AT207540B - Verfahren zur Herstellung nachträglich vorgespannter Spannbetonkonstruktionen und nach diesem Verfahren hergestellte Spannbetonkonstruktion - Google Patents
Verfahren zur Herstellung nachträglich vorgespannter Spannbetonkonstruktionen und nach diesem Verfahren hergestellte SpannbetonkonstruktionInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung nachträglich vorgespannter Spannbetonkonstruktionen und nach diesem Verfahren hergestellte Spannbetonkonstruktion EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> SpannbetonkonstruktionenDas annähernd gleiche Stauchvennögea des Spanngliedes und des Konstruktionsbetons bewirkt, dass eine ziemlich gleiche Verformung der Spannglieder und des sie umhüllenden Betons eintritt, also die Haftfestigkeit zwischen dem Bewehmngsglied und dem Beton bei unbelasteter Konstruktion kaum in An- aspruch genommen wird. Hingegen kommt das gesamte Haftvermögen-die Widerstandskraft durch Haften - bei hoher Belastung nach Überwindung der eingetragenen Vorspannung in die Gesamtkonstruktion in Beanspruchung. Es ist selbstverständlich, dass bei den Spannbetonkonstruktionen mit nachträglichem Verbund, die hohe Kosten wegen der Kabelhüllrohre und des Injizieren des Zementmörtels verursachen, auch ungeachtet der vielen, teilweise sehr günstigen Versuchsergebiiisse es in der Praxis doch teilweise sehr unsicher ist, ob ein wirklich einwandfreier Verbund erzielt werden kann, weil-wie schon erwähnt wurde-eine sehr grosse Gewissenhaftigkeit bei der Arbeit und bei der Zusammensetzung des Injizierungsmörtels, sowie besondere Injizierungsgeräte erforderlich sind, und weil trotz der in letzter Zeit verwendeten Treibmittel die grosse Schwindneigung des frischen Injektionsbetons die Erzielung eines hochwertigen Verbundes in Frage stellt, zumal auch eine nachherige Kontrolle der Injektion hinsichtlich exakter Ausführung nicht möglich ist. Bei im Spannbett hergestellten Spannbetonelementen, die als Spannglieder nach vorliegender Er- EMI2.1 genauester Kcntrdllmöglicbkeit höchstwertigen Beton herzustellen, in welchem nicht nur die Spanndrähte unter der grösstmöglich zu erreichenden Haftung eingebettet werden können, sondern solche Spannglieder haben auch eine stärkere Haftung an dem Konstruktionsbeton. Überdies kann die Haftfläche durch entsprechende Formgebung der Oberfläche wesentlich vergrössert werden. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsge- mässen vorgefertigten Spannglieder besteht auch darin, dass deren Beton bereits vor dem Einbau schon den grössten Teil seines Schwinden und Kriechens überwunden hat und bei der Eintragung der Vorspannung in die Betonkonstruktion keine grossen Schwind- und Kriechverluste mehr berücksichtigt werden müssen. Allerdings wird bei der erfindungsgemässen Betonkonstruktion unter Verwendung vorgespannter Spann- betonelemente nach Eintragung der nachträglichen Vorspannung über den gesamten Konstruktionsquerschnitt eine zusätzliche Betondruckspannung auf den Beton der Spannglieder übertragen, die bei dem Entwurf solcher Konstruktionen berücksichtigt werden muss. Da aber der Beton dieser Spannglieder unschwer unter genauesterKontrolle als höchstwertiger Beton hergestellt werden kann, ist dies weder technisch noch wirtschaftlich von Nachteil. Unter bestimmten Voraussetzungen, wenn z. B. die Eintragung der Vorspannung in die Betonkonstruktion erst im Bauwerk-nachdem die Spannglieder bereits durch das Eigengewicht und eine allfällige Montagelast eine Zugbeanspruchung erfahren haben-erfolgt, ist die Addierung der Betondruckspannungen durch die im Spannbett erzeugte Vorspannung und jene, welche bei nachträglicher Vorspannung in der gesamten Konstruktion erzeugt wird, nicht erforderlich, sondern es ist nur die resultierende Betonspannung im Spannglied zu berücksichtigen. Infolge des bereits vor der Eintragung der Vorspannung hergestellten Verbundes der Spannglieder mit der Betonkonstruktion können solche erfindungsgemässe Spannbetonkonstruktionen auch als vorgefertigte Elemente hergestellt werden, wobei die nachträgliche Vorspannung gegebenenfalls erst nach dem Versetzen im Bauwerk eingetragen werden kann, weil derartige Konstruktionen schon vor dem Eintragen der nachträglichen Vorspannung mit genügender Sicherheit transportiert werden können und auch Montagelasten zu tragen im Stande sind. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von nachträglich vorgespannten Spannbetonkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass an sich bekannte in sich vorgespannte Bewehrungsglieder, deren Dehn- bzw. Stauchmass zweckmässig dem des Konstruktionsbetons gleich oder ähnlich ist, in die den Konstruktionsbeton ergebende Betonspeise eingebettet und nach deren Erhärten und Entstehen eines festen Verbundes zwischen den Bewehrungsgliedern und dem Konstruktionsbeton an diesem vorgespannt werden.
Claims (1)
- 2. Spannbetonkonstruktion, die nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit dem Konstruktionsbeton im Verbund befindliche, in sich vorgespannte Bewehrungsglieder aufweist, die zusätzlich an dem Konstruktionsbeton vorgespannt sind.3. Spannbetonkonstruktion nach Anspruch 2, deren in sich vorgespannte Bewehrungsglieder aus erhärtenden druckfesten und aus zugfesten Teilen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die zugfesten Teile aus mit Glas- oder Mineralfasern bewehrten Kunststoffen bestehen. <Desc/Clms Page number 3>4. Spannbetonkonstruktion nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Bewehrungsglieder (1) mit Verankerungsmitteln (2) fest verbunden sind, die mit Eingriffsmitteln für die zum Eintragen der nachträglicher. Vorspannung dienenden Zugorgane (3) versehen sind.
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1958
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