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Vorrichtung zum Einführen von-Streichholzsplinten in mit einer grossen Anzahl zur Aufnahme von Streichholzsplinten bestimmte Löcher versehene Transport- oder Zwischenorgane
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te an der andern Seite dieser Verteilungsplatte wieder an den Behälter abgegeben werden. Infolge der Schwingung der Verteilungsplatte werden die Streichholzsplinte über die Oberfläche dieser Platte verteilt, wodurch eine gleichmässige Abgabe der Splinte über den ganzen Rand der Verteilungsplatte erzielt wird.
Wenn mehr als eine Verteilungsplatte verwendet wird, können diese Platten entgegengesetzt ge-
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werden.Vorzugsweise ist nach vorliegender Erfindung der Abgabeteil der Platte mit in Längsrichtung der Platte verlaufenden Vertiefungen oder Rillen versehen, so dass gleichsam eine Anzahl gegenseitig ver- bundenerRiDl1en entstehen, wodurch die Streichholzsplinte abgegeben werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen beispielsweise eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch dargestellt ist.
Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, wobei die Seitenwand des Vorratsbehälters durchsichtig ist ; Fig. 2 schematisch einen Teil der Verteilungsplatte.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zeigt einen Ständer l, in dem ein als Trommel ausgebildetes Aufnahmeorgan 2 oder Vorratsbehälter für Streichholzsplinte auf einer Achse 3 drehbar angebracht ist.
Zu beiden Seiten der Trommel ist eine Führungsbahn 4 für Transportorgane 6, die z. B. in an sich be- kanntev Weise aus mit Löchern versehenen Tragstäben oder Tragorganen bestehen, angeordnet. Diese Führungsbahnen 4 sind derart angeordnet, dass sie sich an einem Teil der Peripherie der Trommel 2 entlang erstrecken. Die in einer nicht dargestellten Weise angetriebenen Tragstäbe treiben den Vorratsbehälter 2 an. Zu diesem Zweck ist der Behälter an seinem Stirnende mit nicht dargestellten Zahnrädern versehen, die in Aussparungen der Tragstäbe greifen. Selbstverständlich kann auch der Behälter 2 angetrieben werden, welcher dann die Tragstäbe antreibt.
Der Mantel des Behälters 2 wird von einer Anzahl quer und längs verlaufender Wandteile oder Scheidewände 14 gebildet, die abwechselnd von verschiedener Höhe sein können.
Im Vorratsbehälter 2 ist ein Verteilungs organ 26 oszillierend um die Drehungsachse 3 dieses Behälters angebracht. Dieses Verteilungsorgan ist mit einem Arm 27 versehen, der über ein Gestänge 28, 29 und eine Übertragung 30 von einem Elektromotor 31 angetrieben wird. Auf der Drehungsachse 3 befindet sich ein Ritzel 32, das durch ein Ritzel 33 und eine Kette 34 angetrieben wird lind über ein Ritzel 35 und eine Riemenübertragung 36 eine rotierende Bürste 37 antreibt.
Die "ben beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermassen :
Die durch eine nicht dargestellte Füllvorrichtung seitlich in den Vorratsbehälter eingebrachten Streichholzsplinte fallen in die von den Wandteilen oder Scheidewänden 14 gebildeten Räume, während das Zuviel an Streichholzsplinten in den niedrigsten Teil des Behälters gerät. Wenn der Behälter entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird, werden die sich im niedrigsten Teil des Behälters befindenden Streichholzsplinte über eine kurze Strecke mitgeführt und gleiten dann längs der Innenwand des Aufnahmeorgan nach unten. Das von der oben beschriebenen Antriebsvorrichtung angetriebene Verteilungsorgan 26 oszilliert, wobei die Bürsce 37 rotiert.
Demzufolge werden die im niedrigsten Teil des Behälters befindlichen Streichholzsplinte hin-und herbewegt, wobei sie emporgeworfen und über die ganze Länge des niedrigsten Teiles des Behälters verteilt werden.
Um eine noch bessere Verteilung der Streichholzsplinte über den niedrigsten Teil des Behälters 2 zu erreichen, ist über dem Verteilungsorgan 26 eine Verteilungsplatte 38 geneigt angebracht. Die Enden dieser Verteilungsplatte 38 befinden sich in einem Abstand von der Innenwand des Vorratsbehälters. Diese Verteilungsplatte wird von einem Schwingapparat 39 in Schwingung versetzt und hat an ihrem niedrigsten Ende einen Teil, der mit derart in Längsrichtung der Platte 38 verlaufenden Vertiefungen 40 versehen ist, dass eine Anzahl nebeneinander liegende Rinnen gebildet werden, welche die auf die Verteilungsplatte 38 ankommenden Streichholzsplinte möglichst gleichmässig an die Innenwand des Behälters abgeben.
Diese Streichholzsplinte fallen einerseits aus den Räumen zwischen den Wandteilen oder Schei- dewänden 14 auf die Verteilungsplatte, wenn diese Räume eine : Saugvorrichtung 41 passiert haben. Durch diese Saugvorrichtung werden die Streichholzsplinte, die von den Aufnahmeräumen aus in die Tragstäbe eingebracht sind, tiefer in die Löcher dieser Tragstäbe eingesaugt. Anderseits kann das Verteilungsorgan 26 eine derartig grosse Amplitude haben und mit einer derartigen Geschwindigkeit angetrieben werden, dass von diesem Verteilungsorgan gleichfalls Streichholzsplinte auf die Verteilungsplatte geworfen werden.
Es ist klar, dass sich die Erfindung nicht auf die oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern dass diese in mancherlei Hinsicht geändert werden kann, ohne über den Bereich der Erfindung hinauszugehen. So kann, wenn z. B. eine einfache oder mehrfache schraubenlinienartige Bürste oder ein ähnliches Organ verwendet wird, dieses Organ aus der Trommel in einen Vor-
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ratsbehälter für Streichholzsplinte ausragen, so dass dieses Organ ausserdem als Zufürungsorgal1 dient.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einführen, von Streichholzsplinten in mit einer grossen Anzahl zur Aufnahme von
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worin die Streichholzsplinte eine Lage parallel oder nahezu parallel zu den Wandteilen einnehmen, wobei aus diesem Vorratsbehälter die Streichhölzer in die Löcher der Transport- oder Zwischenorgane übernommen werden, wobei dieser Vorratsbehälter um eine horizontale Achse umlaufend in der Vorrichtung angeordnet ist und die längs und quer verlaufenden Wandteile in radialer und axialer Richtung am Umfang des Vorratsbehälters angebracht sind, während sich über einen grossen Teil des umlaufenden Vorratsbehälters einF'Uirungsbahnteil für die zu füllenden Transport- oder Zwischenorgane erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorratsbehälter (2) mindestens ein Verteilungsorgan (26,
38) für die Streichholzsplinte angeordnet ist.