AT207075B - Seilwinde, insbesondere Doppelwinde - Google Patents

Seilwinde, insbesondere Doppelwinde

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AT207075B
AT207075B AT245457A AT245457A AT207075B AT 207075 B AT207075 B AT 207075B AT 245457 A AT245457 A AT 245457A AT 245457 A AT245457 A AT 245457A AT 207075 B AT207075 B AT 207075B
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Austria
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winch
cable
brake
cable winch
attached
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AT245457A
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Adolf Glogger Fahrzeugfabrik
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seilwinde, insbesondere Doppelwinde 
Gegenstand der Erfindung ist eine Seilwinde, insbesondere Doppelwinde, bei welcher jeweils innerhalb einer, die Verlängerung einer auf der
Antriebswelle gelagerten. Seiltrommel bildenden
Bremstrommel eine durch ein pneumatisches oder hydraulisches, durch eine axiale Bohrung wirk- sames   Druckmittel'betätigte   Lamellenkupplung angeordnet ist, wobei auf der bis zur Lamellen- kupplung reichenden und die Lamellenscheibe mitnehmende Antriebswelle, die Seiltrommel gela- gert ist. 



   Bei einer bekannten Doppelwinde sind zwei verhältnismässig lange, von einem in der Mitte angeordneten Schneckengetriebe ausgehende An- triebswellen vorgesehen, deren Ende je in einem auf der Stirnseite des Windengehäuses vorgese- henen Lagerschild gelagert sind. Dieses Lagerschild ist zugleich als Zylinder für einen pneumatisch oder   hydraulisch'betätigten RingkoLben ausgebil-   det, der über ein Axialkugellager und mehrere doppelarmige Andrückhebel auf die in der Bremstrommel angeordnete Lamellenkupplung einwirkt. 



   In dieser Bremstrommel ist ferner noch eine Bak-   kenbremse   angeordnet. Bei dieser Anordnung ergibt sich eine verhältnismässig grosse Baulänge der Winde. Es ist Ziel der Erfindung, diese Baulänge zu verkürzen und den Aufbau der Winde wesentlich zu vereinfachen. 



   Bei einer andern bekannten Winde ist das Schneckenradgehäuse der einzige tragende Körper, auf den sich alle Seil-, Brems- und Antriebskräfte übertragen und auf den Windenträger abgesetzt werden. Dies erfordert auch im Hinblick auf eine bei einer Zweitrommelwinde möglichen einseitigen oder doppelten Belastung eine sehr kräftige Ausbildung des Seilradgehäuses. Diese Ausbildung ist nur bei grossem Raum- und Gewichtsaufwand möglich. Bei dieser Winde ist eine Bandbremse auf einer eigenen Bremstrommel wirksam. Auch das vergrössert den nötigen Raum- und Gewichtsaufwand. 



   Diese Nachteile beseitigt die Erfindung durch eine das Antriebsaggregat, die Seiltrommel und die Bremsen lagerndes und vollständig umschlie- ssendes Windengehäuse mit Ausnehmung zur 
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 zusammenwirkendenbeiden Reibbeläge 7 befestigt sind. Diese Lamel- lenscheibe wird von der Antriebswelle 3 mitge- nommen. Zu diesem Zweck ist auf der Welle eine
Nabe 8 befestigt und auf dieser ist axial ver- schiebbar und frei schwenkbar die Lamellenschei- 5 be 6 gelagert. In der Scheibe sind axiale Bohrun- gen 9 vorgesehen, in welche an der Nabe 8 befe- stigte Mitnehmerbolzen 10 hineinragen. Zur Ent- lastung der Kupplung sind ferner Federn 11 vor- gesehen, die in. entsprechenden Aussparungen der   "Nabe   gelagert sind.

   Wie ersichtlich, ist jede
Seiltrommel 4 auf den Antriebswellen 3 mit Ku- 
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Die Bremstrommel 5 ist mit einem an der
Stirnseite der Trommel   befestigten ! Deckel 13   5 verschlossen, der einen zentrischen mit einer axia- len Bohrung 14 versehenen Achsstummel 15 auf- weist. Auf der Innenseite des Bremstrommeldek- kels 13 ist eine elastische Membran 16 aus Gum- mi   od.   dgl. angeordnet, die aus einer vollen Kreis-   scheibe besteht und   mit ihrem Rand unter Ver- wendung eines Spannringes 17 fest und dicht mit diesem Deckel verbunden ist. Das. durch. die Boh- 
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14 inpresst die Membran gegen eine ebene, axial ver-   schietbbare   und'frei schwenkbare Antriebsscheibe   19, die   auf die Lamellenkupplung einwirkt.

   Zu diesem Zweck ist die Antriebsscheibe 19 mit einer
Kupplungsscheibe 20 verbunden. 



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind in der
Bremstrommel 5 mehrere axiale Schlitze 21 vor- gesehen. In diese Schlitze ragen die Köpfe 22 von
Bolzen 23 hinein, die mit den beiden Scheiben 19 und 20 fest verbunden sind. Durch diese Anord- nung werden die Scheiben 19, 20 von der Brems- trommel 5 bei ihrer Drehung mitgenommen, wo- bei jedoch eine freie axiale Verschiebung und auch eine gewisse Schrägstellung der Scheiben 19,
20 möglich ist, so dass diese sich   unabhängig   von
Form und Abnutzung der Bremsbeläge 7 genau anpassen können. 



   Die Membran 16 ist so gross gewählt, dass sie in ihrem Durchmesser dem Durchmesser des Dek- kels 13 entspricht. Der bei Kraftfahrzeugen vorhandene pneumatische oder hydraulische Druck von zirka 5   a-tau   reicht dann voll aus, um mittels der Kreisflächenmembran 16 die Lamellenkupplung ohne   jede'Obersetzungsglieder untmittelbar     betätigen zu   können. 



   Nach Fig. 1 ist in einer entsprechenden Öffnung der Stirnwand 24 des Windengehäuses ein Lagerschild 25 befestigt, das ein Kugellager 26 zur Lagerung. des Achsstummels 15 aufnimmt. Das Druckmittel wird durch eine Bohrung 27 einem   ! Druckraum 28 zugeführt.   Dieser ist durch eine Dichtungsmanschette 29 abgedichtet, die einerseits am Achsstummel 15 anliegt und anderseits, wie dargestellt, mit dem Aussenring des Kugellagers in dem Lagerschild 25 eingespannt ist. Zur Bremsung der Seiltrommel ist je ein die Bremstrommel 5 umschlingendes Bremsband 30 vorgesehen. Innerhalb des Windegehäuses 2 sind hydraulisch oder pneumatisch betätigte Bremszylinder 31 vorgesehen, deren Kolben 32 über einen Winkelhebel 33 auf das eine Ende 30 a des Bremsbandes einwirken, während das andere Ende 30 b am Windengehäuse befestigt ist.

   Wie ersichtlich, können die Bremszylinder 31 raumsparend innerhalb des Windengehäuses in Längsrichtung desselben angeordnet werden. 



   Da die Bandbremse nur in einer Drehrichtung wirksam sind, so muss mit Rücksicht auf die jeweils verschiedene Drehrichtung der Antriebswelle des Kraftfahrzeugs die Anordnung so getroffen werden, dass die Winde ohne Abänderung für beide Drehrichtungen brauchbar ist. 



   Zu diesem Zweck ist eine Schneckenwelle 34 vorgesehen, die an beiden Enden je mit einem Antriebsstumpf aus dem Lagergehäuse 35 hinausragt. Die dargestellte Doppelseilwinde kann also entsprechend gedreht, d. h. von beiden Seiten an 
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Die Zeichnung lässt erkennen, dass mit dem neuen Aufbau der Doppelseilwinde eine sehr gedrängte, raumsparende und einfache Bauart bei grösstmöglicher Betriebssicherheit erzielt wird. 



  Insbesondere wird auch bei der neuen Anordnung die Baulänge der Winde verkürzt, bzw. eine schmale Bremstrommel 5, sowie eine kurze Antriebswelle 3 ermöglicht. Damit wird auch die Beanspruchung der Antriebswelle bzw. des   Ge- !   tridbes 1 wesentlich herabgesetzt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Seilwinde, insbesondere Doppelwinde, bei welcher jeweils innerhalb einer, die Verlängerung 
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 mel bildenden Bremstrommel eine durch ein pneumatisches oder hydraulisches, durch eine axiale Bohrung wirksames Druckmittel betätigte Lamellenkupplung angeordnet ist, wobei auf der bis zur Lamellenkupplung reichenden und die Lamellen- 1 Scheibe mitnehmende Antriebswelle die Seiltrommel gelagert ist, gekennzeichnet durch eine das   Antriebsaggregat (1, 35),   die Seiltrommel und die Bremsen   {3D,   33) lagerndes und vollständig umschliessendes   Windengehäuse ,   mit Ausneh- 
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 trommel, und durch einen an der Stirnseite der die Lamellenkupplung konzentrisch umschliessenden, mit einer Bandbremse zusammenwirkenden Bremstrommel (5) befestigten Deckel   (13)

     mit   ei-1     nem entrischen, im Windengehäuse (2)   drehbar gelagerten Achsstummel (15), der die axiale Bohrung (14) zur Zuführung des Druckmittels aufweist, welches eine auf der Innenseite des Bremstrommeldeckels (13) angeordnete, an sich   bekannt-l   te elastische Membran (16)   betätigt,   die mit ihrem Rand dicht und fest mit diesem Deckel verbunden ist, und über eine axial verschiebliche An- 
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Claims (1)

  1. wirkt. 1 : 2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 3> zeichnet, dass die Bremsfläche der Bremstrommel halb des Windengehäuses pneumatische oder hy- ein oder mehrere Langlöcher in axialer Richtung aufweist, in die an der Andrückscheibe befestigte Bolzenköpfe eingreifen.
    3. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Antriebswelle eine Nabe befestigt ist, auf der axial verschiebbar eine Lamellenscheibe sitzt, die axiale Bohrungen zum Eingriff von an der Nabe befestigten Mitnehmerbolzen aufweist.
    4. Seilwinde nach Anspruch 1, wobei inner- draulische Bremszylinder in Längsrichtung der Winde vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass deren Kolben in an sich bekannter Weise je über einen Winkelhebel auf das Bremsband einwirken.
    5. Seilwinde nach Anspruch 1, mit vorgeschal- tetem Schneckengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle an beiden Enden mit einem Antriebsstumpf aus dem Lagergehäuse herausragt.
AT245457A 1956-04-14 1957-04-13 Seilwinde, insbesondere Doppelwinde AT207075B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293434B (de) * 1963-06-18 1969-04-24 Baldwin Lima Hamilton Corp Vorrichtung zum Steuern einer auf dem Ausleger eines Kranfahrzeuges angeordneten Seilwinde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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