AT207156B - Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine - Google Patents

Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine

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AT207156B
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AT
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lever
brake
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clutch
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AT749256A
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Fahr Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/02Brake-action initiating means for personal initiation
    • B60T7/04Brake-action initiating means for personal initiation foot actuated
    • B60T7/06Disposition of pedal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


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  Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine, insbesondere für einen Mähdrescher mit einem doppelt wirkenden Bedienungshebel für eine von der Kupp- lung getrennte Fahrzeugbremse und gegebenenfalls auch für die Kupplung des Fahrantriebs, der in einem
Teil seines Wirkungsbereiches auf ein Regelgetriebe und in einem andern Teil auf die Fahrzeugbremse ) wirkt. Die Erfindung hat die Aufgabe, die Bedienungsvorrichtung so auszugestalten, dass sie sich für den bei einer Landmaschine unvermeidlichen rauhen Betrieb eignet. 



   Bei den bisherigen Bedienungsvorrichtungen für selbstfahrende Landmaschinen ist ausser einem Bedie-   nurigshebel   für die Fahrkupplung oder für die Verstellung eines Regelgetriebes ein besonders zu bedienen- der Hebel für die Bremse vorhanden. Dies hat den Nachteil, dass bei den oft und rasch durchzuführenden   I Schalt- und Bremsmanövern   jedesmal der Griff gewechselt werden muss, und es kann in kritischen Lagen, z. B. beim Wenden in bergigem Gelände, leicht vorkommen, dass das rechtzeitige Lösen der Bremse zu 
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   abgewürgt   wird und zum Stillstand kommt. 



   Es ist zwar bekannt, bei gleislosen Strassenfahrzeugen Kupplung und Fahrbremse durch einen ge-   meinsamen   Schalthebel zu bedienen. Dies geschieht aber nicht zum Erzwingen einer vorgeschriebenen
Schaltfolge wie gemäss der Erfindung zwischen Kupplung und Bremse, sondern zum Erhöhen der Fahr- sicherheit. In einer andern bekannten Anordnung wird unter Verwendung eines gemeinsamen Handhebels für Kupplung und Fahrbremse eine Steuervorrichtung für fussbehinderte Fahrer gleisloser Strassenfahrzeuge vorgesehen. 



   Die Bedienungsvorrichtung nach der Erfindung ist speziell für selbstfahrende Landmaschinen be- stimmt. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der auf der gleichen Achse wie das
Bremspedal gelagerte Bedienungshebel zwei Arme aufweist, von denen der eine den Handgriff trägt, wo- gegen der andere einen Schlitz hat, in den das Ende einer zu der Kupplung führenden Zugstange ein- greift. Diese Vorrichtung zeichnet sich durch einen klaren und besonders einfachen Aufbau aus. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind dem Bedienungshebel konzentrisch zu seiner Drehachse zwei Stellbogen zugeordnet, von denen der eine die Lage des Hebelarms in der Kupp- lungsstellung und der hinter dem Bremspedal angeordnete Stellbogen die Bremslage des Bedienungshebels sichert und feststellt. Zweckmässigerweise ist an dem Bremspedal ein Anschlag angebracht, auf dem sich der Hebelarm in der Bremsstellung abstützt. 



   Wirkt die Bedienungsvorrichtung gemäss der Erfindung in einem Teil ihres Wirkungsbereiches auf ein
Regelgetriebe und in einem andern Teil auf die Fahrzeugbremse, dann ist zweckmässigerweise in den zweiarmigen Bedienungshebel ein starrer Rahmen eingeschaltet, in dem sich eine Querachse befindet, die mit der Steuerwelle des vorzugsweise stufenlos regelbaren Getriebes in Verbindung steht, wogegen der an der Unterseite des Rahmens befindliche zweite Arm mit der Bremswelle kuppelbar ist. 



   Zur Erläuterung der Erfindung sind im folgenden mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegen- standes beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 die Seitenansicht einer Aus- führungsform der Schaltvorrichtung in schematischer Darstellung ; Fig. 2 die Seitenansicht einer zweiten
Ausführungsform, bei der der Bedienungshebel mit einem Bremspedal des Fahrantriebes   zusammenwirkt ;  
Fig. 3 zeigt im Schaubild eine Schaltvorrichtung, bei der der Bedienungshebel auf die Verstellung eines 

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   Regelgetriebes mit zwei Drehrichtungen zur Regelung des Fahrantriebes einwirkt und zugleich auch bei abgeschaltetem Antrieb die Bremse betätigt. 



  Bei der in Fig. 1 dargestellten. Schaltvorrichtung ist der Bedienungshebel 1 um eine Achse 2 verschwenkbar gelagert. Ein mit ihm fest verbundenes Kurvenstück 3 wirkt über einen auf der Kupplungiwelle 5 sitzenden Steuerhebel 4 ein, der die Kupplung ausgerückt und damit den Fahrantrieb abgeschaltet hält, solange das Ende des Steuerhebels 4 auf der Kurvenfläche aufruht. Der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellte Bedienungshebel l befindet sich in seiner Mittellage und entspricht dem üblichen Kupplungshebel, durch den der Fahrantrieb abgeschaltet ist. 



  Damit der Bedienungshebel 1 auch als Bremshebel wirken kann, ist an ihm durch einen Bolzen 6 eine Zugstange 7 angelenkt, die über einen Hebel 8 die Bremswelle 9 steuert. In der Zugstange ist ein Längsschlitz 10 angebracht, in welchem ein am Hebel 8 sitzender Bolzen 11 eingreift und darin geführt wird. Die Länge dieses Schlitzes ist so bemessen, dass die Bremswelle 9 unbeeinflusst bleibt, solange bei der Verstellung des Bedienungshebels 1 die Kupplung eingeschaltet ist. 



  Wird nun der Bedienungshebel 1 aus seiner Mittellage nach links in die Lage l'übergeführt, dann gibt das Kurvenstück 3'den Steuerhebel 4 der Kupplung frei, der dann in die Lage 4'übergeht und dadurch den Fahrantrieb einschaltet, ohne dass infolge der Schlitzführung 10 die Bremse irgendwie beeinflusst wird. Wird dagegen der Bedienungshebel aus der Stellung l'in die Stellung 1" übergeführt, dann wird auch das Kurvenstück 3'im Uhrzeigersinne verschwenkt und schaltet dadurch sofort den Fahrantrieb aus, worauf beim weiteren Verschwenken des Bedienungshebels das tote Spiel 10 in der Stange 7 überwunden ist und diese nunmehr den auf der Bremswelle sitzenden Hebel mitnimmt und dadurch die Bremse einrückt. Der Bedienungshebel wirkt also in der einen Drehrichtung als Kupplungshebel und in der entgegengesetzten Drehrichtung als Bremshebel.

   Er wird hiebei in seinen verschiedenen Stellungen durch eine nicht näher gezeigte Rastvorrichtung festgehalten. 



  Bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltvorrichtung ist der um eine Achse 2 verschwenkbare Bedienungshebel doppelarmig mit zwei Armen la und Ib ausgebildet. An der gleichen Achse 2 ist das übliche Bremspedal 12 gelagert, das mit einem von der Drehachse 2 abstehenden Arm versehen ist, an dem eine die Bremse betätigende Zugstange 13 angreift. Der Arm Ib des Bedienungshebels ist mit einer Schlitzführung 14 versehen, in die das Ende einer Zugstange 15 eingreift, die auf eine nicht dargestellte Kupplung einwirkt. Bei der in Fig. 2 gezeigten Stellung des Bedienungshebels la und der Zugstange 15 ist die Kupplung voll eingerückt. In dieser Stellung wirkt der Bedienungshebel als Kupplungshebel, durch den der Fahrantrieb eingeschaltet ist.

   Um mit ihm auch die Bremse bedienen zu können. ist am Bremspedal 12 ein Anschlag 16 für den Hebelarm la angebracht, an den sich der Hebelarm in der strichpunktiert gezeichneten Lage abstützt und über das Fusspedal 12 die Bremse betätigt. Hiebei sind für den Bedienunghebel zwei konzentrisch zur Drehachse angeordnete Stellbogen 17 und 18 mit entsprechenden Rasten vor-   
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 dem Bremspedal angeordnete Stellbogen 18 die Bremslage des Bedienungshebels sichert und feststellt. 



  Auch hier dient der Schlitz 14 im Hebelarm   Ib   dazu, der auf die Kupplung einwirkenden Zugstange 15 ein totes Spiel zu geben, damit in der Bremsstellung des Bedienungshebels die Kupplung abgeschaltet ist. 



   Die Schaltvorrichtung nach Fig. 2 ermöglicht aber auch für den Fahrantrieb, an Stelle der ein-und ausrückbaren Kupplung ein Regelgetriebe vorzusehen. In diesem Falle wird der Bedienungshebel zum Schalthebel, der je nach der Fahrgeschwindigkeit an dem Stellbogen 17 in Rasten verstellbar ist. Die Verstellung der Steuerwelle des von einer maximalen Drehzahl bis auf Leerlauf einstellbaren Regelgetriebes kann dann zweckmässig durch die am Hebelarm   Ib   angreifende Stange unter Fortfall des Schlitzes 14 erfolgen. 



   Bei der in Fig. 3 gezeigten Schaltvorrichtung ist in dem Fahrantrieb ein in zwei Drehrichtungen wirksames Regelgetriebe 20 eingeschaltet, das durch eine Antriebswelle 21 in der Drehrichtung   21'ent-   gegen dem Uhrzeiger angetrieben wird. Die Abtriebswelle 22 des Regelgetriebes ist durch Verdrehung der Steuerwelle 23 von einer Maximaldrehzahl in Richtung 22'entgegen dem Uhrzeiger stufenlos über die Stillstand- und Leerlaufstellung bis zu einer Maximaldrehzahl in Richtung 22" im Uhrzeigersinne verstellbar. Diese Verstellung erfolgt durch einen Bedienungshebel 24, der mittels eines mit ihm starr verbundenea Rahmens 25 und einer Querachse 26 mit der Steuerwelle 23 des Regelgetriebes verbunden ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, den Bedienungshebel in zwei zueinander senkrechten Ebenen zu verschwenken.

   Um die Verschwenkung des Bedienungshebels 24 zu begrenzen, ist an dem Regelgetriebe eine Steuerscheibe 30 angebracht, in der ein T-förmiger Schlitz 31,32 angebracht ist, durch den der Bedienungshebel 24 hindurchragt und darin geführt wird. 



   Eine Verschwenkung des Hebels 24 im Schlitz 31 in Pfeilrichtung   24'nach   links bewirkt den Antrieb 

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 der Abtriebswelle 22 in Richtung 22'entgegen dem Uhrzeiger, wogegen die Verschwenkung des Hebels 24 in Richtung 24" nach rechts den Antrieb der Abtriebswelle 22 in der entgegengesetzten Drehrichtung 22" bewirkt. Die Achse 26 ermöglicht aber auch ein seitliches Ausschwenken des Bedienungshebels 24, wenn dieser sich im Schlitz 31 in der Mittelstellung befindet und das Regelgetriebe auf Leerlauf schaltet. Er lässt sich dann in Pfeilrichtung 24'"verschwenken und wirkt in der Endstellung mit einem nach unten abstehenden Hebelarm 28 auf eine im Regelgetriebe verschiebbar gelagerte Schaltstange 27 ein, durch deren Verschiebung die Bremse betätigt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine, insbesondere für einen Mähdrescher mit einem doppelt wirkenden Bedienungshebel für eine von der Kupplung getrennte Fahrzeugbremse und gegebenenfalls auch für die Kupplung des Fahrantriebs, der in einem Teil seines Wirkungsbereiches auf ein Regelgetriebe und in einem andern Teil auf die Fahrzeugbremse wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der gleichen Achse (2) wie das Bremspedal (12) gelagerte Bedienungshebel   (1)   zwei Arme aufweist, von denen der eine (la) den Handgriff trägt, wogegen der andere (lb) einen Schlitz (14) hat, in den das Ende einer zu der Kupplung führenden Zugstange (15) eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bedienungshebel (1) konzentrisch zu seiner Drehachse zwei Stellbögen (17,18) zugeordnet sind, von denen der eine (17) die Lage des Hebelarms (la) in der Kupplungsstellung und der hinter dem Bremspedal angeordnete Stellbogen (18) die Bremslage des Bedienungshebels sichert und feststellt.
    3. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bremspedal (12) ein Anschlag (16) angebracht ist, auf dem sich der Hebelarm (la) in der Bremsstellung abstützt.
    4. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch l, die in einem Teil ihres Wirkungsbereiches auf ein Regelgetriebe und in einem andern Teil auf die Fahrzeugbremse wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass in den zweiarmigen Bedienungshebel (24,28, Fig. 3) ein starrer Rahmen (25) eingeschaltet ist, in dem sich eine Querachse (26) befindet, die mit der Steuerwelle (23) des vorzugsweise stufenlos regelbaren Getriebes in Verbindung steht, wogegen der an der Unterseite des Rahmens (25) befindliche zweite Arm (28) mit der Bremswelle (27) kuppelbar ist.
AT749256A 1955-12-19 1956-12-14 Bedienungsvorrichtung für eine selbstfahrende Landmaschine AT207156B (de)

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