DE1552360C - Schneideinsatz - Google Patents
SchneideinsatzInfo
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Description
1 . . 2
Die Erfindung betrifft einen Schneideinsatz für ein gebildeten Schneidkanten mit Fase und Spanbrecher-Schneidwerkzeug
mit parallelen Ober- und Unter- nut erhalten wird.
flächen und zu diesen rechtwinkligen Seitenflächen Hat der erfindungsgemäße Schneideinsatz in der
und mehreren Schneidkanten, wobei längs jeder Draufsicht gesehen die Form eines beliebigen, vor-Schneidkante
eine Spanbrechernut mit über ihre 5 zugsweise regelmäßigen Viereckes, so sind vorteilhaft
Länge veränderliche Breite und eine Fase (Schneid- dabei die Ecken abgerundet und es laufen die Fase
kantenfeldbereich) zwischen Spanbrechernut und und die Spanbrechernut um die Ecken herum. Ist
Schneidkante vorgesehen sind. nach einem anderen vorteilhaften Ausführungs-Aus
der USA.-Patentschrift 3 137 917 ist bereits beispiel der. Schneideinsatz in Draufsicht gesehen
ein solcher Schneideinsatz vorbekannt. Durch die io kreisförmig, so sind in seine Ober- bzw. Unterseite
Fase zwischen Spanbrechernut und Schneidkante soll eine Vielzahl von Spanbrechernuten eingearbeitet,
die Schneidkante unterstützt bzw. versteift werden, die jeweils in ihrer Mitte größte Tiefe und Breite
damit auch härtere Werkstoffe geschnitten werden haben. '
können, ohne daß die Schneidkante ausbricht. Bei Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der
diesem vorbekannten Schneideinsatz sind jedoch 15 Erfindung an Hand der Zeichnung im einzelnen
Breite und Tiefe der Spanbrechernut sowie Breite der beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fase über die gesamte Länge der Spanbrechernut F i g. 1 in der Perspektive ein Schneidwerkzeug,
konstant. welches mit einem erfindungsgemäßen Schneidein-
Die jeweilige Masse von Spanbrechernut und Fase satz ausgerüstet ist,
können aber nur für einen bestimmten Schnitt, also 20 F i g. 2 eine Draufsicht auf den Schneideinsatz
nur für bestimmte Spanabmessungen bei einem be- gemäß Fig. 1 in größerem Maßstab,
stimmten Werkstoff optimal sein. Für alle übrigen F i g. 3, 4, 5 und 6 Schnittansichten des Schneid-Einsatzbedingungen sind die Abmessungen nicht einsatzes nach Fig. 2 nach den Linien III-III, IV-IV, angepaßt. Für einen relativ feinen Span ist die kon- V-V und VI-VI in F i g. 2,
stimmten Werkstoff optimal sein. Für alle übrigen F i g. 3, 4, 5 und 6 Schnittansichten des Schneid-Einsatzbedingungen sind die Abmessungen nicht einsatzes nach Fig. 2 nach den Linien III-III, IV-IV, angepaßt. Für einen relativ feinen Span ist die kon- V-V und VI-VI in F i g. 2,
stante Spanbrechernut zu grob, für einen relativ 25 Fig. 7 eine Draufsicht auf einen dreieckigen
groben Span dagegen ist sie zu fein. Schneideinsatz gemäß der Erfindung,
Aus der Zeitschrift »Machinery«, Ausgabe Fig. 8,9, 10 und 11 Schnittansichten nach den
August 1963, ist bereits ein Schneideinsatz mit längs Linien VIII-VIII, IX-IX, X-X und XI-XI in Fig. 7,
den Schneidkanten veränderlichen Spanbrechernuten . F i g. 12 eine Draufsicht auf einen kreisförmigen
bekannt, wobei aber keine Fase zwischen Schneid- 30 Schneideinsatz gemäß der Erfindung,
kante und Spanbrechernut vorgesehen ist, sondern Fig. 13, 14 und 15 zeigen wiederum Schnitte nach
die Spanbrechernut unmittelbar in der Schneidkante den Linien XIH-XIII, XIV-XIV und XV-XV in
ausläuft. Es handelt sich hierbei also um einen Fig. 12,
Schneideinsatz mit sogenanntem positivem Span- Fig. 16 ein weiteres Ausführungsbeispiel, nämlich
winkel, der unter verschiedenen Bedingungen vorteil- 35 einen in Draufsicht rhombischen Schneideinsatz, der
haft sein soll," insbesondere bei austenitischen rost- im übrigen der Ausführung gemäß F i g. 2 entspricht,
freien Stählen und weichem Gußeisen. Dabei haben Das Schneidwerkzeug 10 gemäß F i g. 1 wird wie
die Spanbrechernuten ihre größte Breite und Tiefe an üblich in einen Werkzeughalter einer Drehbank ein-
jeweils einer Ecke und nehmen von der Ecke aus gespannt.
längs der Schneidkante nach Breite und Tiefe ab. 40 In eine entsprechende Ausnehmung am vorderen
Dieser Schneideinsatz mit längs den Schneidkanten Ende des Schneidwerkzeuges 10 ist auf eine Unterabnehmender
Spanbrechernut ist noch.mehr auf nur legscheibe 50 ein erfindungsgemäßer Schneideinsatz
ein und dieselben Schnittbedingungen abgestellt als 12 eingesetzt.
der zuvor genannte Schneideinsatz mit über die ge- Der Schneideinsatz 12 besteht wie üblich aus gesamte
Länge gleichbleibender Spanbrechernut. 45 sintertem Hartmetall, insbesondere Wolframcarbid.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe Im wesentlichen hat er die Form eines viereckigen
zugrunde, einen Schneideinsatz der eingangs angege- Plättchens 16 mit zueinander parallelen Ober- und
benen Art zu. schaffen, der gleichzeitig für unter- Unterseiten und zu diesen rechtwinkligen Seitenschiedliche
Schnittbedingungen, nämlich für relativ flächen, wobei die vertikalen Kanten 18 abgerundet
feine bis grobe Späne und weiche bis harte Werk- 50 sind. Die Oberseite bzw. Unterseite und die Seitenstoffe
geeignet ist. Diese Aufgabe wird gemäß der flächen stoßen rechtwinklig zusammen. Es ergeben
Erfindung dadurch gelöst, daß sowohl die Breite der sich also rechtwinklige Schneidkanten. Im Abstand
Fase als auch die Breite und die Tiefe der Span- von diesen Schneidkanten ist die Spanbrechernut 22
brechernut von ihren Enden aus zur Mitte hin konti- angeordnet.
nuierlich auf je einen in der Mitte liegenden Höchst- 55 An die Schneidkanten schließt sich also eine Fase
wert anwachsen. 20 an, die in der Ebene der Oberseite oder Unterseite
Hierbei tritt bei einem leichten, also an einer Ecke liegt und die um die abgerundeten Ecken 18 herum
ansetzenden Schnitt die entsprechend schmale Fase von einer Schneidkante zur nächsten umläuft. An
in Aktion, so daß der Span über diese schmale Fase diese Fase 20 schließt sich nach innen zu die Spanhinweg
in die noch flache Spanbrechernut gleitet, in 60 brechernut 22 an, die sich ebenfalls im wesentlichen
der also noch relativ dünne Späne gleichmäßig zer- längs der gesamten Schneidkante erstreckt. In den
brachen werden. Ein schwererer, dickerer Span trifft Eckbereichen gehen benachbarte Spanbrechernuten 22
über einen entsprechend verbreiterten Randstreifen — ebenso wie die Fasen 20 — ineinander über,
mit einer entsprechend dickeren Spanbrechernut zu- Weiter einwärts von der Spanbrechernut 22 befindet
sammen, die den Span ebenfalls wirksam zerbricht. 65 sich ein Inselbereich 24, der die Hauptoberfläche
Vorteilhaft sind die Oberseite und die Unterseite darstellt, auf der der Schneideinsatz einerseits in dem
des Schneideinsatzes gleichartig ausgebildet, so daß Schneidwerkzeug ruht und auf der andererseits die
also eine doppelte Anzahl von erfindungsgemäß aus- Klemmelemente des Schneideinsatzes angreifen. Zu
Befestigungszwecken ist eine Mittelbohrung 14 vorgesehen.
Aus Fig. 2,3,4,5 und 6 ist im einzelen die
erfindungsgemäße Ausbildung von Fase 20 und Spanbrechernut 22 ersichtlich. Die Fase 20 ist am
schmälsten in ihren Eckbereichen 26, von wo sie sich zum mittleren Bereich 28 hin verbreitert. Analog zum
Verlauf der Fase 20 weist auch die Spanbrechernut 22 ihre geringste Breite im Eckbereich 34 auf, von
wo aus sie zum mittleren Bereich 32 sich verbreitert.
Auch die Tiefe der Spanbrechernut 22 ist im Eckbereich 30, und zwar am Punkt 34 am geringsten und
wächst von dort aus zum mittleren Bereich 32 an. Die Spanbrechernut 22 ist also am schmälsten und
flachsten in den Eckbereichen, von wo sie sich zur Mitte hin vertieft und verbreitert. Das Tiefste bzw.
die Scheitellinie der Nut verläuft nach dem Radius R inFig. 6.
Es sei noch bemerkt, daß die Ebene der Fase 20 nicht unbedingt mit der Ebene des Inselbereichs 24
übereinstimmen muß, jedoch ist dies zweckmäßig.
Das dreiseitige Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 7 bis 11 ist bezüglich der Fase 54 und der Spanbrechernut
56 analog zu dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 bis 6 ausgebildet: Die Fase 20 in F i g. 2 bis 6
entspricht der Fase 54 in F i g. 7 bis 11; die Spanbrechemut
22 in F i g. 2 bis 6 entspricht der Spanbrechernut 56 in F i g. 7 bis 11.
Die Fase 54 verbreitert sich also von den Ecken zum mittleren Bereich jeder Schneidkante hin; jede
Spanbrechernut 56 nimmt von Minimalwerten an den Eckbereichen zur Mitte hin ebenfalls an Breite und
Tiefe zu. Auch die Ecken bzw. Seitenkanten dieses dreiseitigen Schneideinsatzes 52 sind abgerundet;
Fase 54 und Nut 56 verlaufen um die abgerundeten Ecken herum.
Der in Draufsicht kreisförmige Schneideinsatz gemäß Fig. 12 bis 15 entspricht den vorherbeschriebenen
mit der Ausnahme, daß wegen der kreisförmigen Ausbildung die Fase 62 um den Umfang
herum gleichmäßiger in der Breite ist. Die Nut 64 ändert sich jedoch wesentlich nach Breite und Tiefe;
und zwar sind in gleichmäßigem Bogenabstand voneinander Bereiche geringster Tiefe und Breite 40 vorgesehen,
von denen aus sich die Nut 64 verbreitert und vertieft.
Die Intervalle zwischen den einzelnen Minima der Spanbrechernut 64 liegen in einem Winkelabstand
von 22,5°, so daß sich 16 einzelne Schneidbereiche
ίο längs des Umfanges ergeben. Diese Einteilung ist
zweckmäßig, jedoch nicht ausschließlich.
Der Schneideinsatz58 gemäß Fig. 16 braucht im
einzelnen nicht beschrieben zu werden, da er dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 bis 6 entspricht
mit der Ausnahme, daß er in Draufsicht rhombisch ist; durch rhombische Verformung des Einsatzes
gemäß F i g. 2 erhält man den Einsatz gemäß Fig. 16.
Claims (2)
1. Schneideinsatz mit parallelen Ober- und Unterflächen und zu diesen rechtwinkligen
Seitenflächen und mehreren Schneidkanten, wobei längs jeder Schneidkante eine Spanbrechernut
mit über ihre Länge veränderlicher Breite und eine Fase (Schneidkantenfeldbereich) zwischen
Spanbrechernut und Schneidkante vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Breite der Fase (20; 54) als auch die
Breite und die Tiefe der Spanbrechernut (22; 56) von ihren Enden aus zur Mitte hin kontinuierlich
auf je einen in der Mitte liegenden Höchstwert anwachsen.
2. Schneideinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Oberseite bzw.
Unterseite (24) senkrechten Kanten (18) abgerundet sind, und daß die Fase (20) und die Spanbrechernut
(22) um die entsprechend abgerundeten Ecken an Oberseite bzw. Unterseite (24) herumlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3431601A1 (de) * | 1983-08-29 | 1985-04-18 | GTE Valeron Corp., Troy, Mich. | Schneideinsatz mit spanableitung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3431601A1 (de) * | 1983-08-29 | 1985-04-18 | GTE Valeron Corp., Troy, Mich. | Schneideinsatz mit spanableitung |
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