AT206895B - Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit 2,4,5-Trichlorphenol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit 2,4,5-Trichlorphenol

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AT206895B
AT206895B AT637658A AT637658A AT206895B AT 206895 B AT206895 B AT 206895B AT 637658 A AT637658 A AT 637658A AT 637658 A AT637658 A AT 637658A AT 206895 B AT206895 B AT 206895B
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trichlorophenol
piperazine
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new salt
salt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit   2, 4, 5-Trichlorphenol   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit 2, 4, 5-Trichlorphenol mit verbesserter anthelmintischer Wirksamkeit. 



   Piperazin und 2, 4, 5-Trichlorphenol besitzen jedes für sich eine gewisse anthelmintische Wirksamkeit, aber keine der Verbindungen zeigt jene optimalen Eigenschaften, die für eine pharmazeutische Verwendbarkeit notwendig sind. 



   So ist eine der am meisten erwünschten Verabreichungsmethoden von anthelmintischen Mitteln die Verwendung von Gelatinekapseln. 



  Jedoch ist weder Piperazin noch   2, 4, 5-Trichlor-   phenol für diese Art der Verabreichung geeignet. 2, 4, 5-Trichlorphenol bewirkt eine Verfärbung und einen chemischen Angriff auf die Gelatinekapseln innerhalb einer Zeit von wenigen Wochen und Piperazin ist ein hygroskopischer Stoff, der eine deutliche Erweichung und Zerstörung der Gelatinekapseln in einer so kurzen Zeit, wie einigen Tagen, hervorruft. Da die Helmintiasis ein weltweites Problem darstellt, das in weiten, von pharmazeutischen Erzeugungsstätten entfernten Gebieten der Erde grosse Schwierigkeiten schafft, besteht das Bestreben, anthelmintische Zubereitungen herzustellen, die über grosse Entfernungen transportiert werden können und die unter ungünstigen Bedingungen längere Zeit gelagert werden können. 



   Die Verwendung von Gelatinekapseln bei der BehandlungderHelmintiasis istdeshalb erwünscht, weil sie die Freigabe der pharmazeutischen Zubereitung im Darm ermöglichen, der eine häufige Stelle des Befalles darstellt. Frühere Versuche zur Lösung des Problems des chemischen Angriffes auf die Gelatinekapsel durch andere phenolische anthelmintische Mittel als 2, 4, 5-Trichlorphenol bestanden darin, dass man die innere Wand der Kapsel mit einem Überzug versah, das phenolische Mittel in die Kapsel in Form einer gepressten Tablette einbrachte oder dass man das phenolische Mittel in einem inerten Lösungsmittel löste.

   Die früheren Methoden verursachten erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung, während die letztere Methode die Lösung des aktiven Bestandteiles in einer grossen Menge eines inerten Trägermittels notwendig machte ; solche 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
4, 5-Trichlorphenol1 Moläquivalent Piperazin auf 2 Moläquivalente   2, 4, 5-Trichlorphenol   gebildet. Wenn die Salzbildung in einem Kohlenwasserstoff-oder einem halogenierten Kohlenwasserstoff- Lösungsmittel durch Behandlung von Piperazin mit ungefähr 2 Moläquivalenten   2, 4, 5-Trichlorphenol   durchgeführt wird, kann das gewünschte Salz in einfacher Weise isoliert werden, nachdem man es durch Verdampfen eines Teiles des Lösungsmittels oder durch Verdünnen der Reaktionsmischung mit Petroläther unlöslich gemacht hat. 



   Die Erfindung wird durch das folgende Ausführungsbeispiel näher erläutert. Da für den Fachmann aus der Beschreibung viele Modifikationen in bezug auf Materialien und Verfahren erkenntlich sind, stellt das Beispiel die Illustration nur einer der Methoden zur praktischen Durchführung der Erfindung dar. 



   Beispiel : Eine warme Lösung von 19, 7 g 2, 4, 5-Trichlorphenol in 100 ml Benzol wird zu einer warmen Lösung von 4, 3 g Piperazin in 100 ml Benzol zugefügt. Zu der Lösung wird Petroläther zugegeben, bis das Salz zu kristallisieren beginnt. Nachdem die Mischung zur vollständigen Abtrennung des Produktes im Kühlschrank gekühlt wurde, wird das weisse kristallisierte Salz gesammelt, mit Äther gewaschen und getrocknet. Das Produkt ist Piperazin-bis- [2, 4, 5Trichlorphenolat], welches bei etwa   109-1100 C   schmilzt und folgende Strukturformel hat : 
 EMI2.1 
 
Dieses Salz ist gegen intestinale Helmintiasis hoch wirksam und durch Perioden von mindestens zwei Jahren während der Lagerung stabil. Tägliche pharmakologische Dosen von 500 mg/kg werden gut vertragen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit 2, 4, 5-Trichlorphenol, dadurch gekennzeichnet, dass man Piperazin mit 2, 4, 5Trichlorphenol umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ungefähr 2 Moläquivalente 2, 4, 5- Trichlorphenol pro Moläquivalent Piperazin verwendet werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in einem nicht-reagierenden Lösungsmittel, wie Kohlenwasserstoffen, halogenierten Kohlenwasserstoffen, Äthern und Estern, durchgeführt wird.
AT637658A 1957-10-14 1958-09-12 Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des Piperazins mit 2,4,5-Trichlorphenol AT206895B (de)

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