<Desc/Clms Page number 1>
Befestigungs-und Verschlussvorrichtung für mit eingesetzten Umlaufröhren versehene
Wasserröhren.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsueispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das an die Wasserkammer angeschlossene
EMI1.1
dieselbe Vorrichtung in der Vorderansicht, im Schnitt nach A-B und im Schnitt nach ('-D der Fig. 1. Die Fig. R und G sind Längsschnitte in sich kreuzenden Ebenen durch eine in die Wasserkammern des Kessels eingesetzte Wasserröhre, wobei der mittlere Teil
EMI1.2
nahme des Verschlussdeckels zeigt.
Die Wasserrohren o sind an beiden Enden erweitert und greift in die Erweiterung eine Büchse h bezw. q ein. Diese Büchsen haben am Umfang ringsum verlaufende Wülste h4
EMI1.3
pressen an die Rohrwandung erzielt wird. Das Einsetzen der Büchsen h und q erfolgt unter starker Erhitzung der Rohrenden, so dass unter nachherigem Abkühlen ein Aufschrumpfen der rohrenden auf die eingeschobenen Büchsen stattfindet und die Rohrwandung zwischen den Wülsten h4 und h5 sich, wie die Zeichnung erkennen lässt, ein- buchtet.
Die Wasserrohren wer en mit demjenigen Ende, in welches die Büchse h eingeschohen ist und das konisch verläuft, in die ebenfalls konisch ausgebohrte Öffnung der Wandung e der Wasserkammer eingesetzt und erfolgt der Anzug der Wasserrohren a durch Muttern i (Fig. 1), welche auf die Büchsen h aufgeschraubt werden und sich gegen die Wandung e der Wassorkammer von innen anlegen. Es erfolgt hiebei ein festes Einpressen der Wasser-
EMI1.4
Die an dem einen Ende gegebenenfalls mit federnden, nach aussen gebogenen Bügeln b2 gegen die innere Wandung der Wasserröhre a gestützten Umlaufröhren b können an dem anderen End'gemäss Fig. 1 mit einer Flansche k versehen sein, die an ihrem Umfang
EMI1.5
gewöhnlich verschlossen ist. Beim Lösen dieses Verschlusses wird das Umlaufrohr b bezw. dessen Befestigungsvorrichtung zugänglich und kann nach Herausziehen des Umlaufrohres b mittelst eines geeigneten Schlüssels, der in Schlitze m an der Stirnfläche der
EMI1.6
werden.
Die Büchse 'kann aber auch gemäss Fig. 5 und 6 bis durch die Querwand d der Wasserkammer hindurchgehen und durch die Bügelschraube o, welche zum Befestigen des
EMI1.7
<Desc/Clms Page number 2>
werden. Beim Lösen des Deckels n1 wird in diesem Fall gleichzeitig auch die Verbindung zwischen der Wasserrohre a und der Wandung der Wasserkammer aufgehoben. Es muss dann aber die Hülse hl für diejenige Strecke, welche durch die Abteilung 9 der Wasserkammer hindurchgeht, mit Durchlassöffnunge h3 versehen sein, um das Aufsteigen des. erhitzten Wassers aus den Wasserröhren in die Kammerabteilung 9 zu ermöglichen.
Das Wasserumlaufrohr b kann bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung in eine trichterförmige Erweiterung ausmünden, die schliessend in die Buchse lit eingepasst ist und sich gegen die ringförmige Einschnürung der Büchse anlegt, wodurch das Einschieben des Umlaufrohres in die Wasserröhre begrenzt wird. Die trichterförmige Erweiterung der Umlaufröhre b begünstigt nebenbei das Einströmen des aus der Abteilung f der Wasserkammer kommenden Wasserstromes.
An dem den Wasserkammen abgekehrten Ende sind die Röhren a zu schliessen, was mittelst auf die konischen Enden der Röhren aufzupressender Deckel r geschehen
EMI2.1
werden, dass die Schrauben s sich bequem in die Röhre a bezw. in die Büchsen q einsetzen und wieder herausnehmen lassen. Löst man den Deckelverschluss, so sind die Wasserröhren a ohne weiteres zugänglich und können gereinigt werden, ohne aus dem Kessel herausgenommen zu werden.
Es sei noch erwähnt, dass die Erweiterung der Röhren an dem freien Ende zum Zwecke der Aufnahme der Büchsen q nicht durchaus notwendig ist, weil die Umlaufröhren b nach der anderen Seite herausgezogen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Befestigungs-und Verschlussvorrichtung für mit eingesetzten Umlaufröhren versehene Wasserrohren, dadurch gekennzeichnet, dass die mit konischen Anläufen in die Wandung (e) der Wasserkammer eingesetzten, gegebenenfalls etwas erweiterten Enden der äusseren Wasserröhren (a) auf mit ringförmigen Wülsten (, versehene Büchsen (h) aufgeschrumpft sind, welch letztere durch die Wandung (e) hindurchgehen und mittelst auf der Gegenseite aufgeschraubter Mutter (i) die Wasserröhren (a) in die Wandung (e) hineinziehen, während die von den äusseren Röhren (a) umschlossenen Röhren mit einer am Umfang konischen Flansche (L) mittelst Pressschrauben von aussen in konische Öffnungen der Zwischenwand (d)
der Wasserkammer eingepresst sind und wobei die am anderen Ende ebenfalls auf Büchsen (q) aufgeschrumpften Wasserröhren (a) durch am inneren Umfang konische Deckel (r) geschlossen sind, die auf die mit Gegenkonus versehenen Enden der Röhren (a) durch in die Büchsen (q) mit Armen (81, s2) eingreifende
Schrauben (s) und Muttern (t) angepresst werden.