen Punkt dieser Fläche berührende Tangentialebene mit der durch diesen Punkt gehenden Radialebene einen Winkel von weniger als 900 einschliesst und die Fläche des Spanabweisers einem sie berührenden Gegenstand einen auswärts ge-   richtten,   ihn aus dem Wirkungsbereich der folgenden Schneide bringenden Stoss erteilt.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Seitenflächen des Spanabweisers voneinander mit zunehmendem Abstand von der Spanabweiserbrust abnimmt.
    3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch seitliche Aussparungen in dem den Rücken des Spanabweisers und den Rücken des Schneidenträgers bildenden Werkzeugrand.
AT341257A 1957-01-19 1957-05-23 Werkzeug zum Bearbeiten von Holz, Kunststoff od. dgl. AT207548B (de)

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